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AIDAaura von den Kanaren nach Südafrika

AIDAaura 27.10.2022 bis 14.11.2022 für 18 Tage
Aida von Gran Canaria nach Kapstadt

AIDAaura von den Kanaren nach Südafrika, AIDAaura 27.10.2022 bis 14.11.2022 für 18 Tage, Aida von Gran Canaria nach Kapstadt

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Aida Kreuzfahrt mit AIDAaura Reise auf der Route 'Von den Kanaren nach Südafrika'. AIDAaura vom 27.10.2022 bis 14.11.2022 ab Gran Canaria bis Kapstadt im Oktober und November 2022.



Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
18 Tage Aida Aura Kreuzfahrt von den Kanaren nach Südafrika:
Gran Canaria, Mindelo (Kapverden), Praia (Kapverden), Banjul (Gambia), Walvis Bay (Namibia), Lüderitz (Namibia), Kapstadt (Südafrika)

27.10.2022


Gran Canaria
Der Kreuzfahrthafen Las Palmas liegt auf der Kanarischen Insel Gran Canaria. Die Insel ist in ihrem Inneren noch sehr ursprünglich. Kleine Bergdörfer, die man auf Serpentinenstraßen erreichen kann und die atemberaubende Ausblicke in tiefe Schluchten gewähren, Wanderwege durch vulkanisch geprägte Bergregionen und freundliche Menschen finden sich hier. In den Küstenregionen lassen sich Spaziergänge in der Meeresbrandung, eine Golfpartie auf gepflegten Golfplätzen oder der Besuch der Hauptstadt Las Palmas unternehmen, die in ihrem alten Zentrum zahlreiche historische Gebäude zeigt.

Las Palmas ist mit seinen ca. 380.000 Bewohnern die bevölkerungsreichste Stadt der Kanarischen Inseln und von einem ganzjährig warmen, aber nicht übermäßig heißem Klima geprägt, was in Verbindung mit den schönen Badestränden und dem gebirgigen Inselinneren jährlich Millionen von Touristen auf die beliebte Urlaubsinsel Gran Canaria bringt. Sollte es ihr An- bzw. Abreisearrangements zulassen, sollten Sie unbedingt einen kleinen Bummel durch die Altstadt von Las Palmas unternehmen, deren wichtigste Sehenswürdigkeiten die über 500 Jahre alte Kathedrale, das dem Entdecker Christoph Kolumbus geweihte Haus 'Casa de Colon', der Espiritu Santo Platz am Rathaus und eine ganze Reihe prächtiger Jugendstilgebäude sind.

Die Casa de Colon, einst der Gouverneurspalast, in dem Christoph Kolumbus bei Stopps auf seinen Entdeckungsreisen nach Amerika 1492, 1493 und 1502 weilte, ist eine historische Augenweide, die ein sehenswertes Museum zum Leben und Schaffen des Entdeckers von Amerika beheimatet. Eine originalgetreue Nachbildung der Schiffskajüte von 1492, alte Navigationsgerätschaften und verkleinerte Nachbauten seiner Schiffe lassen die Entdeckungsreisen wieder lebendig werden. Für Geschichtsfreunde dürfte ebenfalls die aus dem 16. Jh. stammende Festung 'Castillo de la Luz' mit ihrem maritimen Museum einen Besuch wert sein. Der gepflegte Stadtstrand 'Las Canteras' samt seiner von gastronomischen Angeboten wimmelnden Promenade ist der beste Ort, um ein erfrischendes Bad im Atlantischen Ozean zu nehmen.


Mindelo (Kapverden)
Mindelo ist eine malerische und pulsierende Stadt auf der kapverdischen Insel Sao Vicente. Sie ist insbesondere portugiesisch geprägt und hat bis heute eine besondere Verbindung zu Portugal. Wenn Sie mit ihrem Aida Kreuzfahrtschiff in die weitgeschwungene Bucht von Mindelo, dem Porto Grande (Großer Hafen) einfahren, befinden Sie sich inmitten eines vulkanischen Kraters. Der natürliche Hafen erlebte, erst 400 Jahre nach seiner Entdeckung durch portugiesische Seefahrer, ab der Mitte des 19. Jhs. seine Blütezeit, als die zwischen Europa, Indien, Südafrika und Amerika verkehrenden Schiffe hier Kohle für ihren Dampfantrieb bunkerten.

Heute ist Mindelo ein eher verträumtes Städtchen, welches gerne von Kreuzfahrtschiffen auf ihrer Passage des Atlantischen Ozeans angesteuert wird. Das sehr trockene Hinterland von Mindelo ist gebirgig und weitestgehend mit nur spärlichem Pflanzenbewuchs gesegnet, auf der Insel finden sich einige Badestrände und die Freunde von Canyon-Landschaften a la Arizona kommen hier auf ihre Kosten. ei einem Spaziergang durch die kleine Inselhauptstadt Mindelo sind einige schöne Kolonialbauwerke zu sehen, wie der Belemturm und die bunten Häuser an der Strandpromenade.

Die Insel Sao Vicente ist vulkanischen Ursprungs. Schon bei der Einfahrt in den natürlichen Hafen werden Ihnen die Bergformationen des Vulkankraters auffallen sowie die Ruinen der königlichen Festung auf einer Anhöhe am Meer, welche einst im Kampf gegen Piraten genutzt wurde.

Schon seit 200 Jahren wird der Hafen regelmäßig von Schiffen angefahren, die hier halt machen, bevor sie den Atlantik überqueren. Der natürliche Hafen hatte großen Einfluss auf das wirtschaftliche Wachstum der Insel. Dies ist auch ein Grund für den kulturellen Reichtum der Stadt, der sich insbesondere in der Musik zeigt. Die kolonialen Spuren lassen sich an einigen Gebäuden erkennen wie der Nossa Senhora da Luz Kirche oder dem Torre de Belem, einem Turm, der dem gleichnamigen in Lissabon sehr ähnelt. Machen Sie einen Spaziergang durch die Altstadt, flanieren Sie durch das Nobelviertel mit den schönen Villen und besichtigen Sie den klassizistischen Gouverneurspalast. Machen Sie einen Halt in einem der vielen Cafés an der Rua Lisboa und genießen Sie die besondere Atmosphäre von Mindelo. Nicht verpassen sollten Sie den Fischmarkt direkt am Hafen. Auch über den Mercado Municipal mit dem bunten Gemüsesortiment können Sie laufen.

Erkunden Sie neben Mindelo auch das ländlich Inselinnere. Eine einzigartige Landschaft, durch das eher heiße und trockene Klima geprägt, wartet auf Sie. Durch eine Fahrt auf den Berg Monte Verde werden Sie eine atemberaubende Aussicht über die Insel und Natur erhalten. Bei einer Fahrradtour können Sie sportlich aktiv werden und den Berg auch auf Rädern erklimmen. Ein Stopp an den wunderschönen Stränden sollte dabei nicht fehlen. Im Fischerdorf Salamansa können Sie am Meer entlang der Dünen laufen und den Sand unter den Füßen spüren. Da hier oft der Wind weht, ist der Strand besonders gut für Windsurfing geeignet. Etwas ruhiger wird es am Baia das Gatas Strand.


Praia (Kapverden)
Die Kapverden liegen auf halbem Wege zwischen Europa und Südamerika inmitten des Atlantischen Ozeans. Früher eine wichtige Kohlenbunkerstation für Handelsschiffe auf ihrem Weg zwischen den beiden Kontinenten, werden die Kapverden heute als außergewöhnliche Reisedestination geschätzt. Besonders sehenswert in der Inselhauptstadt Praia ist der historische Stadtteil Cidade Velha, mit seinen Kirchen, Festungsanlagen und kolonialen Gebäuden. Die trockene und schroffe Insellandschaft erinnert an Wildwestlandschaften und lädt wanderfreudige Reisegäste zu Naturerlebnissen ein, was auch die Strände der Insel Santiago tun.

Praia ist eine 140.000 Einwohnerstadt auf den Kapverden. Sie befindet sich auf der größten Insel der Kapverden, auf Santiago. Vor der westafrikanischen Küste gelegen, erinnert die Natur und Landschaft an die Kanaren. Im 16. Jahrhundert gab es in der Region die ersten Siedlungen. Später sollte die Stadt Praia entstehen, die insbesondere wuchs, da anlegende Schiffe versuchten, die portugiesischen Zollgebühren in der Hauptstadt zu umgehen.

Beim Schlendern durch die Altstadt können Sie den besonderen Charme von Praia kennenlernen. Koloniale Bauten prägen das Stadtbild. Der Hauptplatz ist mit Blumen gesäumt und erlaubt einen Blick auf das Rathaus und die Kirche von Praia. Auf dem Mercado erhalten Sie Produkte aus der Region und können sich ein schönes Mitbringsel kaufen. Außerdem gibt es ein kleines ethnografisches Museum. Dieses befindet sich in einem alten Herrenhaus und berichtet über die Geschichte der Stadt. In einer alten Kaserne aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts finden Sie noch einige Kanonen vor.

Ein Ausflug zur ehemaligen Hauptstadt lohnt sich sehr, denn die Altstadt, heute Cidade Velha genannt, gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Während der Zeit des Sklavenhandels wuchs sie zu einer der reichsten portugiesischen Städte heran. Auch berühmte Persönlichkeiten wie Kolumbus machten hier Halt. Eine Festungsanlage kann auf einem Hügel besichtigt werden und bietet einen fantastischen Blick über den Ort und das Meer.

Auch die einzigartige Natur können Sie rund um Praia erleben. Die traumhaften Sandstrände machen einen Tag am Meer zu einem genussvollen Erlebnis. Ob Sie sich gerne an einem touristisch erschlossenen Strand aufhalten möchten, um auch Wassersport treiben zu können oder sich an den Bars mit erfrischenden Getränken zu erfrischen, oder es lieber etwas ruhiger mögen an einem der abgelegenen Strände, für jeden ist etwas dabei. Allemal sollten Sie die lokalen Spezialitäten probieren. Bei Wandertouren können Sie die Flora und Fauna der Insel kennenlernen. Die einzigartige Unterwasserwelt wartet auch darauf, von Schnorchlern erkundet zu werden. Auf der Nachbarinsel Fogo türmt sich ein fast 3000m hoher Vulkan auf, dessen einzigartige natürliche Umgebung Sie bei einer geführten Tour entdecken können.


Banjul (Gambia)
Das kleinste Land Afrikas hat mit Banjul auch die kleinste Hauptstadt des Kontinents, den hier leben gerade einmal 30.000 Menschen, die hier an der Flussmündung des Gambia-Flusses sprichwörtlich auf Sand gebaut haben, da sich die Stadt auf einer Sandbank im Flussdelta befindet. Besonders die Frauen kleiden sich in farbenfrohe Gewänder und die heimische Musik wird mit Hingabe gepflegt.

Das Klima ist ganzjährig tropisch-heiß mit einer ausgeprägten Trockenzeit von November bis Mai. Die frühere britische Kolonie Gambia ist seit 1965 unabhängig, besitzt keine nennenswerte Industrie und ist zumeist noch agrarisch geprägt, wobei der Fischfang und zunehmend der Tourismus wichtige Einkommensquellen der meist armen Bevölkerung sind.

Touristen finden in Banjul noch einige sehenswerte Kolonialgebäude, doch es sind eher die Strände und die Tierwelt welche Reisegäste anlocken. Besonders die Vogelwelt wird von ornithologisch Interessierten gerne erkundet, wobei hier die Besucher des unweit von Banjul gelegenen Abuko-Schutzgebietes für nahezu 40% aller Gambia besuchenden Touristen zeichnen. Hier lassen sich Hyänen, Affen, Schildkröten, Krokodile und an die 300 Vogelarten beobachten. Das kleinste Land Afrikas hat mit Banjul auch die kleinste Hauptstadt des Kontinents, den hier leben gerade einmal 30.000 Menschen, die hier an der Flussmündung des Gambia-Flusses sprichwörtlich auf Sand gebaut haben, da sich die Stadt auf einer Sandbank im Flussdelta befindet. Besonders die Frauen kleiden sich in farbenfrohe Gewänder und die heimische Musik wird mit Hingabe gepflegt.

Das Klima ist ganzjährig tropisch-heiß mit einer ausgeprägten Trockenzeit von November bis Mai. Die frühere britische Kolonie Gambia ist seit 1965 unabhängig, besitzt keine nennenswerte Industrie und ist zumeist noch agrarisch geprägt, wobei der Fischfang und zunehmend der Tourismus wichtige Einkommensquellen der meist armen Bevölkerung sind.

Touristen finden in Banjul noch einige sehenswerte Kolonialgebäude, doch es sind eher die Strände und die Tierwelt welche Reisegäste anlocken. Besonders die Vogelwelt wird von ornithologisch Interessierten gerne erkundet, wobei hier die Besucher des unweit von Banjul gelegenen Abuko-Schutzgebietes für nahezu 40% aller Gambia besuchenden Touristen zeichnen. Hier lassen sich Hyänen, Affen, Schildkröten, Krokodile und an die 300 Vogelarten beobachten.


Walvis Bay (Namibia)
Die ca. 62.000 Bewohner zählende namibische Hafenstadt Walvis Bay ist der Ausgangspunkt für spannende Ausflüge in die angrenzenden Wüstengebiete, wo in der Namibwüste imposante Dünen- und Felslandschaften auf Sie warten, die von an die extreme Trockenheit angepassten Reptilien und Vögeln besiedelt werden. Mit dem Allradgeländewagen lassen sich hier auch Touren zur großen Walvis Bay Lagune unternehmen, wo pinkfarbene Flamingos siedeln. Auf einer Boots- oder Kajaktour zu den hier im Atlantik lebenden Delfinen und Robben können Sie ganz nah an die zutraulichen Meeressäuger gelangen. Und wer einmal die Wüste mit ihren Riesendünen sowie die endlose Küste aus Vogelperspektive erleben möchte, der sollte einen Rundflug mit dem Propellerflugzeug buchen.

Walvis Bay ist eine namibische Stadt an der Atlantikküste. Sie besitzt einen Hafen, der für Namibia und die Nachbarstaaten von großer Bedeutung ist. Die Küste und das Inland bieten einzigartige Erlebnismöglichkeiten durch den besonderen Artenreichtum an Tieren und die unvergleichlichen Sanddünen der Wüste.

Im 19. Jahrhundert fiel das Land größtenteils unter deutsche Kolonialherrschaft. Nur die Walvis Bay gehörte zu Großbritannien. Die Einflüsse dieser Zeit können teilweise in der Architektur der Stadt wiederentdeckt werden. Wenn Sie in Walvis Bay, eine der großen Städte Nambias, ankommen, erblicken Sie bei einem Spaziergang zahlreiche koloniale Überreste, wie die Rheinische Missionskirche aus dem 19. Jahrhundert. Nach dem Rundgang können Sie sich sogleich aufmachen, um die unvergessliche Landschaft zu erkunden.

Die wunderschöne Lagune Walvis Bay ist ein Schutzgebiet für Vögel. Zu Tausenden leben hier unterschiedliche Vogelarten. Papageien und Seeschwalben drehen ihre Runden. Bei einer Kajaktour kommen Sie an den in Rosa erstrahlenden Flamingos vorbei. Pelikane gesellen sich auch dazu. Wenn Sie zum Pelican Point kommen, tummeln sich Pelzrobben im Wasser und schauen gerne einmal mit Neugier an Ihrem Kajak vorbei. Für Naturliebhaber ist dies ein einmaliges Erlebnis. Auch vom Land aus können Sie die Kolonien an Robben beobachten und fahren dafür zum Leuchtturm. Große Meeressäuger wie Wale befinden sich weiter draußen im Wasser. Die prächtigen Tiere sowie Delfine können oft bei einer Bootstour gesichtet werden.

Kontrastreich wird es, wenn Sie sich in die Wüste begeben. Die Namibwüste ist von unglaublich beeindruckenden, rötlich schimmernden Dünen geprägt. Bei einer geführten Biketour mit besonders ausgestatteten Bikes können Sie die Wüste kennenlernen. Aber es ist auch schon abenteuerlich, wenn Sie sich in einem Geländewagen durch die Dünenlandschaft fahren lassen. Die Tourführer können Ihnen alles über die Lebewesen dieser unwirtlichen Gegend erzählen. Vielleicht erblicken Sie sogar mal einen Gecko oder eine Klapperschlange. Unvergesslich ist es wohl, die Wüste mit einem Heißluftballon oder einem Leichtflugzeug zu überfliegen. Dabei kommen Sie auch an Geisterstädten und Schiffswracks vorbei. Für mehr Kolonialgeschichte und deutsche Fachwerkhäuser fahren Sie in den Ort Swakopmund.


Lüderitz (Namibia)
Das einst vom deutschen Händler Adolf Lüderitz zur Ausbeutung von Bodenschätzen 1883 erworbene Areal an der namibischen Küste liegt in einer der trockensten Regionen der Erde mit nicht einmal 20mm Niederschlag im Jahr. Das durch den kalten Benguela Strom an der Küste beeinflusste Wüstenklima erzeugt eine nahezu vegetationslose Landschaft und ganz im Gegensatz dazu einen nährstoffreichen Meeresbereich, in dem sich zahlreiche Fischarten, Seebären, Delphine, Pinguine und Seevögel beobachten lassen.

Die Kleinstadt Lüderitz lässt sich bequem zu Fuß erkunden und ist einer von wenigen Orten weltweit, an dem Überbleibsel deutscher Kolonialarchitektur und Kolonialgeschichte zu besichtigen sind, wie die Felsenkirche, das Stadtmuseum, das Görke Haus und die bunten Wohnhäuser und Handelskontore im Stadtzentrum, die in den letzten Jahren zahlreich restauriert wurden.

Die im Hinterland der Stadt gelegene Namib wüste ist ein lohnenswertes Ausflugsziel für alle Naturfreunde, die hier auf einer kurzen Wanderung die atemberaubende Wüstenlandschaft und ihre pittoresken Felsen hautnah erleben können. Die Beobachtung von hier lebenden Wildpferden, Straußen und Springböcken ist beeindruckend, was ebenfalls für die Bootsfahrten hinaus auf den Atlantischen Ozean zu den Pinguinkolonien gilt, in deren Verlauf man mit etwas Glück auch Robben, Delfine oder Wale sichten kann.


Kapstadt (Südafrika)
Kapstadt, auch die Mutterstadt Südafrikas genannt, hat heute mehr als 3 Millionen Einwohner. Zwischen einer unglaublich vielfältigen Kultur, moderner Großstadtatmosphäre und wunderschöner Landschaft mit dem Ozean vor der Tür und den Bergen dahinter begeistert Kapstadt Besucher aus der ganzen Welt. Kapstadt liegt im Südwesten Südafrikas nur ca. 50Km nördlich des Kaps der Guten Hoffnung, dem Namensgeber der Stadt. Das unübersehbare Wahrzeichen der Stadt ist der Tafelberg, welcher sich in unmittelbarer Stadtnähe in deren Norden auf eine Höhe von beinahe 1.100 m erhebt und problemlos mit einer Seilbahn erklommen werden kann. Die Fahrt hinauf sei jedem Besucher der Stadt empfohlen, da es weltweit kaum ein schöneres Stadtpanorama zu sehen gibt, als es der Blick vom Tafelberg hinunter auf Kapstadt gewährt.

Zunächst von den Niederlanden und dann von Großbritannien kolonialisiert, wurde aus der 1910 gegründeten unabhängigen Südarikanischen Union 1961 die Republik Südafrika, die zunächst ein brutales Apartheitsregime installierte, welches erst in den 90er-Jahren nach der Freilassung Nelson Mandelas beseitigt wurde.

Kapstadt ist wegen seines Klimas ein Winterreiseziel, welches neben einer Vielzahl von historischen Bauwerken auch ausgedehnte Strände, eine malerische Weinbauregion, das beeinruckende Kap der Guten Hoffnung und den eingangs bereits erwähnten Tafelberg zu seinen größten Attraktionen zählen kann. Direkt in der Stadt am Meer gelegen befindet sich das Victoria and Alfred Waterfront-Viertel. Hier können Sie die Zeit für einen Einkaufsbummel nutzen oder südafrikanische Gerichte probieren. Zur Waterfront gehören ein Aquarium, ein Diamantenmuseum und das Maritime Museum. Nicht weit entfernt liegt das Stadium, welches für die WM 2010 errichtet wurde. Von hier können Sie zur Robben Insel übersetzten, welche von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Diese war über mehrere Jahrhunderte ein Gefängnis. Auch der erste schwarze Staatspräsident Nelson Mandela wurde hier gefangen gehalten.

Im historischen Kern der Stadt befindet sich das Castle of Good Hope. Dieses wurde im 17. Jahrhundert von den Kolonieeinwanderern erbaut. Auch das Rathaus, welches zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, finden Sie hier vor. Mehrere Museen befinden sich ganz in der Nähe, eines zum Leben der muslimischen Einwanderer und ein weiteres über die Kolonialherren aus vergangenen Tagen. Wenn Sie sich für das Leben im Township interessieren, können Sie an einer geführten Tour teilnehmen.

Eine atemberaubende Sicht erhalten Sie vom berühmten Tafelberg hinter der Stadt. Bei einer Wanderung zu Fuß oder durch eine Fahrt mit der Seilbahn kommen Sie ganz nach oben. Am Kap der Guten Hoffnung können Sie weit über das Meer und die Küste blicken. Ganz in der Nähe befindet sich ein Leuchtturm. Früher war diese Meeresstelle für die Schiffe, die das Kap umrunden wollten, äußerst gefährlich.

Schön ist auch eine Fahrt in das Weinanbaugebiet. Bei Stellenbosch können Sie Häuser im holländischen Stil besichtigen und mehrere Weingüter besuchen. Nicht weit entfernt befindet sich ein Naturreservat. Bei einem entspannten Spaziergang durch den Botanischen Garten, den es schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt, können Sie die Pflanzenwelt des Landes kennenlernen. Auch für die Sonnenanbeter lassen sich zahlreiche attraktive Strände finden. Bei Clifton können Sie gleich an mehreren Stränden schwimmen und surfen. Am Boulders Beach können Sie sogar ganze Kolonien an Pinguinen besichtigen.