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Aida Frankreich, Belgien & Großbritannien 1

Aidaaura 23.04.2022 bis 07.05.2022 ab/bis Hamburg
Aidaaura Frankreich, Belgien & Großbritannien 1

Aidaaura 23.04.2022 bis 07.05.2022 ab/bis Hamburg, Aida Frankreich, Belgien & Großbritannien 1


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Kreuzfahrt Aida nach Frankreich, Belgien & Großbritannien vom 23.04.2022 bis 07.05.2022 mit der Aidaaura ab/bis Hamburg im April und Mai 2022 nach Westeuropa.



Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
14 Tage Aida Aura Kreuzfahrt Frankreich, Belgien & Großbritannien 1:
Bremerhaven, Isle of Portland (England), Falmouth (England), Brest (Frankreich), Saint-Malo (Frankreich), Rouen (Frankreich), Tilbury (London), Antwerpen (Belgien), Rotterdam (Niederlande), Bremerhaven

23.04.2022


Bremerhaven
Bremerhaven dient erst seit wenigen Jahren als Start- bzw. Zielhafen für Aida Kreuzfahrtschiffe. Doch Bremerhaven hat mehr als nur einen modernen Kreuzfahrtterminal für die Ein- und Ausschiffung von Kreuzfahrtgästen am Columbus-Cruise-Center zu bieten und sollten es ihre An- bzw. Abreisearrangements ermöglichen, wäre eine Besichtigung der Attraktionen rund um den sogenannten Neuen Hafen unbedingt empfehlenswert. Das Klimahaus, das Deutsche Schifffahrtsmuseum und das Deutsche Auswandererhaus warten alle mit höchst sehenswerten Ausstellungen auf.


Isle of Portland (England)
Die im Süden Englands im County Dorset gelegene Isle of Portland ist ihr Tor zum Weltnaturerbe der englischen Juraküste (Jurassic Coast), die berühmt ist für ihre hellen Kalksteinklippen entlang des Ärmelkanals. Portlands Hafen, einer der Schauplätze der olympischen Spiele 2012, diente der Royal Navy viele Jahrzehnte als Basis und wird heute ausschließlich zivil genutzt. Besonders sehens- bzw. erlebenswert sind das Portland Castle aus dem 16. Jh., die Zugfahrt über den Isthmus zwischen der Insel Portland und dem englischen Festland, die 3 Leuchttürme im Süden der Portland-Insel und natürlich die Kalksteinklippen rund um die Insel.

Eine bewegte Geschichte, historische Stätten und die einzigartige Küstenlandschaft machen den Besuch der Insel ganz besonders. Etwa 12.500 Menschen bewohnen die Isle of Portland in mehreren kleinen Ortschaften. Die spannende Geschichte der Insel beginnt schon im Dinosaurierzeitalter. Auf der Insel konnten im Kalkstein Knochen von Dinosauriern gefunden werden. Menschen wohnten schon in der Steinzeit auf der Isle of Portland. Siedlungen, die bis 6500 v.Chr. zurückreichen, können Sie hier besuchen. Weitere Zeugnisse aus der Geschichte weisen Aktivitäten von Wikingern und Römern auf. Wunderschöne Schlösser und Burganlagen aus den letzten Jahrhunderten sind teilweise noch gut erhalten und für Besucher geöffnet.

Sie können das Portland Castle besichtigen, welches in der Zeit seiner Erbauung im 16. Jahrhundert zu den sichersten Festungsanlagen im ganzen Land gehörte und insbesondere ein Eindringen von französischer Seite verhindern sollte. Fahren Sie nach Corfe Castle und besichtigen Sie die dortigen Burgruinen oder fahren Sie gemütlich mit einem Dampfzug nach Swanage und genießen Sie dort das Flanieren auf der Promenade. In Abbotsbury gibt es Ruinen eines Benediktiner Klosters und eine Schwanenfarm. Im Süden der Insel können Sie einen Leuchtturm besichtigen, der um 1900 erbaut wurde und die Schiffe durch die hesigen Gewässer mit teils starken Strömungen leitete.

Auch für ein Naturerlebnis mit viel Bewegung kann hier gesorgt werden. Im künstlich angelegten Hafen mit Wellenbrechern aus dem 19. Jahrhundert können Schiffswracks beim Tauchen erkundet werden. Oder probieren Sie sich beim Windsurfen aus. Mit dem Fahrrad können Sie an der Kalksteinküste entlangfahren oder auf einer Wanderung die Jurassic Coast erkunden. Dabei werden Sie an der bekannten Kalkstein-Felsbrücke vorbeikommen. Wichtig ist, sich immer auf den ausgeschilderten Wegen aufzuhalten, denn die Insel ist in manchen Gebieten stark untergraben. Der Kalkstein von Portland wurde in Millionen von Tonnen abgebaut und zum Bau von Gebäuden verwendet. In London stehen viele dieser Bauten wie die St. Paul´s Cathedral oder der Buckingham Palace. Auch das UNO-Hauptquartier in New York beinhaltet den Kalkstein. Wenn Sie das Festland näher kennenlernen möchten, fahren Sie zuerst entlang eines etwa 30km langen Kiesstrands und dann über eine Landzunge, die die Insel mit dem Festland verbindet.


Falmouth (England)
Falmouth liegt im aüßersten Südwesten Englands in einer grünen und blühenden Landschaft, die in Deutschland durch die Verfilnung vieler Rosamunde Pilcher Romane bekannt wurde, welche die eindrucksvolle Landschaft Cornwalls mit steilen Felsklippen, sattgrünen Wiesen, uralten Steinmauern, Schafsherden und malerischen Fischerdörfern zeigen.

In Falmouth selbst steht eine sehenswerte Festung, welche ein überaus interessantes Schifffahrts- und Meeresmuseum beherbergt. In der näheren Umgebung von Falmouth finden sich einige schöne Gartenanlagen, die durch das milde, vom Golfstrom begünstigte Klima eine ungemeine Pflanzenpracht zeigen.

Für Ausflüge eignet sich die cornwallische Küste, entlang der sich viele atemberaubende Ausblicke über die von Felsklippen und kleinen Buchten geprägte Landschaft ergeben und die gespickt ist mit kleinen Siedlungen der hier lebenden Fischer, Landwirte und auch zahlreicher Maler, Bildhauer und weiterer Kunstschaffender, die hier von der einmalig inspierierenden Natur angezogen wurden.


Brest (Frankreich)
Mit dem französischen Brest wird eine weitere Hafenstadt angelaufen, die nur selten von den Kreuzfahrtschiffen der großen Reedereien besucht wird. Die 140.000 Einwohner zählende Hafenstadt ist seit altersher ein bedeutender Militär-, Fischerei- und Handelshafen und liegt im äußersten Nordwesten Frankreichs in der Bretagne. Die schweren Zerstörungen des 2. Weltkriegs ließen leider nur wenige historische Gebäude überleben, wie z.B. die alte Festungsanlage. Die Sehenswürdigkeiten sind hier also moderner Natur, wie das Oceanopolis, ein sehenswerte Ansammlung von über 40 Meeresaquarien oder die aus dem 2. Weltkrieg stammenden U-Boot-Anlagen.

In der Bretagne, an deren nördlicher Küste die Hafenstadt Brest zu finden ist, können Sie die Nachfahren von Asterix und Obelix einmal persönlich kennenlernen. Die lebenslustigen Einwohner der Stadt leben seit vielen Jahrhunderten mit und vom Meer, was sehr eindrucksvoll am Hafen, im Marinemuseum und dem sog. Oceanopolis-Meerespark mit seinen großen Aquarien in Augenschein genommen werden darf. Von hier lohnen sich Ausflüge entlang der bretonischen Küste oder zu historischen Kultstätten, welche tausende von wuchtigen Hinkelsteinen vereinen, was einen sofort wieder an die alten Gallier erinnern mag, welche hier einst den römischen Legionen das Leben schwer machten.

Die von Aida hier angebotenen Ausflüge führen entlang der bretonischen Küste in kleine, alte Hafenstädtchen und zu malerischen Landstädtchen wie Locronan, Concarneau und Quimper, wo man bei einem Rundgang durchaus noch auf die mittelalterlichen Wurzeln der Bretagne trifft. Wanderfreunden sei hier eine Ausflugstour zur Halbinsel Crozon empfohlen, deren wild-romantische Landschaft und Felsenküste zu panoramenreichen Spaziergängen einladen.


Saint-Malo (Frankreich)
Die von mächtigen Festungsmauern umgebene Altstadt von Saint Malo ist eines der beliebtesten Urlaubsziele in Frankreich, da die Stadt an der Küste der Bretagne ihre historische Substanz nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs wieder detailgetreu aufbaute und restaurierte, sodass man heute bei einem Stadtbummel das in einer alten Burg untergebrachte historische und maritime Museum, die St. Vincent Kathedrale oder das mächtige Stadttor Grand Porte ansehen kann, neben den zahlreichen weiterern Stadthäusern, Kontoren, Plätzen und kleinen Gassen. Im Umfeld der Stadt sind es die Malouiniere genannten historischen Herrenhäuser reicher Reederfamilien, welche heute oftmals zu besichtigen sind oder man lenkt seinen Ausflug hin zum Combourg-Schloss.

Die sicherlich bekannteste Attraktion der Region ist das ca. 50km östlich gelegene Kloster des Mont-Saint-Michel, ein UNESCO-Weltkulturerbe, welches in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrtausends auf einem wenige Hundert Meter vor der Küste liegendem Fels erbaut wurde und von einer prächtigen Kathedrale gekrönt wird. Da die Gezeiten an der bretonischen Küste mehrere Meter Höhendifferenz des Wasserspiegels mit sich bringen, wurde der Fels mittels einer Brücke mit dem Festland verbunden und so strömen heute jährlich über 3 Millionen Besucher zum Kloster, dessen mittelalterlicher Charme beim Gang hinauf zur Inselspitze an die früheren Pilgerzeiten zu erahnen ist.


Rouen (Frankreich)
In der nordfranzösischen Stadt Rouen leben heute ca. 100.000 Menschen, die auf eine über 2.000-jährige Stadtgeschichte zurückblicken können. Wikinger (Nordmänner) eroberten die Stadt im 9. Jh., was der umliegenden Region den Namen Normandie einbrachte, später waren es immer wieder englische Truppen welche die Stadt angriffen und im 2. Weltkrieg kam es während der deutschen Besatzung zu heftigen Bomberangriffen mit weitreichenden Zerstörungen, die aber heute im Stadtbild nicht mehr zu erkennen sind, da hier in den vergangenen Jahrzehnten eine umfassende Restaurierung stattgefunden hat und glücklicherweise auch viele mittelalterliche Bauwerke unbeschadet den Krieg überstanden haben.

Bedenkt man noch, dass Rouen in seiner Blütezeit vom 13. bis 16. Jh. eine der bevölkerungsreichsten Städte Europas war, so kann man sich auf einen vielstündigen Stadtrundgang über prächtige Straßen und durch malerische Altsstadtgassen hin zur nahezu 800 Jahre alten Kathedrale, zur St. Ouen Klosterkirche, dem Jeanne d Arc-Turm, dem alten Beinhaus, dem über 600 Jahre alten Uhrenturm und zu einer Vielzahl von Museen der Malerei, Seefahrt und Handwerksgeschichte freuen.


Tilbury (London)
Das nur wenige Kilometer von London entfernt an der Themse liegende Hafenstädtchen Tilbury ist ob seiner Nähe der ideale Ausgangspunkt für Landausflüge in die britische Hauptstadt London. Dort warten der Buckingham Palace, der London Tower mit den Kronjuwelen, Westminster Palace, Piccadilly Circus, das Britische Museum, die National Gallery, der Trafalgar Square, St. Pauls Cathedral, die Tower Brücke, die City of London mit ihren ultramodernen Wolkenkratzern, das Riesenrad London Eye, Westminster Abbbey und Cathedral, der Hyde Park, das Wembley Stadium und die berühmtem roten Doppeldeckerbusse auf Sie.

Tilbury ist eine englische Stadt an der Themse, die hier in die Nordsee fließt. Der Hafen ist für die Hauptstadt London unglaublich wichtig. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war der Hafen direkt in der Hauptstadt, mit dem rasanten Wachstum durch Eisenbahn- und Dampfschifftransporte wurde dieser zu klein. Somit wurde der Hafen in Tilbury ausgebaut. Außerdem sollte er ein wichtiger Ort für die Ein- und Auswanderung werden. Bis heute ist der Hafen für die Region bedeutend.

Durch die Nähe zu London bietet sich ein Besuch der pulsierenden Hauptstadt mit ihren unzähligen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen an. Entdecken Sie London zu Fuß, mit dem Bus oder nehmen Sie die Underground, die Londoner U-Bahn. Den royalen Palast mit den allseits präsenten Wächtern in Uniform können Sie von außen betrachten, denn bis heute lebt die britische Queen hier. Der Garten des Palastes lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Am anderen Ende treffen Sie sogleich auf den Big Ben. Dieser weltberühmte Turm mit der großen Uhr gehört zum Westminster Palast. Wenn das Parlament hier nicht gerade tagt, können Sie den Palast von innen besichtigen. Für einen atemberaubenden Ausblick lohnt sich eine Fahrt auf dem Riesenrad, dem London Eye. Hier können Sie die Stadt überblicken und befinden sich dabei gleich neben der Themse.

Weltberühmt ist auch der Tower of London, der über die letzten 900 Jahre seines Bestehens unterschiedliche Zwecke erfüllte. Zeitweise diente er als königliche Residenz, als Gefangenenstätte, aber auch als Ort für Hinrichtungen. Heute wird ein Teil des königlichen Schatzes hier aufbewahrt, darunter die Kronjuwelen. Von der London Bridge aus erhalten Sie einen schönen Blick auf das Ufer der Themse und können ein Erinnerungsfoto mit dem Wahrzeichen der Stadt machen. Die moderne Seite der Stadt spiegelt sich wohl u.a. im Wolkenkratzer Shard wider. Er gehört zu den höchsten Gebäuden Europas und kann dementsprechend bei einem Besuch der oberen Stockwerke ein unvergessliches Erlebnis bereitstellen.

Neben vielen historischen und modernen Gebäuden bietet London eine große Vielfalt an Museen und Galerien. Das Britische Museum beschäftigt sich mit der Menschheitsgeschichte, mit Kunst und Kultur. In der Nationalgalerie können Sie eine riesige Kollektion an Kunstgemälden aus den letzten Jahrhunderten betrachten. Auch zum Einkaufen bietet sich London an, unterschiedlichste Geschäfte und Boutiquen bilden ein wahres Shoppingparadies.


Antwerpen (Belgien)
Die belgische Stadt Antwerpen ist bekannt als die Diamantenhauptstadt der Welt, da hier seit vielen Generationen Diamantenhandel und -bearbeitung eine große Tradition haben. Der daraus entsprungene historische Reichtum der Stadt zeigt sich in den prächtigen Barockgebäuden, mächtigen Kirchenbauten und den einladenden Museen der Stadt, unter denen das Rubensmuseum heraussticht, welches zahlreiche Bilder der weltberühmten Malers zeigt.

Antwerpen ist eine belgische Metropole mit dem zweitgrößten Hafen Europas. Im Spätmittelalter war Antwerpen zeitweise wichtigstes Handels- und Kulturzentrum des Kontinents. Etwas sehr Besonderes ist die größtenteils erhaltene Altstadt. Wenn Sie durch die Stadt schlendern, wird Ihnen auffallen, wie viele prachtvolle Gebäude es aus dem Spätmittelalter, der Renaissance- und Barockepoche gibt.

Besonders zu bewundern ist die Liebfrauenkathedrale mit ihren zahlreichen Verzierungen und dem atemberaubenden Turm, welcher Ende der 90er Jahre zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Alte Zunfthäuser lassen sich leicht auffinden und das beeindruckende Rathaus liegt nicht weit vom Hafen, in welchem Sie eine Hafenrundfahrt machen können. Ein Blickfänger ist der wunderschöne Bahnhof, welcher schon oft als Kulisse in Filmen diente. Für kurze Pausen bieten sich die vielen Cafés mit ihren leckeren Kuchen an. Weltberühmt sind die Waffeln des Landes. Ob herzhaft oder süß mit Früchten, diese Spezialität sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Ein Ausflug zu einer aktiven belgischen Bierbrauerei oder zur Schokoladenmanufaktur in Gent ist von Antwerpen aus möglich. Auch ein Tagesausflug nach Brüssel ist empfehlenswert.

Wenn Sie sich für Kunst interessieren, können Sie das Rubenhaus besuchen. Hier lebte der berühmte Barockkünstler und Diplomat um 1600 herum. Eine Statue zur Ehre Rubens finden sie auf dem Groenplatz. In weiteren Museen können Sie mehr über die kunstgeschichtliche Entwicklung der Stadt erfahren und Kunstausstellungsstücke aus allen Epochen bestaunen. Im Modeviertel der Stadt können Sie in kleinen Boutiquen shoppen gehen oder im dortigen Museum die bekannten Designer von Antwerpen kennenlernen. Nicht zu übersehen sind die vielen Diamanten- und Schmuckgeschäfte. Die Stadt ist einer der wichtigsten Handelspunkte für Diamanten. Etwa 60% aller Rohdiamanten weltweit werden hier gehandelt. Bei Interesse können Sie auch das Diamantenmuseum besuchen.


Rotterdam (Niederlande)
Die niederländische Hafenstadt Amsterdam, die gerade in den Frühlings- und Sommermonaten in farbenfroher Blütenpracht erstrahlt, ist das beliebteste Ausflugsziel ab Rotterdam. Typisch sind die unzähligen Wasserstraßen, an denen sich die historischen Giebelhäuser aneinanderreihen, die Sie bei einer gemütlichen Grachtenfahrt in Amsterdam bestaunen können.

Rotterdam, eine der Partnerstädte von Köln und Dresden, liegt im Süden Hollands an der Rheinmündung und besitzt Europas größten Seehafen. Die Stadt wird von gewaltigen Deichen gegen die Nordsee geschützt, da ein Großteil ihrer Fläche unter dem Meeresspiegel liegt. Gegründet wurde Rotterdam im 13. Jh., entwickelte sich im Zuge der Industrialisierung des Ruhrgebietes bis zum 2. Weltkrieg prächtig, wurde in den Jahren 1940-44 von der deutschen Wehrmacht massiv zerstört, konnte aber nach den Kriegswirren wieder an seine sehr gute wirtschaftliche Entwicklung anschliessen. 400 Millionen Tonnen Güterumschlag, davon ca. 125 Millionen Tonnen Erdöl werden hier jährlich bewältigt.

Sehenswert sind die historischen Gebäude hinter dem Stadtbahnhof, das Rathaus und der alte Delfshafen, welcher heute als Museum dient. Attraktionen moderner Prägung sind die kubusförmigen Häuser am Blaaker Bahnhof, die Willmesbrücke, welche der Golden Gate in San Francisco sehr ähnelt,das Blijdorp Aquarium und die Kathedrale. So wie jede niederländische Stadt nennt Rotterdam eine Vielzahl interessanter Museen sein eigen, wobei das Maritime Museum und das Kunstmuseum Beuningen herausragen.

Das nahegelegene Amsterdam zeichnet sich durch unzähligen Grachten (Wasserstraßen) aus, auf denen man mit dem Ausflugsboot wunderbar die alten Handelskontore und Lagerhäuser der Stadt mit ihren typischen Giebeln besichtigen kann. Die Stadt ist mit reichlich Kunstmuseen ausgestattet, in denen die Werke von Rembrandt, Van Gogh und vieler weiterer Meister gezeigt werden. Und im grunde genommen ist eine Stadtbesichtigung hier ein Spaziergang über viele Millionen Holzstämme, auf denen Amsterdam, ähnlich wie Venedig, errichtet wurde.

In Amsterdam kommen Liebhaber der Malerei ganz besonders auf ihre Kosten, wobei hier die Werke der beiden niederländischen Künstler Rembrandt und van Gogh eindeutig im Vordergrund stehen. Liebhaber der Malkunst Rembrandts sei der Besuch von gleich zwei Kunstmuseen an das Herz gelegt: Das Rembrandthuis, einst Wohnhaus des Meisters, in dem die Radierungen aus seiner Hand zu sehen sind, neben Werken anderer niederländischer Maler, und das großartige Rijksmuseum, welches einige der bedeutenden Gemälde Rembrandts zeigt, u.a. Die Nachtwache und als Nationalmuseum natürlich eine Vielzahl weiterer Künstler des Landes mit ihren Werken präsentiert.

Das Van-Gogh-Museum ist ein moderner Museums-Bau, welcher eine Vielzahl der Bilder aus der Hand von Van Gogh zeigt, was nur möglich ist, da die heute viele Millionen Euro teuren Bilder zu Lebzeiten des Malers zumeist für ihn nur schwer verkäuflich waren, da sich so gut wie niemand dafür interessierte. Daneben findet sich dort auch eine bedeutende Sammlung mit Bildern von Malern wie Courbet, Gauguin, Manet und Toulouse-Lautrec, von denen viele zu Lebzeiten ein ähnlich ärmliches Dasein fristeten wie Van Gogh und deren Bilder heute Höchstpreise auf Auktionen erzielen.

Amsterdam, die schöne niederländische Hafenstadt, hat viel zu bieten und lädt zu einer spannenden Bootsfahrt durch ihre unzähligen Wasserstraßen ein. Viel Spaß macht auch ein Spaziergang durch die von Giebelhäusern gespickte Altstadt, die von unzähligen Kanälen durchzogen ist. Lassen Sie sich treiben und genießen Sie den charmanten Charme der alten Handelsstadt, deren wunderschöne Plätze gemütliche Straßencafes und schicke Geschäfte säumen. Amsterdam ist auch eine Stadt der Museen und Galerien, in denen die alten holländischen Meister und moderne avantgardistische Kunst präsentiert werden. Stilecht können Sie Amsterdam mit einer Grachtenfahrt erobern und die alten Giebelhäuser und backsteinernen Lagergebäude bewundern.

Bei einem Spaziergang durch die wunderschöne Altstadtgassen von Amsterdam, die mit Hunderten von Brücken durchzogen ist, können Sie sich den königlichen Palast anschauen und einen Bummel unter freiem Himmel über den vielbesuchten Straßenmarkt Albert-Cuip mit seinen Hunderten von Verkaufsständen machen. Amsterdam ist besonders berühmt für seine zahlreichen interessanten Galerien und Museen, wie das Rijksmuseum, in dem Sie die Werke der alten holländischen Meister bestaunen können und dem Anna Frank Haus, wo Anna Frank im 2. Weltkrieg lebte und ihr weltberühmtes Tagebuch schrieb. Hier ist eine Dauerausstellung zur Judenverfolgung und dem Faschismus im Hause untergebracht.


Bremerhaven
Bremerhaven dient erst seit wenigen Jahren als Start- bzw. Zielhafen für Aida Kreuzfahrtschiffe. Doch Bremerhaven hat mehr als nur einen modernen Kreuzfahrtterminal für die Ein- und Ausschiffung von Kreuzfahrtgästen am Columbus-Cruise-Center zu bieten und sollten es ihre An- bzw. Abreisearrangements ermöglichen, wäre eine Besichtigung der Attraktionen rund um den sogenannten Neuen Hafen unbedingt empfehlenswert. Das Klimahaus, das Deutsche Schifffahrtsmuseum und das Deutsche Auswandererhaus warten alle mit höchst sehenswerten Ausstellungen auf.