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MSC Poesia - Rund um Westeuropa

Kreuzfahrt MSC Poesia vom 19.09.2019 bis 29.09.2019 für 10 Tage
MSC Poesia ab Warnemünde bis Genua im September 2019

MSC Poesia - Rund um Westeuropa, Kreuzfahrt MSC Poesia vom 19.09.2019 bis 29.09.2019 für 10 Tage, MSC Poesia ab Warnemünde bis Genua im September 2019


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10 Tage MSC Poesia Kreuzfahrt rund um Westeuropa:
Warnemünde, Amsterdam, Vigo (Spanien), Lissabon (Portugal), Cadiz (Spanien), Cartagena (Spanien), Genua (Italien)

19.09.2019


Warnemünde
Heute ist Rostock-Warnemünde einer der wichtigsten Kreuzfahrthäfen Deutschlands, in dem in den Sommermonaten zahlreiche Kreuzfahrten auf die Ostsee und nach Norwegen beginnen. Allen Reisegästen, die hier ihre Schiffsreise beginnen und vor dem Einchecken auf ihr Kreuzfahrtschiff noch etwas Zeit besitzen, sei die Besichtigung von Rostocks Altstadt empfohlen. Die gotische Backsteinarchitektur lässt sich hier auf Schritt und Tritt bewundern, deren wichtigste Vertreter die Restbestände der Stadtmauer mit ihren Türmen und die beiden mächtigen Kirchen, Marienkirche und Petrikirche aus dem 14. bzw 15. Jh, sind. Zentrum der historischen Altstadt ist der sog. Alte Markt, in dessen Umgebung man bei einem Spaziergang auf viele sehenswerte Bauwerke stößt. Der sog. Neue Markt mit seinen Giebelhäusern aus dem 17-19 Jh. ist der wohl prächtgste Platz der 3-Plätze-Stadt Rostock, von dem aus die Große Wasserstraße mit dem Kerkhoffhaus ihren Verlauf nimmt.


Amsterdam
Die niederländische Hauptstadt Amsterdam kann auf eine etwa 700-jährige Geschichte zurückblicken, die von auf Holzstämmen stehenden Häuschen in morastigem Gelände hin zu einer der attraktivsten Städte des heutigen Europas führte. Groß und wirtschaftlich bedeutend wurde die Stadt durch den Handel zur See und als Bankenmetropole.

Berühmt ist Amsterdam für seine zahlreichen Kanäle, die Grachten, auf denen früher die Lastkähne zwischen den typischen Backsteinkontoren und -warenhäusern die Handelgüter transportierten. So eignet sich eine Besichtigungsfahrt mit dem Ausflugsboot durch die Grachten hervorragend, um die malerische Stadt zu durchstreifen.

Amsterdam hat ebenfalls eine erstklassige Museumswelt zu bieten, mit dem Rijksmuseum und seinen holländischen Malern, dem Museum für die Werke von Van Gogh, dem Haus von Rembrandt und vielen weiteren Museumsbauten. Ebenso ist die Stadt reichlich gesegnet mit Kirchenbauten, Theatern und großartigen Märkten.

In die liberale Stadt Amsterdam zog es damals zahlreiche protestantische und jüdische Flüchtlingsfamilien, die als Kaufleute ihre Handelsbeziehungen mitbrachten und so einen wirtschaftlichen Boom auslösten. 1602 wurde die Ostindische Kompanie gegründet, die das Seehandelsmonopol für den Handel mit Indien und Ostasien erhielt und keine 20 Jahre später kam die Westindische Kompanie hinzu, die Handel in Westafrika und Amerika betrieb. Zahlreiche Kaufleute bauten sich außerhalb der alten Stadtmauern an den Grachten prächtige Wohn- und Lagerhäuser, die Sie heute bei einer Grachten–Bootstour bewundern können.


Vigo (Spanien)
Die Hafenstadt Vigo liegt in Galizien, dem nordwestlichen Landesteil Spaniens am Atlantischen Ozean. Die Region ist im Gegensatz zur spanischen Mittelmeerküste deutlich kühler und grüner.

Vigo ist Spaniens größter Fischereihafen, hat eine 2.000-jährige Geschichte und beheimatet in seiner Altstadt rund um den Platz der Constitucion und in den benachbarten Straßen eine große Zahl historischer Bauwerke, wie Kirchen, Museen und Geschäftshäuser aus den letzten Jahrhunderten.

Sehr interessant ist auch ein Spaziergang unter den Arkaden im alten Hafenviertel Berbes sowie der Calle Laxa, der Gastronomiemeile des Hafenviertels. Bei einem Bummel durch das alte Fischerviertel sollten Sie den Markt A Pedra besuchen, wo die besten Austern Spaniens feilgeboten werden.

Von Vigo fährt man ca. 90 Kilometer bis nach Santiago de Compostela, dem Pilgerort am Ende des weltberühmten Jakobsweges, der mit der prachtvollen Pilgerkirche und dem UNESCO-Weltkulturerbe seiner Altstadt die Besucher begeistert. Interessant ist auch eine Tour in das kleine galicische Fischerdorf Combarro und in das Hafenstädtchen Bayona.


Lissabon (Portugal)
Eine ganz besondere touristische Attraktion ist für viele Passagiere sicherlich der Besuch der geschichtsträchtigen portugiesischen Hauptstadtmetropole Lissabon, die einst während der großen Seefahrerzeit im 15. und 16. Jh. zu den reichsten und mächtigsten europäischen Städten zählte. Lissabon mit seiner sehenswerten Kathedrale, historischen Palästen und Altstadtvierteln war einst der zentrale Ort des portugiesischen Kolonialreiches und verkörperte die Verbindung Portugals nach Brasilien, Goa, Macao und zu den afrikanischen Kolonien.

Noch heute erinnert das Seefahrerdenkmal Heinrich IV. und der Torre de Belem in Lissabon an den Beginn der europäischen Expansion nach Amerika und Afrika. Im 15 Jh. unter König Joao I. fuhren die ersten Seefahrer auf große Eroberungsfahrt gen Afrika und Indien und machten Portugal so zur damals größten und reichsten Kolonialmacht der Welt und die Hafenstadt Lissabon zur bedeutendsten Handelsmetropole ihrer Zeit. Eindrucksvolle Bauwerke aus dieser Epoche sind das Hieronymuskloster und der Turm von Belem, die die Pracht und die exotische Architektur, deren Ornamentverzierungen aus den neuen Kolonialreichen u. a. aus Indien kamen, widerspiegeln.

Ab dem Anfang des 17. Jhs. schwand die koloniale Macht Portugals und der Glanz Lissabons. 1755 kam es zur Katastrophe, als ein ein unglaubliches Erdbeben mit anschließendem Tsunami, bei dem 30.000 bis 100.000 Menschen den Tod fanden und eine fast einwöchige Feuerbrunst rund 85 Prozent der Bausubstanz von Lissabon vernichtete. Dies esiegelte den endgültigen Niedergang Lissabons als reiche Weltstadt. Zwei bedeutende Ausnahmen sind das Kloster Hieronymus und der Belem-Turm, zwei der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt, deren Zentrum sich heute noch größtenteils aus den kurz nach dem Erdbeben errichteten Gebäuden zusammensetzt.

Erdbebensicher und schachbrettartig mit breiten Straßen und Plätzen in nur wenigen Jahren wiederaufgebaut, entstanden neue Viertel, wie die Baixa Pombalina, die heute ein touristischer Anziehungspunkt ist und das Zentrum Lissabons bildet. Ein herrliches Erlebnis ist die Straßenbahnfahrt auf der legendären Tram-Linie 28, die zwischen den Haltestellen Maritim Moniz und Capo Ourique verkehrt und dabei durch das Viertel Graca, die engen Straßen der Alfama, das Zentrum Braixa und hinauf durch das Viertel Chiado fährt und dabei an bedeuten Sehenswürdigkeiten vorbeikommt.

Das Stadtbild von Lissabon ist heute vorwiegend von Bauwerken ab dem 18. Jh. geprägt und das elegante Stadtviertel Baixa mit seinen erdbebensicheren Bauwerken bildet das Zentrum. Besuchen Sie den alten Stadtteil Belem, wo das Wahrzeichen Lissabons, der Leuchtturm Torre de Belem, seit 1521 die ankommenden Seehandelsschiffe begrüßt. Unweit davon steht das prächtige spätgotische Kloster Mosteiro dos Jeronimus (1601) mit seinen verzierten Fassaden, in dem zahlreiche portugiesische Könige und bedeutende Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Sehenswert sind auch das Archäologische Museum und das Marinemuseum, die in den Seitenflügeln untergebracht sind.

Die Stadtbesichtigungen werden auch gerne mit eine Weinverköstigung oder dem Besuch einer folkloristischen Musikveranstaltung (Fado-Musik) kombiniert. Außerhalb der Stadt sind es vor allem der Wallfahrtsort Fatima und die UNESCO-Stadt Sintra, welche die meisten Besucher anziehen, wobei man in Sintra neben der malerischen Altstadt auch unbedingt das dortige Keramikmuseum mit seiner großen Sammlung an Kacheln aufsuchen sollten, da die Azulejos genannten, weiß-blauen Kacheln vielfach mit großer künstlerischer Hingabe gestaltet sind.


Cadiz (Spanien)
Die südspanische Hafenstadt Cadiz liegt auf einer Halbinsel im Atlantischen Ozean und ist für Sie auf dieser Kreuzfahrt das Eingangstor zu Andalusien. Die vor nahezu 3.000 Jahren gegründete Stadt war bereits in römischer Zeit ein bedeutsamer Hafen und gelangte durch den Amerikahandel im 18. Jh. zu großem Reichtum. Dies zeigt sich an den historischen Bauwerken der Stadt, wie der prächtigen Kathedrale und den Wohn- und Geschäftshäusern der Altstadt.

Cadiz verfügt über einige schöne Sandstrände und liegt etwa 130km von der andalusischen Hauptstadt Sevilla entfernt, welche die wohl schönste Stadt in ganz Spanien ist.


Cartagena (Spanien)
Die in der Region Murcia malerisch zwischen am Meer liegenden Hügeln eingebettete spanische Hafenstadt Cartagena ist Heimat für 210.000 Einwohner und blickt auf eine über 2.000-jährige Geschichte zurück, die von den Karthagern, Römern, Goten, Umayyaden und Aragonern nachfolgend bestimmt war, bis es im Zuge der spanischen Einigung Bestandteil des Königreiches Spanien wurde.

An Sehenswürdigkeiten hat die Stadt ein römisches Amphitheater, mehrere alte Festungsbauten, eine historische Stierkampfarena, das Calvethaus von Gaudi und den neuzeitliche Panoramaaufzug zu bieten. In der Stadt und vor allem in ihrer näheren Umgebung finden sich zahlreiche Badestrände von kieselig bis sandig.


Genua (Italien)
Die italienische Hafenstadt Genua ist der Start- und Zielhafen für zahlreiche MSC Kreuzfahrten im Mittelmeer. Genua ist eine seit Jahrhunderten bedeutende Hafenstadt an der ligurischen Küste, die einen imposanten Anblick vom Meer aus offenbart, da sich die Stadt von der Küste direkt die Hänge des Apenningebirges hinaufzieht.

Sollten es ihre An- und Abreisezeiten erlauben, lohnt sich ein kleiner Ausflug in die historische Altstadt von Genua, wo zahlreiche Palazzi, schöne Plätze, stattliche Kirchen und malerische Gassen auf die Besucher warten.

Oder Sie statten dem Meeresaquarium einen Besuch ab. Dort wird in sehr großen Wasserbecken die farbenreiche Unterwasser- und Fischwelt des Mittelmeeres und der tropischen Meere präsentiert.





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