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Costa Firenze vom Mittelmeer nach Singapur

Costa Firenze 15.10.2021 ab Barcelona
17.10.2021 ab Genua oder 18.10.2021 ab Rom

Costa Firenze vom Mittelmeer nach Singapur mit Costa Firenze 15.10.2021 ab Barcelona, 17.10.2021 ab Genua oder 18.10.2021 ab Rom

Termine, Preise, Schiffsinfos, Reisedetails
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Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
36 Tage Costa Firenze Kreuzfahrt nach Singapur:
Barcelona (Spanien), Marseille (Frankreich), Genua (Italien), Civitavecchia (Rom), Neapel (Italien), Catania (Sizilien), Athen (Griechenland), Haifa (Israel), Suezkanal-Passage, Aqaba (Jordanien), Salalah (Oman), Muscat (Oman), Abu Dhabi, Dubai, Fujairah, Mumbai (Indien), Mormugao (Indien), Colombo (Sri Lanka), Langkawi (Malaysia), Kuala Lumpur (Malaysia), Singapur

Sie können diese Kreuzfahrt auch ab Genua oder ab Civitaveccha bei Rom buchen.

15.10.2021


Barcelona (Spanien)
Der spanische Kreuzfahrthafen Barcelona ist ein Höhepunkt vieler Kreuzfahrten mit Costa Kreuzfahrtschiffen, die hier sehr regelmäßig die kunstsinnige katalanische Hafenstadt besuchen. Viele Mittelmeer und Kanarische Inseln Kreuzfahrten beginnen und enden sogar in Barcelona, wo Costa einen komfortablen Kreuzfahrtterminal betreibt, der Ein- und Ausstieg auf bzw von den Costa Schiffen reibungslos vonstatten gehen lässt.

Aufgrund der Nähe des Kreuzfahrthafens zur Innenstadt können Sie Barcelona auch bequem auf eigene Faust entdecken, wozu sich das weitgespannte U-Bahn-Netz oder die am Hafen abgehenden Touristenbusse eignen, die auf festen Routen die Sehenswürdigkeiten Barcelonas den ganzen Tag über ansteuern.

Costa Kreuzfahrten bietet in Barcelona eine ganze Reihe von geführten Landausflügen, die Ihnen das Altstadtviertel des Bario Gotico (Gotisches Viertel), die Flaniermeile der Ramblas und die Bauwerke des Architekturgenies Gaudi zeigen. Insbesondere die von Gaudi entworfene Sagrada Familia (Kirche der Heiligen Familie) sollte man bei einer Kreuzfahrt nach Barcelona gesehen haben, da es weltweit nichts Vergleichbares gibt. Weitere Häuser des spanischen Architekten in der Stadt und der von ihm gestaltete Park Guell zeigen auch die unverkennbare geschwungene Formensprache Gaudis.

Entdecken Sie auf ihrer Kreuzfahrt die interessante katalanische Kulturmetropole Barcelona, die für ihre zahlreichen Kunstmuseen, formschönen Architekturbauwerken des Meisters Antoni Gaudi und für ihre mittelalterlichen Zeugnisse im alten Stadtviertel Barri Gotic sowie für ihre wunderschöne Flaniermeile La Rambla bekannt ist. Begeben Sie sich auf die Spuren des weltberühmten katalanischen Architekten und Künstlers Antoni Gaudi, der im Stile des Modernisme formschöne und einzigartige Bauwerke, wie die Basilika Sagrada Familia, entwarf. Seit 1882 wird an ihr gebaut, voraussichtlich noch bis 2026, trotzdem zählt Sie heute schon zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Barcelonas. Der unvollendete Sakralbau liegt im Stadteil Eixample und besitzt zwei prächtige Schaufassaden, die östliche Geburtsfassade, die die Geburt Jesus darstellt und die westliche Passionsfassade, die eine klare Linienführung und große Figuren aufweist.

Sehenswert sind auch das Haus Casa Mila mit seiner unregelmäßigen Fassade, der Stadtpalast Palau Güell, den er für seinen Gönner Eusebi Güell entwarf und der Park Güell mit seinen organischen Formen, in dem auch das Wohnhaus des Meisters steht, das heute ein Museum beherbergt.Darüberhinaus lohnt sich die Fahrt hinauf auf den Hausberg von Barcelona, von wo aus man einen weitschweifenden Blick über die Stadt und die Mittelmeerküste hat. Unbedingt probieren sollten Sie die Köstlichkeiten der katalanischen Küche, am Besten bei einer Tour durch die typischen Lokale Barcelonas, wo traditionell kleine Häppchen zum Wein serviert werden oder in der großen Markthalle, die direkt von den Ramblas abgeht und in der eine große Vielfalt würziger Käse und Chorizo-Wurst verkauft werden.



Das alte Barcelona werden Sie im Stadtteil Barri Gotic antreffen, wo einst die Römer eine Siedlung gründeten und heute die verwinkelten Straßen Bauwerken aus dem 14. Und 15. Jh. säumen, die während der große spanischen Seemachtszeit erbaut wurden. Sehenswert ist auch das Stadtviertel Raval, das mit dem Stadtviertel Barri Gotic die Altstadt von Barcelona bildet und das sich zu einem sehr beliebten Szenetreff entwickelt hat. Viel besucht sind auch das Geschichtsmuseum Museu d Història de la Cuitat, in dem Sie viel über die 2000 Jahre alt Vergangenheit Barcelonas erfahren, das Seefahrtsmuseum Museu Maritim und das Picasso Museum, in dem vor allem Jugendwerke des weltberühmten Künstlers ausgestellt sind.

In der Umgebung von Barcelona finden Badefreunde schöne Sandstrände, historisch Interessierte sollten sich zum Kloster Montserrat auf den Weg machen und Kunstfreunde empfehlen wir das Museum mit Picassos Arbeiten oder die Besichtigung eines der schönen Oper- und Theaterhäuser der Stadt.

Weniger bekannt, aber bei Freunden maritimer Geschichte hochgeschätzt, ist das Maritime Museum Barcelonas, welches zentral am alten Hafen in den Gebäuden der historischen Werftanlage befindet und u.a. den originalgetreuen Nachbau einer spanischen Galeere beheimatet. Die beste Aussicht auf die Stadt hat man aus den Kabinen der über 80 Jahre alten Seilbahn, welche vom Hafen hinauf auf den Hausberg von Barcelona, den Montjuic, führt.

Wobei der Begriff Berg für einen 170m hohen Hügel vielleicht etwas übertrieben wirkt. Allerdings führen gleich 2 Seilbahnen auf seine Spitze, da neben der bereits erwähnten Hafenseilbahn auch noch eine weitere Seilbahn hinaufführt, diese allerdings unterirdisch, da sie Bestandteil der Barceloner Metro ist. Egal wie Sie nun dort hingelangen, der Ausblick hinunter auf die Millionenstadt Barcelona und das angrenzende Meer ist beeindruckend. Sie werden sich vielleicht fragen, wozu es gleich 2 Seilbahnen hier benötigt ? Dies liegt zum einen an der hier im Jahre 1929 durchgeführten Weltausstellung mit 6 Millionen Besuchern und den hier 1992 abgehaltenen Olympischen Sommerspielen.

So findet man heute dort vom alten Kastell aus dem 18 Jh. bis hin zum modernen Olympiastadion eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, deren schönste wohl der Botanische Garten und die großen Wasserspiele sind. Noch eine Anmerkung für alle Fußballfans auf diesen Costa Diadema Reisen durch das westliche Mittelmeer: Keinesfalls sollte man das Olympische Stadion mit dem Camp Nou verwechseln, dem Stadion des FC Barcelona, welches an spielfreien Tagen ebenfalls besichtigt werden kann.


Marseille (Frankreich)
Der französische Mittelmeerkreuzfahrthafen Marseille kann auf eine über 2000-jährige Geschichte zurückblicken, die immer von der Rolle Marseilles als Hafenstadt geprägt war. So wurde die Stadt im 7.Jahrhundert v. Chr. von hellenistischen Seefahrern gegründet, die hier einen Stützpunkt für ihren Mittelmeerhandel errichteten, geriet im 2. Jh. v. Chr. unter römische Herrschaft, musste in der Folgezeit häufige Machtwechsel über sich ergehen lassen, erlangte kurz seine Unabhängigkeit und viel endgültig im 15. Jh. an Frankreich. Die Bewohner von Marseille waren für ihren Stolz bekannt und ließen sich nicht vom König unterdrücken. Während der Französischen Revolution unterstützten sie die Aufständischen mit freiwilligen Kämpfern, die in den Pariser Straßenzügen das Lied Marseillaise sangen, das heute die Nationalhymne Frankreichs ist.

Im zweiten Weltkrieg 1943 wurde von der deutschen Wehrmacht große Teile des historischen Altstadtkerns in die Luft gesprengt. Ab den 1950er Jahren war Marseille eine Einwanderungsstadt für Menschen aus den ehemaligen nordafrikanischen Kolonien, die noch heute das Stadtleben prägen. Marseille ist somit stark gezeichnet von seiner langen Geschichte als wichtige Handels- und Hafenstadt am Mittelmeer und von seinen zahlreichen Einwanderern aus den ehemaligen französischen Kolonien Nordafrikas, die ihre Kultur und Lebensart mitbrachten. Sehenswert sind der alte Hafen Vieux Port mit seinem herrlichen Ausblick und seinen zahlreichen Geschäften und Restaurants, die mächtige Kathedrale de la Major unweit des Hafens und die auf einer Anhöhe stehende Basilika Notre Dame de la Garde, die das Wahrzeichen Marseilles ist und von wo aus Sie einen eindruckvollen Blick auf den Hafen und das Mittelmeer haben. Schlendern Sie auch durch den alten Stadtkern Quartier du Panier, dessen Straßen heute von schönen Häusern aus dem 18 Jh. gesäumt werden.

Heute bietet der alte Hafen mit seinen schicken Yachten und bunten Fischerbooten das wohl schönste Stadtpanorama. Welches besonders von der Kirche auf dem Hügel hinter dem Hafen sehr beeindruckend ist und jedem Reisegast auf Marseille Kreuzfahrt als ersten Eindruck von der Stadt empfohlen sei. Marseille zeigt eine breite Auswahl an historischen Kirchenbauten, die schöne Küstenpromenade Corniche umd mit dem Panier-Viertel einen historischen Stadtteil, welcher mit gemütlichen Cafes und kleinen Gässchen zu einem Bummel einlädt. Im Hinterland des Kreuzfahrthafens Marseille wartet die Provence mit ihren lieblichen Feldern voller wohlduftender Blumen und Kräuter, große und kleine Landstädte sowie die ehemalige Papstresidenz Avignon mit ihrer vielbesungenen Brücke.


Genua (Italien)
Kreuzfahrten nach Genua, einem der bedeutendsten Kreuzfahrthäfen in Italien, begrüßen die einfahrenden Kreuzfahrtschiffe mit der einmaligen Kulisse einer Hafenstadt, welche sich vom Ufer des Mittelmeeres weit hügelan hinaufzieht bis auf den Grad der ersten Ausläufer des dortigen Küstengebirges.

Nicht minder spektakulär wie das Panorama der ligurischen Hafenstadt sind seine Palazzi, die es in die Reihe der Weltkulturerbe geschafft haben, sein Dogenpalast, die Oper und seine fein herausgeputzten Plätze und Springbrunnen, die bei einem Spaziergang durch den Stadtkern in Augenschein genommen werden können. In den letzten 3 Jahrzehnten kam es zu einer Wiederbelebung von Genuas immenser Altstadt, welche einherging mit dem wirtschaftlichen Wiedererstarken der bereits vom 14. bis in das 17. Jahrhundert prosperierenden Stadt.

Unbedingt besichtigen sollten Sie das UNESCO Weltkulturerbe von Genua. Dazu gehören die Strade Nuove, eine Reihe an Straßen, die von genuesischen Aristokraten erbaut wurde und die Palazzi die Rolli, eine Gruppe von Palästen, die zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert entstanden sind. Einige der Palazzi könnte man als herrschaftliche Häuser bezeichnen, der Palazzo Reale hingegen ist tatsächlich ein historischer Palast. Er hat eindrucksvolle Innenräume wie die prächtige Spiegelgalerie, die auch gerne für Kunstausstellungen genutzt werden.

Eine tolle Aussicht können Sie von einem Hügel aus beim Belvedere Castelletto erhalten, welches Sie über einen öffentlichen Lift erreichen. Einen schönen Spaziergang können Sie im Stadtpark Villetta Di Negro machen. Besonders reizvoll ist der Garten der Villa Durazzo-Pallavincini mit seinem großen Teich. Wenn Sie ganz in die Natur eintauchen möchten, lohnt sich ein Ausflug in den Naturpark Antola, wo Sie auf unberührte Flora und Fauna stoßen.

Eine ganz besondere Attraktion ist das weitläufige Meeresaquarium von Genua, wo Schildkröten, Haie und viele bunte Meeresbewohner in einer beeindruckenden Anlage hautnah gezeigt werden. Freunden sakraler Baukunst sei unbedingt der Besuch der San Lorenzo Kathedrale und des Friedhofes von Staglieno an das Herz gelegt, wo unzählige Büsten und Skulpturen ihren Weg säumen werden. Der wohl ursprünglichste Eindruck von Genua lässt sich am kleinen Hafen von Boccadasse gewinnen, bevor Sie wieder an Bord ihres Costa Schiffes gehen und bei der Hafenausfahrt noch einmal den wunderbaren Anblick der geschichtsträchtigen Stadt Genua genießen.


Civitavecchia (Rom)
Kreuzfahrten nach Rom legen im etwa 60km entfernten italienischen Kreuzfahrthafen von Civitavecchia an. Von dort starten die Ausflugsbusse von Costa Kreuzfahrten oder Sie machen sich mit dem Zug selbstständig auf den Weg nach Rom.

Eine Stadt wie Rom lässt sich in einem Tag kaum vollständig besichtigen und so sollten Sie sich vielleicht einige Sehenswürdigkeiten für ihre nächste Costa Kreuzfahrt nach Rom aufheben und sich auf einen Teil der vielzähligen Attraktionen konzentrieren, um diese in Ruhe ausführlich kennenlernen. So könnten Sie den Tag im 'Religiösen Rom' verbringen, wo der Vatikanstaat mit dem Petersdom, dem gleichnamigen Platz, den umfangreichen Museen des Vatikans samt der Sixtinischen Kapelle und der Engelsburg zu sehen sind. Besonders ergreifend ist der Aufstieg in die Kuppel des Petersdoms, die Sie mit dem Aufzug und auf dem letzten Stück dann zu Fuß erklimmen können. Der Ausblick von dort oben über den gesamten Vatikan samt seinen Gärten, den Petersplatz und das gesamte Zentrum von Rom ist atemberaubend schön.

Das antike Rom der römischen Kaiser und Volkstribunen findet sich im mächtigen Colosseum, dem Ort grausamer Gladiatorenwettkämpfe und Tierhatzen, auf dem benachbarten Forum Romanum, das den Geist römischer Philosophen und Feldherren atmet sowie dem Kapitolshügel, dem Ort wichtiger religiöser und politischer Zeremonien, wo heute das Rathaus von Rom seinen Platz gefunden hat. Dann gäbe es noch das sog. 'Klassische Rom', zu dem die zahlreichen Adelsvillen, Kirchenbauten, Brunnen und Plätze aus der Epoche des 16. bis 18. Jh. zählen.

In der Ewigen Stadt Rom können Sie sich auf abendländische Spurensuche begeben, den Sie war von der Antike bis zum Barock das politische, religiöse und kulturelle Zentrum des Abendlandes. Imposant sind das Forum Romanum, das Kolosseum und das Pantheon, die von der glanzvollen Geschichte des Römischen Reiches zeugen.

In der kleinen Vatikanstadt stehen auf einem Gebiet von nicht mal einem halben Quadratkilometer die aufregendsten christlichen Bauwerke der Welt. Schlendern Sie über den Petersplatz und bewundern Sie die kunstvolle Pracht des Petersdom und der Sixtinischen Kapelle. Dolce Vita werden Sie dagegen in den kleinen Bars und bezaubernden Straßencafes, wie im alteingesessenen Cafe Greco erleben, wo schon Goethe während seiner Reise durch Italien verweilte. Besuchen Sie auch die mächtige Spanische Treppe an der Piazza di Spagna und sehen Sie sich das bunte Treiben rund um den barocken Brunnen Fontana della Barcaccia an. Gönnen Sie sich eine kleine Pause am schönsten Platz der Stadt, Piazza Navona und genießen Sie einen leckeren Espresso am berühmten Barockbrunnen Fontana di Trevi.

Weltberühmt sind der Petersplatz und der imposante Petersdom, die das Zentrum des Vatikanstaats bilden und von Tausenden von Touristen jährlich besucht werden. Machen Sie eine Stadtrundfahrt und bestaunen Sie aus der Zeit des Römischen Reiches das gut erhaltenen Pantheon, das mächtige Amphitheater Kolosseum, das Forum Romanum und die Kaiserforen sowie die beeindruckende Engelsburg, die als Mausoleum zahlreicher römischer Kaiser und im Mittelalter als Zufluchtsort der Päpste diente. Unbedingt gesehen haben sollten Sie auch den barocken Platz Piazza Navona mit seinen Brunnen, den großen Kapitolsplatz auf dem eine Statue Mark Aurels steht und den Barockbrunnen Fontana di Trevi sowie die Piazza di Spagna mit der berühmten Spanischen Treppe.

Gerade Rom ist mit einer nahezu unübersehbaren Vielfalt von Sehenswürdigkeiten gesegnet, die mit dem Petersdom, dem Petersplatz, dem altrömischen Forum Romanum, dem Kolosseum und der Engelsburg ihresgleichen in der Welt suchen. Wer aber bereits diese bedeutenden Bauwerke während früherer Aufenthalte in Rom gesehen hat, dem sein ein Ausflug zur Tibermündung in den alte Hafen von Rom, Ostia Antica, empfohlen. Dort gibt es eine ganze Reihe von antiken Tempeln, Heiligtümern und weltlichen Bauwerken zu besichtigen, wie das einstige Kapitol, die Thermen mit ihren herrlichen Steinmosaiken und das Theater Maximus. Den hier besonders fleißigen Archäologen ist es zu verdanken, dass große Teil von Ostia Antica bereits ausgegraben wurden und man sich heute einen guten Einblick in das alltägliche Leben der alten Römer verschaffen kann, da auch große Mietshäuser, Thermenanlagen, Getreidespeicher, Werkstätten, Grabanlagen und Wirtshäuser zu sehen sind.

Gönnen Sie sich zwischendurch auch eine Pause in einem der vielen gemütlichen Straßencafes, wo Sie bei strahlendblauem Himmel mit einem leckeren Cappuccino das trubelige Straßenleben beobachten können.


Neapel (Italien)
Sehr eindruckvoll ist die alte Hafenstadt Neapel, die in der süditalienischen Region Kampanien liegt und einst von den Griechen gegründet wurde. Seine Blütezeit hatte Neapel in den ersten 8 Jahrhunderten des zweiten Jahrtausends als kulturelles europäisches Zentrum und einflussreiche Landeshauptstadt Süditaliens, wovon heute noch die zahlreichen prächtigen Bauten in der Altstadt zeugen. Dieses Selbstbewusstsein spiegelt sich bis heute in der Lebensform wider und hat großen Einfluss auf Musik, Theater und handwerkliches Können gefunden.

Neapel, die glanzvolle alte süditalienische Hafenstadt hat eine große Geschichte als Seehandelsstadt und eine prächtige Altstadt, in deren engen Gassen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab, wenn Kunsthandwerker und Markthändler unter flatternden Wäschestücken ihre Waren anpreisen. Wunderschöne alte Kirchen, barocke Adelspalazzi und antike Häuser säumen die schmalen Altstadtgassen und auf den zahlreichen mit Blumen geschmückten Plätzen werden an kleinen Marktständen fangfrischer Fisch, süßes Obst, bunte Gemüsesorten und vieles mehr feilgeboten. Genießen Sie bei einem Spaziergang die alte Pracht Neapels und statten Sie dem Dom des heiligen Januarius mit seinem berühmten Blutwunder einen Besuch ab.

Tauchen Sie in die faszinierende Altstadt ein und bewundern Sie bei einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen die sakralen Bauten und prächtigen Paläste, die formschön im Barockstil erbaut von großer Religiosität zeugen. Sehenswert ist die Piazza Plebiscito, das Herz von Neapel und Treffpunkt der Einheimischen, an dem das königliche Schlossgebäude Palazzo Reale steht, das eindruckvoll seit Jahrhunderten das politische Machtzentrum bildet. Die Vergnügungs- und Flaniermeilen sind dagegen die Strandpromenade Caracciolo und die Straße Via Partenope, an denen sich die Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit treffen. Naturliebhaber können einen Ausflug zum weltbekannten Vulkan Vesuv unternehmen, wobei ihnen ein Reiseleiter die geologischen Zusammenhänge erläutert.

Der italienische Kreuzfahrthafen Neapel am gleichnamigen Golf liegt in einer der abwechslungsreichsten Urlaubsregionen Italiens. Neben der altehrwürdigen Hafenstadt und ihren sakralen sowie weltlichen Bauwerken findet sich dort der über allem thronende Vulkan Vesuv, zu dessen Füßen die archäologische Stätte von Pompeji und unweit davon die malerische Amalfiküste und die weltbekannte Insel Capri mit ihrer vielbesungenen Grotte liegt.

Direkt am Hafen werden Sie von einem der Wahrzeichen Neapels begrüßt, dem trutzigen Kastell Nuovo, welches sein Gegenstück im Kastell St. Elmo findet, das hoch über der Stadt Neapel thront. Dazwischen zeigen sich in den Straßen und Gassen dieser süditalienischen Stadt und besonders im Altstadtviertel Spaccanapoli, zahlreiche sehenswerte Piazzi mit großen Monumenten, unzählige Kirchen und bunte Märkte, wo Fisch, Obst und Gemüse lautstark angepriesen werden. Goethe beschrieb die Stadt als Paradies, das vom Teufel bewohnt wird, so aufregend erschien ihm damals die Stadt und auch heute noch sind es die Geräusche, Gerüche, Farben und lebenslustigen Neapolitaner, welche diese Stadt so erlebenswert machen.

Mit Pompeji liegt eine der eindruckvollsten archäologischen Stätten Italiens nur wenige Kilometer vor den Toren der Stadt. Die römische Stadt wurde vor beinahe 2.000 Jahren von den Aschemassen des Vulkans Vesuv meterdick begraben und schlummerte so bis in das 18. Jahrhundert weitgehend unbeachtet vor sich hin und zeigt heute, nach ihrer Ausgrabung und Restauration eine in großen Teilen erhaltene römische Stadt samt Amphitheater, Wohn- und Lagerhäusern, Werkstätten, adligen Palästen, Badeanstalten und wunderbaren Mosaiken. Landausflüge werden auch gerne an die malerische Mittelmeerküste bei Sorrent, auf die Inseln Capri und Ischia sowie auf den Vulkan Vesuv hinauf unternommen.


Catania (Sizilien)
Catania, ein Kreuzfahrthafen auf Sizilien, ist eine Hafenstadt, die besonders vom späten Barock gekennzeichnet ist und Teil des von der UNESCO in den Rang eines Weltkulturerbes erhobenen Val di Noto. Bei einem Bummel durch die Altstadt, die nach einem schweren Erdbeben am Ende des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut wurde, können Sie die Stadtkathedrale, zahlreiche Kirchenbauten, die kleinen Paläste adeliger Familien und die aus einem Kloster hervorgegangenen prächtigen Universitätsgebäude sehen. Die Wurzeln der Stadt liegen in antiker Zeit, von der heute noch das teilweise erhaltene römische Amphitheater kündet. Nicht allzu weit entfernt befindet sich ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe, das Kloster San Benedetto, das nach einer Sage innerhalb eines Tages um 1350 errichtet worden sein soll. Hier können Sie die archäologischen Überreste eines römischen Hauses besichtigen, ein Museum für kontemporäre Kunst erkunden, einige Räume des Klosters ansehen und natürlich die dazugehörige Kirche mit ihrer eindrucksvollen Engeltreppe kennenlernen.

Wenn Sie auf ihrer Costa Kreuzfahrt etwas in das Alltagsleben der Catanier eintauchen möchten, lohnt es sich über den Fischmarkt zu schlendern, der sich teilweise draußen befindet und teilweise überdacht ist. Der rituelle Verkauf von Fisch, Früchten und Gemüse wird schon seit Generationen praktiziert. Passend dazu wäre ein Abstecher zu der alten und gleichzeitig neuen Attraktion, den Kiosks von Catania, wo sich Alt und Jung zu allen Tageszeiten trifft. Probieren Sie das erfrischende Getränk „Completo“, welches frisch gepresste Zitrone und Sprudelwasser enthält.

Doch was wäre ein Besuch von Catania ohne einen Ausflug zum benachbarten Vulkan Ätna, der mit dem Reisebus oder etwas abenteuerlicher im Geländewagen erfolgen kann. Wer den Ätna lieber aus einiger Entfernung betrachten möchte und dies aus einem griechisch-römischen Amphitheater heraus, welches eine spektakuläre Kulisse für den Blick über das Meer hinüber zum Ätna bildet, dem sei ein Ausflug nach Taormina empfohlen. Taormina wird wegen seiner luxuriösen Boutiquen und den Schmuck- und Souvenirgeschäften auch gerne das sizilianische Saint Tropez genannt. Schlendern Sie über die bekannte Hauptstraße Corso Umberto und verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck. Besichtigen Sie die Kathedrale und die Villa Comunale, welche einen großen öffentlichen Garten zum Spazierengehen beriet hält. Für Badenixen wird ein Ausflug zu einem malerischen Strand unweit des Vulkans angeboten.


Athen (Griechenland)
Die Kreuzfahrtschiffe von Costa und anderen Reedereien legen auf Kreuzfahrten nach Athen im vielbesungenen Hafen von Piräus an, der etwa 10 km vom Stadtzentrum Athens entfernt ist und mit der Metro bequem erreicht werden kann. Piräus selbst bietet seinen Besuchern einige interessante maritime Museen mit historischen sowie modernen Schiffen und ein archäologisches Museum, welches die große Bedeutung des Hafens von Piräus und seiner Umgebung für die Geschichte Griechenlands zeigt.

Sehr interessant auf dieser kulturreichen Kreuzfahrtreise ist sicher für viele der Landausflug in die geschichtsträchtige Metropole Athen, die auf eine 5.000 Jahre alte Geschichte zurückblicken kann und als die Wiege der europäischen Demokratie gilt. Hauptsehenswürdigkeit ist die berühmte hoch oben über der Stadt thronende Akropolis, die im 5. Jh. v. Chr. erbaut wurde und damals das Zentrum der hellenistischen Welt bildete.

Hier wurden bereits vor über 2.000 Jahren die Grundlagen für unsere moderne Zivilisation, die Wissenschaften und die europäische Philosophie gelegt wurden. Die Akropolis selbst war in erster Linie ein religiöser Ort, der unter anderem der Anbetung der Stadtgöttin Athene diente. Das signifikanteste Bauwerk dort ist der Parthenon, ein Gebäude von ästhetischer Perfektion.

Es ist eine traurige Fussnote der europäischen Geschichte, dass die Bauwerke mehr als 2.000 Jahre bis zum Ende des 17. Jhs. ohne große Schäden überstanden, um dann im venezianisch-türkischen Krieg durch eine Explosion dort gelagerter Pulvervorräte zerstört und in der Folge von den Briten für ihre Museen zuhause geplündert zu werden.

Heute können Sie die zahlreichen Ruinenüberreste der imposanten Befestigungsanlage bewundern und im dazugehörigen Akropolis-Museum die bedeutendsten Fundstücke bewundern. Große Teile der Tempelverzierungen, viele Statuen und kleinere Fundstücke werden im Museum der Akropolis gezeigt.

Sollte es die zur Verfügung stehende Zeit erlauben, dann kann noch ein Abstecher zur unweit der Akropolis liegenden Agora des antiken Athens unternommen werden, ein Platz, der allgemeinhin als der Geburtsort der Volksdemokratie gilt.

Das heutige Zentrum Athens ist der prächtige, 1837 angelegte Syntagma-Platz, an dem das prunkvolle Parlamentsgebäude mit seiner großen Gartenanlage und das historische Grand Hotel liegen, die Sie unbedingt sehen sollten. Von hier aus können Sie zu einem Einkaufbummel durch die bekannte Shoppingstraße Odos Ermou aufbrechen, in der sich trendige Modegeschäfte, schicke Läden und große Einkaufstempel aneinanderreihen.

Gerne besucht wird auch das alte Viertel Plaka mit seinen verwinkelten Gassen und engen Steintreppen, die an idyllischen alten Häusern vorbeiführen. Zwischendurch können sie am wunderschönen Platz Philomouson eine Pause einlegen und in einem der traditionellen Restaurants griechische Leckereien bei einem edlen Glas Wein genießen.

Einmal vorausgesetzt, dass Sie Athen und seine Bauwerke bereits kennen, wäre die Liegezeit ihres Costa Kreuzfahrtschiffes in Piräus auf dieser Schiffsreise die wohl beste Gelegenheit, um mit einem eigenen fahrbaren Untersatz zu einer kleinen Landpartie aufzubrechen, die z.B. zum sehenswerten Kanal von Korinth und weiter zu einem schönen Badestrand auf dem Peleponnes oder in das ca. 70km weiter südlich gelegene Epidauros führen könnte, wo das Weltkulturerbe des Asklepios-Heiligtums und auch die Sport- und Kultstätten für die dort in der Antike stattgefunden Spiele, vergleichbar mit denen in Olympia, liegen.

In Athen finden Badefreunde auf dem Stadtgebiet keine empfehlenswerten Strände, daher ist es wohl am sinnvollsten, sich gemeinsam ein Taxi zu chartern, um nach Glyfada, Vouliagmeni oder Voula zu fahren, wo man auf lebhaftes griechisches Strandleben trifft. Ruhiger und schöner, aber auch weiter entfernt sind die Strände bei Lavrion oder Rafina.


Haifa (Israel)
Die Hafenstadt Haifa liegt im Norden Israels, beheimatet 270.000 Einwohner und liegt somit hinter Jerusalem und Tel Aviv an 3. Stelle der größten Städte des Landes. Größte touristische Attraktion ist der sogenannte Schrein des Bab und die ihn umgebenden Gartenanlagen, die sich den Hügel hinter der Stadt augenfällig hinaufziehen.

Für Ausflüge bietet sich das biblische Galiläa an, wo Nazareth und der Jordanfluss besucht werden können.

Weitere Ausflüge führen Sie in die moderne und belebte Stadt Tel Aviv. Hier kommen Sie mit einem Bus, mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß gut voran und können unterschiedliche Viertel erkunden. Im alten Jaffa, übrigens auch der Ort, wo der biblische Jonas zu Schiff gegangen sein soll und von einem großen Fisch verschluckt wurde, sollten Sie unbedingt den berühmten Flohmarkt besuchen. Hier finden Sie unter anderem Handwerkkunst und Schmuckstücke, die Sie für Zuhause erstehen können. Zudem können Sie die traditionelle Küche probieren und werden sicherlich auf neue Geschmäcker stoßen.

Toll ist es auch über einen der täglichen Märkte zu schlendern, am farbenfrohen, frischen Gemüse vorbeizugehen und die herrlichen Gerüche der vielen Gewürze wahrzunehmen. Verbringen Sie wunderbare Stunden am schönen Strand von Tel Aviv oder stürzen Sie sich in die Welt der Museen. Unglaublich interessant ist das Museum über die jüdische Diaspora, das Ihnen spannende Einblicke in die Geschichte des jüdischen Volkes erlaubt. Auch Jerusalem mit seiner historischen Altstadt, das Zuhause der drei großen monotheistischen Religionen, kann besucht werden.


Suezkanal-Passage
Suezkanal Kreuzfahrten sind eine Schiffsreise mitten durch die Wüste, welche in ihrer Einzigartigkeit nur noch mit den Kreuzfahrten durch Norwegens Fjorde verglichen werden können. Bereits vor etwa 3.400 Jahren wurde erstmalig ein Kanal zwischen dem Mittelmeer und dem Roten Meer gegraben, der aber bei weitem nicht die Ausmaße des heutigen Suezkanals hatte. Perioden der Verlandung und Verwahrlosung des Kanals wechselten sich bis etwa 800 n Chr. regelmäßig mit erneuten Baumaßnahmen ab.

Der Bau in seiner heutigen Größe erfolgte binnen 10 Jahren in der Mitte des 19. Jahrhunderts und wurde in französisch-ägyptischer Kooperation bewerkstelligt. Zu dieser Zeit war der Bau ein riesiges Projekt, denn in der Region bestand nur Wüste. Alle Materialien für den Bau und die Verpflegung der vielen Tausend Bauarbeiter musste herangeschafft werden, teilweise mit Tausenden von Kamelen. An einem Ende des Kanals befindet sich heute die Mittelmeerstadt Port Said. Am anderen Ende finden Sie Port Taufiq vor.

Die Bedeutung des Suez-Kanals ist erheblich, denn so müssen Schiffe, die vom Nordatlantik kommen und zum Indischen Ozean möchten, nicht mehr den gesamten afrikanischen Kontinent umrunden. So gab es über die Zeit hinweg immer wieder Auseinandersetzungen und Kriege rund um den Suezkanal. Sehr im Zusammenhang mit dem Suezkanal steht der Sechstagekrieg, bei dem Israel bis an das Ostufer des Kanals vorrückte.

Interessanterweise hat der Kanal keine Schleusen, die aber auch nicht notwendig sind, da es keinen Höhenunterschied gibt, der überwunden werden muss. Der Zugang zum Kanal ist für Handelsschiffe frei, Kriegsschiffe müssen ihre Durchfahrt anmelden. Die Durchfahrt erfolgt in einer Gruppe von mehreren Schiffen, da der Suezkanal nicht groß genug ist, damit 2 einander entgegenkommende Schiffe passieren können und so die aus dem Norden kommenden Schiffe an einer breiten Stelle in einem der 3 Seen auf halbem Wege die aus dem Süden kommenden Schiffe vorüberfahren lassen.

Wenn Sie den Kanal passieren, können Sie vom Deck Ihres Schiffes aus die einzigartige Atmosphäre der weiten Wüste spüren. Vor Ihnen erstrecken sich der blaue Kanal und die goldgelben Sanddünen. Ab und zu kommen Sie an spannenden Orten vorbei wie der Stadt Ismailia. Sie war ursprünglich ein Arbeiterlager für diejenigen, die am Bau des Kanals beteiligt waren. Heute befindet sich die Suez-Kanal-Behörde in der Stadt. Bestaunenswert ist auch die unglaublich lange Drehbrücke El-Ferdan.


Aqaba (Jordanien)
Aqaba ist einer der schönsten Kreuzfahrthäfen am Roten Meer, der sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Badeort entwickelt hat. Dort herrscht jahrum angenehmes Wetter, die beeindruckenden und farbenfrohen Korallenriffe sowie vielfarbigen Fische in Küstennähe sind problemlos mit einer Schnorchelausrüstung zu bestaunen und es befinden sich in der Nähe des einzigen Kreuzfahrthafens von Jordanien bedeutende historische sowie landschaftliche reizvolle Ausflugsziele, welche Sie auf ihrer Schiffsreise mit Costa Kreuzfahrten im Roten Meer besuchen können.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Besuch der historischen Stadt Petra, die ihrem Namen alle Ehre macht - Der Name Petra bedeutet Stein - und die in mühevoller Kleinarbeit aus dem anstehenden roten Fels herausgeschlagen wurde. Der Weg dorthin führt durch eine anderthalb Kilometer lange und stellenweise sehr enge Felsenschlucht, die an ihrem Ende plötzlich den Blick auf einen der schönsten Orte der arabischen Welt freigibt, in dem ein Amphitheater und reich verzierte Grab- und Tempelanlagen die Jahrhunderte nahezu unbeschadet überstanden haben.

Allen Kreuzfahrtgästen, welche die Größe und Erhabenheit der arabischen Wüste erfahren möchten, sei ein Ausflug in das Wadi Rum empfohlen. Bekannt ist das Wadi auch als das Tal des Mondes. Wenn Sie hier einfahren nach einer etwa einstündigen Fahrt mit einem Geländewagen, werden Sie sehen, warum es so genannt wird. Die felsige Oberfläche ist teilweise geformt wie die des Mondes. Von schwarzen Granitbergen umringt, geht man davon aus, dass die Region schon seit vielen tausend Jahren bewohnt ist. Petroglyphen, in den Fels gravierte Bilder und Symbole, zeugen davon. Eines stellt sogar eine Szene dar, in denen Menschen eine Antilope jagen. Heute leben die Zalabia Beduinen in der Region und leiten den boomenden Tourismus im Tal.

Sehenswert ist auch das Mamluk Fort, auch bekannt als das Aqaba Castle. Teil der Burg ist ein Gefängnis, eine Hinrichtungskammer, Pferdeställe und ein Quartier für Brieftauben. Vom zweiten Geschoss der Burg haben Sie eine gute Sicht über die Burg und Umgebung. Anschließend können Sie das archäologische Museum besuchen und mehr über die Geschichte der Burg und der Stadt erfahren. Eindrucksvoll erstrahlt die weiße Sherif al-Hussein bin Ali Moschee mit einem hohen Minarett. Gerne werden auch die Ruinen der islamischen Stadt Ayla besucht. Im 7. Jahrhundert erbaut, gehörte sie zu den ersten islamischen Städten.


Salalah (Oman)
Salalah ist eine der ältesten Siedlungen der Welt, die seit Jahrtausenden als Weihrauchstadt bekannt ist und sich heute, nach einer Periode der Abschottung gegenüber dem Ausland, unter dem neuen Scheich für den Tourismus geöffnet hat. Die Stadt bietet ausgedehnte Strände am Indischen Ozean, eine grüne Vielfalt von Fruchtbäumen und Kokospalmen, die man in diesem Teil der Welt eigentlich gar nicht erwartet, aber das Küstengebirge im Hinterland der Stadt sorgt für ausreichend Niederschläge. Sehr interessant ist die hier von den Menschen getragene Kleidung. Sowohl Männer wie auch Frauen kleiden sich in weite Gewänder, die Männer tragen zumeist einen Turban oder eine Kappe und die Frauen sind völlig verhüllt in ihren meist schwarzen Kleidern, die nur einen kleinen Sehschlitz unbedeckt lassen.

Kurzweilige Ausflüge von Bord ihres Costa Kreuzfahrtschiffes können Sie zum Baden an ein Strandhotel unternehmen oder Sie besuchen die sehenswerte große Moschee, den Sultanspalast und den Markt, wo auch heute noch Weihrauch und andere Kostbarkeiten, wie Silberschmuck und Wasserpfeifentabak gehandelt werden. Die Boswellia Bäume, aus denen der Weihrauch gewonnen wird, finden Sie hier zahlreich. Als sehr kostbar wurde Weihrauch schon im antiken Ägypten geschätzt. Wer frische Früchte liebt, wird sich hier auch wohl fühlen. An Ständen direkt neben den früchtetragenden Bäumen, können Sie Bananen, Papaya oder Kokosnüsse probieren.

Ausflüge in das Umland von Salalah führen zum Prophetengrab des Hiob und zu einer interessanten archäologischen Stätte, die Zitadelle von Al-Baleed. Besuchen Sie auch die Ausgrabungsstätten von Khor Rori. Die Ruinen der befestigten Stadt stammen aus dem 1. Jahrhundert vor Christi und gehören zur UNESCO. Gehen Sie vorbei am Tempel, den Wohnhäusern und den Stätten für die Lagerung von Waren. Ganz besonders ist es hier am Abend, denn wenn es dunkel wird, werden die Ruinen in Licht gehüllt. Die fast mystische Atmosphäre trägt Sie zurück in vergangene Zeiten. Interessant könnte auch ein Besuch des Weihrauchmuseum sein, in dem Sie mehr über die Historie dieses Gutes lernen werden.

Naturfreunde werden sich an einem Besuch der Lagune Salalahs erfreuen. Denn hier können Sie tolle Flamingos und andere Vögel bewundern. Sehr beliebt ist ein Ausflug zum Al Mughsail Strand, der durch seine besonderen Felsformationen auffällt. Alle Tauchbegeisterte können die Chance nutzen, um tolle Korallen unter der Wasseroberfläche zu bestaunen.


Muscat (Oman)
Muscat, die Hauptstadt des Omans, lockt mit einer Mischung aus Tradition und Moderne. Direkt am Hafen befindet sich das alte Fort, der prächtige neue Palast des Sultans und die bunten Boote der Fischer, die hier ihren Fang anlanden. Hauptanziehungspunkt für viele Touristen ist der große Markt in der Altstadt, wo Sie neben den feilgebotenen Stoffen, Weihrauch, Teppiche, Schmuck und alltägliche Dinge, insbesondere die traditionell weißen Burnuse der Männer und ihre Khanjars (Krummdolche), die gerne zu offiziellen Gelegenheiten getragen werden, bestaunen können.

Die beiden Burganlagen, eine hoch über der Altstadt, die andere direkt an der Küste, die prächtige Gartenanlage darunter und das reich verzierte Stadttor samt Museum sind einen Besuch wert. Sehr eindrücklich ist die Sultan Quaboos Moschee. Mehrere Minarette hat sie und eine goldene Kuppel, die insbesondere beim Sonnenuntergang zum Strahlen kommt. Im Inneren wird das hohe Maß an verarbeiteten Details schnell sichtbar.

Eindrücklich ist auch das royale Opernhaus, welches 2011 fertiggestellt wurde. Man sollte sich keine europäische Oper vorstellen, sondern ein traditionell inspiriertes Gebäude aus weißem Marmor und Stein mit einer Vielzahl an symmetrischen Türmen und Bögen an der Vorderseite. Besuchen Sie auch das Bait Al Zubair Museum, welches eine Kollektion an antiken Artefakten aus der Region präsentiert. Neben traditionellen zeremoniellen Dolchen, die mit Gold verziert sind, können Sie hier ein nachgebautes omanisches Dorf und einen Markt bestaunen.

Costa bietet auf dieser Arabien Kreuzfahrt eine Vielzahl von Ausflügen in die Umgebung von Muscat. So können Sie altertümliche Wüstenfestungen entdecken, eine Jeeptour in das Küstengebirge unternehmen oder mit einem historischen Segelboot entlang der Küste unterwegs sein.

In Nizwa wartet eine alte osmanische Festungsanlage auf die Passagiere, die gemeinhin als die sehenswerteste Anlage ihrer Art im Oman gilt. Das nahegelegene Jabrin ist Heimat eines prächtigen Schlosses, das einen Besuch sehr lohnt.

Abenteuerliche Naturen können sich mit erprobten Jeepfahrern auf eine Fahrt in die Wüste begeben. Mit Schwung geht es über die Sanddünen, zu kleinen Dörfern in den Bergen hinter Muscat oder einem ganz besonderen Naturereignis, einer grün-blauen wassergefüllten Schlucht in der Wüste.


Abu Dhabi
Kreuzfahrten nach Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind eine Reise in eine aufstrebende Boomregion, die mit exklusiven Hotels, Shoppingsmalls und Palästen Besucher aus aller Welt anzieht, aber auch schöne Strände mit angenehmen Wassertemperaturen, sehenswerte historische Bauwerke und die Faszination der Arabischen Wüste zu bieten hat.

Abu Dhabi hat sich binnen eines Jahrhunderts von einem staubigen Wüstendorf zu einer glitzernden Metropole entwickelt. Diese Veränderung wurde durch die enormen Ölfunde ermöglicht. Doch neben dem gerne zur Schau gestellten Reichtum hat Abu Dhabi ein sehr gutes Netz von Schulen, Krankenhäusern und öffentlichen Einrichtungen geschaffen und investiert einen Großteil seiner Petrodollars in zukunftsweisende Unternehmen weltweit, um ökonomisch auf das nahende Versiegen der eigenen Ölvorkommen vorbereitet zu sein.

Auf einer Stadtrundfahrt durch Abu Dhabi können Sie die modernen Hochhäuser entlang der Küste, den alten Palast und ein historisches Freilichtmuseum sehen, die einen beeindruckenden Anblick bieten und einen ersten Eindruck von Geschichte und Gegenwart des Emirats verschaffen. Sicherlich werden Sie auch die Sheikh Said Moschee entdecken. Unübersehbar erstrahlt die gigantische Moschee in Weiß. Sie hat mehrere runde Kuppeln und Minaretttürme. Sie werden direkt an den Disneyfilm Aladin denken, so verzaubernd kann der Anblick sein. Ein riesiger Kronleuchter hängt im Hauptgebetsraum. Viele tausend Menschen haben hier Platz um zu beten.

Die von Costa angebotenen Ausflüge ab dem Kreuzfahrthafen von Abu Dhabi sind zahlreich und vielfältig. Vom entspannten Strandtag in einem Hotelresort, dem Besuch des luxuriösesten Hotels der Welt, einem von der reichen Kultur des Emirats geprägten Tag oder einem Jeepausflug in die Arabische Wüste zu Oasen, archäologischen Ausgrabungen und Museen bis hin zu einer atemberaubenden Jeeptour durch die Dünenlandschaft der Sandwüste kann ausgewählt werden. Familien werden besonders einen Ausflug zur Insel Yas genießen, denn die gesamte Insel ist ein einziger Freizeit- und Entdeckungspark. Im Wasserpark können Sie unter anderem auf einer künstlichen Welle surfen, auf unzähligen aufregenden Rutschen hinuntergleiten und sich im Wasserkino die Legende der verlorenen Perle ansehen. Weiter geht es zum Filmstudio der Insel, zur Seaworld und zur Rennstrecke der Formel 1. Die Ferrariwelt ist ein Innenfreizeitpark, der riesigen Spaß verspricht für Groß und Klein.


Dubai
Weltbekannt und in aller Munde ist die boomende Weltmetropole Dubai, die vor dem Ölboom nur ein bißchen Seehandel in der Golfregion betrieb und für ihre Perlenfischerei bekannt war. Bis in die 1960er Jahren war sie international eine unbedeutende Küstenstadt im Persischen Golf. Erst mit dem Fund von riesigen Erdölvorkommen Mitte der 1960-er Jahre, der dem Emirat Dubai immensen Reichtum bescherte, entwickelte sich Dubai-Stadt mit seinen spektakulären Bauprojekten über die Jahrzehnte zu einer hypermodernen Metropole, die ihren heutigen wirtschaftlichen Schwerpunkt auf den Luxustourismus setzt. Beieindruckend ist die glitzernden Skyline mit ihren futuristischen Bauwerken, die Sie bei der Ein- und Ausfahrt aus dem Hafen bewundern können.

Eine Sensation ist das 828 m hohe Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt, von dessen Aussichtsplattform auf 440 m Höhe Sie einen gigantischen Ausblick auf Dubai, das Meer und die umliegende Wüstenlandschaft haben. Sehr interessant ist eine Fahrt mit dem Zug Monorail, der Sie vom Hotel Atlantis über die berühmte Palmeninsel Jumeira fährt. Beliebt ist auch eine Bootsfahrt mit den Wassertaxis über den Meeresarm Dubai Creek, wo seit Jahrhunderten reger Handel betrieben wird. Eine bunte Unterwasserwelt mit Tausenden von farbenfrohen Fischen präsentiert sich ihnen im Dubai Aquarium, dass im riesigen Shoppingcenter Dubai Mall untergebracht und sehr sehenswert ist.

Dubai ist der wichtigste Kreuzfahrthafen im Persischen Golf und hat in den letzen Jahrzehnten eine rasende Entwicklung hin zur bedeutensten Handels-, Finanz- und Tourismusmetropole der arabischen Welt durchlaufen, die sich besonders in den gigantischen Bauprojekten manifestiert, die Dubais Erscheinungsbild komplett verändert haben und dies in Zukunft noch stärker tun werden. Das Luxushotel Burj-al-Arab ist heute der Inbegriff von Dubai und wird in wenigen Jahren nur noch eine von vielen Attraktionen sein, da hier künstlich aufgeschüttete Luxusinseln, 800m hohe Hochhäuser, unterseeische Hotels und gigantische Shoppingmalls in Bau sind, die alles bisher von Menschenhand Errichtete übertreffen werden.

An traditionellen Sehenswürdigkeiten bietet Dubai eine wunderbare Moschee, einen weitläufigen Markt, ein historische Stadtviertel, die dickbäuchigen Lastenschiffe am Hafen und das Heritage Haus aus dem 19. Jahrhundert. Außerhalb der Stadt lassen sich die Wüste und das benachbarte Emirat Sharjah entdecken, welches noch zahlreiche Traditionsbauten beheimatet. Wirtschaftliche Freizügigkeit geht in den Vereinigten Arabischen Emiraten einher mit einer sehr rigiden Staatsführung und Rechtsauslegung, die sich an den Grundsätzen moslemischen Rechts orientiert, auch auf Ausländer ihre Anwendung findet und nicht die Freiheiten einer westlich-europäischen Gesellschaft kennt.


Fujairah
Fujairah ist eines der 7 Emirate der Vereinigten Arabischen Emirate. Costa Kreuzfahrten dorthin sind eine Reise in die Vergangenheit dieser sich heute so rasch entwickelnden Region. Sicherlich finden sich in Fujairah auch zahlreiche moderne Gebäude wie in Dubai oder Abu Dhabi, aber das Emirat hat seine Geschichte noch etwas mehr bewahrt. So kann man in der näheren Umgebung von Fujairah-Stadt zwei mächtige Zitadellen aus dem 17. respektive 18. Jahrhundert, eine historische Burganlage und archäologische Ausgrabungen, die bis in die Eisenzeit zurückdatieren, bestaunen. Im Museum von Fujairah können Sie mehr über die Geschichte erfahren, Jahrtausend alte Artefakte bestaunen und viele alte Münzen aus dem Land erblicken. Schlendern Sie gemütlich über den Markt, beobachten Sie das alltägliche Treiben und werfen Sie einen Blick auf die frischen Waren und lokalen Produkte.

Ebenso finden sich viele schöne Wadis sowie Oasen und eine reiche Unterwasserwelt auf dem Staatsgebiet von Fujairah, dessen Bewohner auch noch alte Handwerkstraditionen, wie das Flechten und Teppichknüpfen, pflegen. Richtig abenteuerlich wird es bei einer Ausfahrt mit dem Allradfahrzeug in die Berg- und Wüstenwelt des Emirats. Zwischendrin fahren Sie durch eine echte Oase. In Shawkah gedeiht die Natur. Hier können Sie auf Wanderwegen die Umgebung erkunden. Insbesondere in der Regenzeit fließt hier viel Wasser eindrucksvoll über einen Damm. Ein weiteres Ausflugsziel ist Jebel Maleihah mit den fossilen Felsen. Von rotem Wüstensand umgeben, gibt es hier einen Felsen, der von Fossilien übersät ist, die schon mehrere Millionen Jahre alt sind. Lustig ist der Kamelfels, der wie ein Kamel aussieht.

Wenn Sie das ursprüngliche Leben näher kennenlernen wollen, können Sie das Heritage Village besuchen. Typische Häuser, Haushaltsgegenstände und Boote werden Sie hier vorfinden. Umgeben ist das Dorf von einer Mauer und mehreren Wachtürmen. Interessant könnte auch ein Besuch einer der ältesten Moscheen der Region sein. Es wird geschätzt, dass die Al Badiya Moschee etwa 1400 Jahre alt ist. Etwas jünger, trotzdem beträchtliche 500 Jahre alt, sind die Wachtürme, die von Portugiesen errichtet wurden und die Moschee und den Ort überblicken.

Wunderbar geeignet ist Fujairah für einen Schnorchel- oder Tauchausflug. Die tolle Unterwasserwelt wird Sie ins Staunen bringen. Weitere Wassersportarten sind hier auch möglich. Beim Parasailing schweben Sie über dem Meer in der Luft und mit dem Kajak können Sie die Küste erkunden.


Mumbai (Indien)
Mumbai, das frühere Bombay, ist eine der größten Städte der Welt und Indiens größter Hafen. Die Stadt stand bis zur indischen Unabhängigkeit im Jahre 1947 für nahezu 300 Jahre unter britischer Herrschaft und war ein wichtiger Stützpunkt der East-India Company, die die Schätze des Landes von hier nach Großbritannien verschiffte.

So finden sich heute zahlreiche britische Kolonialbauten, wie der beeindruckende Hauptbahnhof, der Triumphbogen Gateway of India, zahlreiche Universitäts-, Schul- und öffentliche Gebäude sowie die Kathedrale. Sehr eindrucksvoll ist der Chhatrapati Shivaji Terminus. Der Bahnhof wurde im viktorianisch-gotischen Stil im 19. Jahrhundert erbaut und gehört zum UNESCO Welterbe. Der Bahnhof ist immer gut belebt und verbindet mit den ein- und ausfahrenden Zügen viele Teile des Landes. Ein weiteres Weltkulturerbe befindet sich wenige Kilometer außerhalb Mumbais. Die Elefantenhöhlen sind für die Steinkunst aus dem mittelalterlichen Indien bekannt. Heute können Sie die eindrucksvollen Ruinen mit einer Fähre erreichen und dabei die Skyline der Stadt bewundern.

Unbedingt sehenswert ist auch das Prince of Wales Museum. Das Gebäude wirkt eher wie ein indischer Palast und stellt viele Tausend interessante Artefakte aus. Vor dem Gebäude können Sie sich in einen herrlichen Garten setzen. Mumbai ist das Zuhause von Bollywood, wo in mehr als 20 Filmstudios Filme und Fernsehshows gedreht werden. Hier können Sie versuchen, zwischen Kulisse und Realität zu unterscheiden.

Die Bevölkerung besteht zu etwa zwei Drittel aus Hindus und einem Fünftel aus Muslimen, so dass sich zahlreiche Hindutempel und Moscheen in der Stadt befinden, die in ihrem Zentrum heute ein modernes Erscheinungsbild hat.

Eine Besonderheit der Stadt sind die 5000 Dabbawalas, deren Beruf es ist, das frisch zubereitete Mittagessen in den sogenannten Dabbas (Essensboxen) vom heimischen Herd zum Arbeitsplatz des Mannes zu befördern. Geschätzte 300.000 Essensboxen werden so nach einem eigens hierfür entwickelten Schriftcode täglich kreuz und quer durch Mumbai transportiert und dies nahezu fehlerfrei. Halten Sie einfach kurz vor der Mittagszeit die Augen offen und Sie werden die mit Dabbas beladenen Fahrräder und Handkarren erspähen können.

Tierfreunde können das Wildlife Sanctuary besuchen und mit einem Zug durch den Park fahren. Dabei werden Sie Leoparden, Wildschweine und Flughunde sichten.


Mormugao (Indien)
Der indische Bundesstaat Goa unterscheidet sich stark vom Rest Indiens, da er für viereinhalb Jahrhunderte unter der Kolonialherrschaft Portugals stand. So sind heute noch rund ein Viertel der Bewohner Goas Änhänger des christlichen Glaubens und in Goas Hauptstadt Panaji sowie in der sehr sehenswerten alten Hauptstadt Velha Goa stehen große katholische Kirchen.

Die Kathedrale in Velha Goa ist nahezu 500 Jahre alt und dort finden sich auch weitere historische Kirchen und ein Kloster, was die UNESCO dazu bewogen hat, den Ort den Status eines Weltkulturerbes zuzusprechen. Im barocken Stil erbaut, wurde sie nicht wie andere Kirchen in Goa verputzt. So können Sie an der Fassade die schwarzen Granitsteine erblicken. Im Inneren finden Sie ein Marmormosaik, welches der Kirche eine besondere Atmosphäre verleiht. Gerne besucht wird auch die Se-Kathedrale mit einem Schrein, der der heiligen Katharina gewidmet ist. Sie ist eine der größten Kathedralen Asiens und erstrahlt im imperialen portugiesischen Stil. Außerdem wurde Sie auch zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Ein anderes sakrales Monument ist der Sri Mahadeva Tempel, der dem Hindu-Gott Shiva gewidmet ist. Sehenswert ist auch das Fort Aguada mit seinem Leuchtturm, auch ein portugiesisches Überbleibsel aus dem 17. Jahrhundert. Die Bezeichnung Aguada deutet auf das Wasserreservoir hin, das hier einst Seefahrer versorgte und zu den größten in ganz Asien gehörte. Von hier aus haben Sie eine herrliche Sicht über den Mandovi Fluss und die arabische See.

Noch bekannter dürften allerdings die palmenbestandenen Sandstrände von Goa und die sog. Hippie-Märkte sein, die von Weltenbummler aus aller Welt besucht werden. Die goanische Küche ist ein würziger und häufig auch feuriger Mix aus portugiesischen und indischen Gerichten, deren bekanntester und leckerster Vertreter Vindaloo, mariniertes Fleisch in Chilisoße, ist.

Einer der beliebtesten Strände ist der Calangute Strand. Hier können Sie kilometerlange Spaziergänge machen oder sich beim Wassersport erfreuen. Surfen, Bananaboatfahren oder Parasailing ist für Sie alles möglich. An anderen Stränden können Sie auch Kitesurfen oder Kajakfahren. Taucher und Schnorchler kommen sicherlich auf ihre Kosten. Insbesondere für Tauchanfänger sind die Gewässer gut geeignet, in denen Sie bunte Korallen und Fische entdecken können sowie große Schiffswracks darauf warten, erkundet zu werden.


Colombo (Sri Lanka)
Die Hafenstadt Colombo war wegen ihrer sicheren Hafenlage seit alters her ein begehrter Ort und so lösten sich die europäischen Kolonialmächte Portugal, die Niederlande und Großbritannien in der Kontrolle über die Stadt und ihr Umland ab. Besonders der einträgliche Seehandel mit dem auf der Insel wachsenden Zimt, Kaffee und Tee führte zur Unterdrückung der heimischen Bevölkerung durch die europäischen Mächte.

Die architektonischen Sehenswürdigkeiten von Colombo sind der große Murugan Hindutempel mit seinem beeindruckenden Portal, welches viele hundert kleine Menschen- und Götterfiguren zeigt, die prächtige rot-weiße Alfar-Moschee, die große buddhistische Stupa und die holländischen sowie britischen Kolonialgebäude im Stadtzentrum.

Das holländische Museum befindet sich in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, wo einst der holländische Gouverneur residierte. Es gehört zu den besterhaltenen Beispielen holländischer Architektur in Colombo. Das Nationalmuseum wurde durch den früheren britischen Gouverneur gegründet und porträtiert das kulturelle Erbe der Nation und stellt viele Gemälde, Schnitzereien und einzigartige Masken aus.

Eindrucksvoll ist die Lucia Kathedrale, eine der größten und ältesten ganz Sri Lankas. Mehrere Tausend Menschen finden hier Platz. Eine weitere historische Sehenswürdigkeit ist die Unabhängigkeitsgedenkhalle. Im Herzen der Cinnamon Gardens erinnert sie Sie an die Unabhängigkeit des Landes und den Anfang der sri-lankischen Regierung.

Einen schönen Küstenabschnitt finden Sie im Galle Face Green Park vor. An der Promenade gehen Einheimische gerne spazieren, unter die Sie sich mischen können. Ein beliebter Strand ist Mount Lavinia, der etwa 20 Minuten Fahrtzeit von Colombo entfernt liegt. Desweiteren finden sich auch sehenswerte Teeplantagen in der Umgebung der Stadt. Unglaublich schön ist ein Ausflug zum Beddagana Wetland Park, welcher verhindert, dass Überschwemmungen auftreten. Fast romantisch ist es hier auf hölzernen Wegen zwischen hohem Grass spazieren zu gehen und verschiedene Tiere zu entdecken. Sehr beliebt ist auch ein Besuch von Diayatha Uyana, wo Sie einen tollen See und ein Aquarium entdecken können. Außerdem finden Sie viele Essenstände und Handwerkskunst vor, die sie erstehen können.


Langkawi (Malaysia)
Die malaysische Insel Langkawi ist ein weithin bekanntes Badeparadies mit palmenbestandenen Sandstränden, ist bei Schnorchlern und Tauchern für seine farbenfrohe Unterwasserwelt sehr beliebt und hat eine besondere Sehenswürdigkeit mit seiner Sky Bridge (Himmelsbrücke), einer sich in 680m Höhe über dem Meeresspiegel befindlichen Brücke. Hier hat man über den Baumwipfeln der dschungelbestandenen Bergspitzen der Insel atemberaubende Ausblicke auf die grüne Insel und das sie umgebende Andamanenmeer. Mit einer viertelstündigen Fahrt mit der Seilbahn kann die Sky-Bridge bequem erreicht werden. Atemberaubend ist auch der Anblick der Telaga Tuujuh Wasserfälle, die auch gerne das Zuhause der Feen genannt werden. In den natürlichen Pools können Sie baden gehen und sich im kühlen Wasser erfrischen.

Faszinierend für Groß und Klein ist die Underwater World. Hier schreiten Sie durch einen 15m langen Tunnel, der sich unter Wasser befindet. Haie, riesige Stachelrochen und grüne Schildkröten schweben gemächlich an Ihnen vorbei. Viele andere Tiere wie Pinguine, Seepferdchen, Enten und Flamingos machen hier Ihre Bekanntschaft. Tierisch schön ist es wörtlich genommen im Wildlife Park & Bird Paradise. Mehrere Tausend Vögel, darunter Adler, Eulen, Tukane und Kanarienvögel, leben in der Anlage. Mit einem Boot gibt es die Möglichkeit eine Mangroven-Safari zu unternehmen, Höhlen zu entdecken und den UNESCO Geopark zu erkunden.

Im 3D-Museum erleben Sie fantastische Kunstwerke wie Fotografien, die durch den 3D-Effekt fast wie echt wirken. In den verschiedenen Zonen, die z.B. Schlösser, Safari und Ägypten genannt werden, können Sie sich auf eine optische Erfahrung freuen. Empfehlenswert ist auch ein Besuch des Taman Lagenda. In diesem wunderschönen Open-Air-Landschaftsgarten können Sie zu Fuß oder in einem Buggy die Natur genießen und zudem unterschiedliche Themenparks besuchen. Gerne wird auch der Eagle Square besucht, wo Sie auf eine große Adler-Skulptur blicken, eine Mall zum Shoppen einlädt und zahlreiche Restaurants zum Speisen bereitstehen.

Wenn Sie den Tag gerne am Strand verbringen möchten, können Sie die einsame Datai Bay besuchen, in deren Nähe man auch eine Krokodilfarm besuchen kann, oder am touristisch erschlossenen Strand Pantai Tengah entspannen. Einer der beliebtesten Strände mit seinen unzähligen Restaurants, Cafés und Geschäften ist der Cenang Strand.


Kuala Lumpur (Malaysia)
Port Klang ist der Kreuzfahrthafen von Kuala Lumpur und 30km von der malaysischen Hauptstadt entfernt. Malaysia war bis vor 50 Jahren eine britische Kolonie, was sich auch noch heute an den kolonialen Gebäuden im Stadtzentrum von Kuala Lumpur zeigt. Aufgrund seiner starken wirtschaftlichen Entwicklung in den letzten 3 Jahrzehnten konnte Malaysia sich von einer landwirtschaftlich geprägten Wirtschaft hin zu einer aufstrebenden Industrienation wandeln. Diese Entwicklung findet ihren unübersehbaren Ausdruck in den beiden Türmen des futuristischen Petronas-Hochhauses, die in Kuala Lumpur über 450m in den tropischen Himmel ragen.

Bei einer Stadtbesichtigung sollten auch der Sultanspalast, der große Unabhängigkeitsplatz, der koloniale Bahnhof, die große Moschee und das alte Marktgebäude, welches heute ein Zentrum für malaysische Kunst und Kultur ist, nicht fehlen. Das feucht-warme Klima von Kuala Lumpur bringt eine enorme Pflanzenvielfalt zutage, die in gepflegten Gartenanlagen den interessierten Besuchern gezeigt wird.

Kuala Lumpur ist eine multikulturelle Stadt im besten Sinne und so lassen sich hier Tempel, Kirchenbauten und Häuser im Stil der Chinesen, Inder, Malaien und der einstigen britischen Kolonialherren besichtigen. Das bunte Chinatown ist unter Schnäppchenjägern ein beliebter Ort, der nie zu schlafen scheint. Hier finden Sie alles von Kräutern bis hin zu Elektrogeräten. Am Abend verwandelt es sich in einen belebten Nachtmarkt. Daneben gibt es auch schöne Tempel zu entdecken, so wie der Hindu-Tempel Sri Mahamariamman aus dem 19. Jahrhundert und der Kuan Ti Tempel mit symmetrischen Pavillons und offenen Höfen. Auch zu empfehlen ist ein Besuch eines chinesischen Restaurants mit unterschiedlichsten Delikatessen und Geschmacksüberraschungen. Eindrucksvoll sind auch die hinduistischen Batu Höhlen vor den Toren der Stadt, die insbesondere während des alljährigen Thaipusam-Festes zu einem bunten Spektakel werden.

An Museen bietet Kuala Lumpur das Nationalmuseum, welches die vielfältige Kultur der verschiedenen malaysischen Völker zeigt und das einmalig schöne islamische Kunstmuseum, welches die ganze Spannweite der islamischen Kunstwelt vom 7. Jh. bis heute und von Nordafrika bis Indonesien aufzeigt. Ein Zeichen für die Modernität der Stadt stellen die Petronas Towers dar. Mehr als 80 Stockwerke haben die Zwillingstürme, die auf halber Höhe durch die Sky Bridge miteinander verbunden sind. Fast ganz oben können Sie vom Observationsdeck über die gesamte Stadt blicken.


Singapur

Sie können diese Kreuzfahrt auch ab Genua oder ab Civitaveccha bei Rom buchen.