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Aida Mar von Gran Canaria nach Warnemünde

Kreuzfahrt Aida Mar 18.04.2021 bis 02.05.2021
Aida Mar zwischen Gran Canaria und Warnemünde

Aida Mar von Gran Canaria nach Warnemünde, Kreuzfahrt Aida Mar 18.04.2021 bis 02.05.2021, Aida Mar zwischen Gran Canaria und Warnemünde

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Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
14 Tage Aida Mar Kreuzfahrt Westeuropa von Gran Canaria nach Warnemünde:
Gran Canaria, Lanzarote, Madeira, Lissabon (Portugal), Leixoes (Portugal), La Coruna (Spanien), Cherbourg (Frankreich), Rotterdam (Niederlande), Warnemünde (Deutschland)

18.04.2021


Gran Canaria
Der Kreuzfahrthafen Las Palmas liegt auf der Kanarischen Insel Gran Canaria. Die Insel ist in ihrem Inneren noch sehr ursprünglich. Kleine Bergdörfer, die man auf Serpentinenstraßen erreichen kann und die atemberaubende Ausblicke in tiefe Schluchten gewähren, Wanderwege durch vulkanisch geprägte Bergregionen und freundliche Menschen finden sich hier. In den Küstenregionen lassen sich Spaziergänge in der Meeresbrandung, eine Golfpartie auf gepflegten Golfplätzen oder der Besuch der Hauptstadt Las Palmas unternehmen, die in ihrem alten Zentrum zahlreiche historische Gebäude zeigt.

Las Palmas ist mit seinen ca. 380.000 Bewohnern die bevölkerungsreichste Stadt der Kanarischen Inseln und von einem ganzjährig warmen, aber nicht übermäßig heißem Klima geprägt, was in Verbindung mit den schönen Badestränden und dem gebirgigen Inselinneren jährlich Millionen von Touristen auf die beliebte Urlaubsinsel Gran Canaria bringt. Sollte es ihr An- bzw. Abreisearrangements zulassen, sollten Sie unbedingt einen kleinen Bummel durch die Altstadt von Las Palmas unternehmen, deren wichtigste Sehenswürdigkeiten die über 500 Jahre alte Kathedrale, das dem Entdecker Christoph Kolumbus geweihte Haus 'Casa de Colon', der Espiritu Santo Platz am Rathaus und eine ganze Reihe prächtiger Jugendstilgebäude sind.

Die Casa de Colon, einst der Gouverneurspalast, in dem Christoph Kolumbus bei Stopps auf seinen Entdeckungsreisen nach Amerika 1492, 1493 und 1502 weilte, ist eine historische Augenweide, die ein sehenswertes Museum zum Leben und Schaffen des Entdeckers von Amerika beheimatet. Eine originalgetreue Nachbildung der Schiffskajüte von 1492, alte Navigationsgerätschaften und verkleinerte Nachbauten seiner Schiffen lassen die Entdeckungsreisen wieder lebendig werden. Für Geschichtsfreunde dürfte ebenfalls die aus dem 16. Jh. stammende Festung 'Castillo de la Luz' mit ihrem maritimen Museum einen Besuch wert sein. Der gepflegte Stadtstrand 'Las Canteras' samt seiner von gastronomischen Angeboten wimmelnden Promenade ist der beste Ort, um ein erfrischendes Bad im Atlantischen Ozean zu nehmen.


Lanzarote
Die Kanarischen Insel liegen rund 1000 km südwestlich von Spanien auf Höhe Nordafrikas im Atlantik und bezaubern mit schönen Sandstränden, vulkanischen Naturparks und einem ganzjährig angenehmen Badeklima. Aufregend ist die kanarische Insel Lanzarote, die mit mondähnlicher Vulkanlandschaft und wunderschönen langen Stränden glänzt. Sie ist die viertgrößte Kanareninsel und hat durch ihre ständigen Passatwinde ein gleichmäßiges sonniges Klima.

Berühmt ist Sie wegen ihres vulkanischen Naturschutzgebietes Timanfaya im Westen der Insel, das mit unzähligen Vulkankratern und Vulkankegel übersät ist, die sich nach einer verheerenden Eruption im 18. Jh. gebildet haben. Die mondähnliche Lavalandschaft mit ihrem kargen Bewuchs von Flechten und Moosen und der nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche beginnenden großen Hitze ist ein beeindruckendes Phänomen, das Sie bei einer Busrundfahrt bestaunen können. Besuchen Sie auch das informative Besucherzentrum, wo Sie viel Interessantes über die Entstehung des Nationalparks erfahren und das bekannte Nationalparkrestaurant El Diablo, das seine leckeren Gerichte nur mit Hilfe der heißen Glut der Erdwärme brutzelt.

Im Süden und Osten von Lanzarote liegen die malerischen Buchten und bezaubernden Strände der Urlaubszentren, deren flachen Bauten harmonisch in die Natur eingepasst wurden. Die bunte Unterwasserwelt rund um Lanzarote können Sie bei einem Ausflug mit dem Unterseeboot durch gläserne Panoramafenster bewundern und sich viel über die exotischen Meeresbewohner von ihrem Reiseleiter erzählen lassen. Genießen Sie die kühlen Wellen des Atlantiks und verbringen Sie ausgelassene Stunden mit Wassersportaktivitäten, wie Surfen, Segeln und Tauchen.

Lanzarote lockt insbesondere mit seiner kargen Vulkanlandschaft im Nationalpark Timanfaya, wo auch der gleichnamige Vulkan steht. Die mineralisch-roten Feuerberge sind eine aussergewöhnlich ursprüngliche Landschaft auf der Kanareninsel Lanzarote, die von sandigen Küsten umgeben ist. Die vulkanischen Böden werden auf einer Fläche von über 20 km² zum Weinanbau genutzt. Hierzu pflanzt man den Weinstock in eine zuvor ausgehobene Mulde. Der dunkle und sehr poröse Boden nimmt nach nächtlicher Abkühlung Luftfeuchtigkeit auf und lässt so den Weinanbau auch ohne große Niederschlagsmengen gelingen.

Spannend ist eine Bustour durch den Nationalpark, wo nach einem Vulkanausbruch 1730 riesige Lavafelder entstanden sind, unter deren Oberfläche in wenigen Metern Tiefe heute noch Temperaturen bis zu 100 Grad Celsius herrschen. Ein herrliches Naturschauspiel bietet ihnen auch die Vulkankraterlagune El Golfo Lagune, mit ihrem grünlich leuchtenden Wasser und dem im Hintergrund aufragenden Vulkanformationen. Viel besucht sind auch die unterirdischen Höhlen des Jameos del Agua, wo Sie über in den Felsen gehauene Treppen durch ein einzigartiges Höhlensystem tief hinunter zum türkisblauen Höhlensee gelangen.


Madeira
Die Insel Madeira, die etwa 600 km nördlich der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean liegt, empfängt die Passagiere der Aida mit üppiger Blumenpracht, die insbesondere im Botanischen Garten der Inselhauptstadt Funchal eindrucksvoll präsentiert wird. Im Hafen von Funchal gehen Sie an Land und können sich von dort aus zu einer Entdeckungstour über die Insel aufmachen. Eine exotische Pflanzenpracht erwartet Sie im Botanischen Garten, die Sie bei einem gemütlichen Spaziergang bewundern können. Anschließend können Sie mit der Seilbahn nach oben in den bezaubernden Ort Monte fahren, wo Sie durch die malerischen Straßen des einstigen Kurortes bummeln und den herrliche Ausblicke über Funchal und das Meer genießen können. Naturliebhaber können Wanderungen oder sportliche Radtouren entlang der zahlreichen Terrassenfelder und durch alte Lorbeerwälder unternehmen und dabei die üppige Natur von Madeira hautnah erleben.

Von Funchal aus können Sie bequem per Seilbahn auf den Hausberg der Stadt fahren, der grandiose Ausblicke und einen weiteren botanischen Garten bietet. Sehr spannend ist die Rückfahrt mit einem traditionellem Korbschlitten, die mit Bremsung und Lenkung von örtlichen Schlittenlenkern über eine rund 2 km lange Strecke hinunter nach Funchal führt.

Wanderfreunden und allen Radfahrern mit guter Kondition sei eine Küstenwanderung oder eine Radtour durch das hügelige Inselinnere an das Herz gelegt. Alle, die es etwas gemütlicher mögen, sei eine Stadtbesichtigung und hierbei insbesondere der Lavadores-Markt oder eine Panoramafahrt empfohlen. Bis zu 600m hohe Klippen warten auf die Besucher in dieser dramatischen Landschaft inmitten des Atlantischen Ozeans.

Eine saftige grüne Natur und herrliche Gebirgslandschaften bietet ihnen die immer blühende Insel Madeira, die ein beliebtes Urlaubsziel für Wanderer und aktive Biker ist. Sie ist vulkanischen Ursprungs, besitzt ein bergiges Inselinneres sowie steile Küstenklippen und ist mit einem ganzjährig milden Klima gesegnet. Der Norden Madeiras ist sehr regenreich, was Sie an den pflanzenprächtigen Lorbeerwäldern mit ihren Farnen und Moosen sehen werden. Das Hochgebirge ist dagegen karger und mit niedrigeren Bäumen und Sträuchern bewachsen. Viel Spaß macht eine Wanderung entlang der kleinen Wasserkanäle, auch Levadas genannt, die seit rund 300 Jahren Wasser vom Norden in den trockeneren Süden zur Bewässerung der landwirtschaftlichen Produkte bringen. Dabei werden Sie die prächtige Naturschönheit Madeiras kennenlernen und herrliche Ausblicke genießen können.


Lissabon (Portugal)
Lissabon, die portugiesische Hauptstadt mit ihren rund 550.000 Einwohnern, wird das nächste Ziel dieser Aida Kreuzfahrt sein. Von hier starteten bereits im 15. Jh. mutige Männer, um den Seeweg nach Indien rund um den afrikanischen Kontinent zu erforschen und somit das portugisiesche Kolonialreich zu begründen. Die Pracht dieser vergangenen Zeiten kann man bereits bei der Einfahrt in den Hafen von Lissabon sehen, da die sich einen Hügel hinaufziehende Stadt mit herrschaftlichen Palästen, Kirchenbauten und Kaufmannshäusern übersät ist. Das 16. und 17. Jh. waren die Blütezeit der Stadt, die von der raschen Ausdehnung des portugiesischen Kolonialreiches bis nach Goa in Indien, Macau in China und Brasilien in Südamerika profitierte und mit den üppigen Gewinnen aus dem Seehandel und der wirtschaftlichen Ausbeutung der Kolonien den Ausbau der Stadt finanzierte.

Die schwärzeste Stunde der Stadt schlug am 01. November 1755, als ein gewaltiges Erdbeben mit anschließendem Tsunami große Teile der Stadt zerstörte und von der sie sich nur mühsam erholte. So können heute bei einem Bummel durch die Unterstadt (Cidade baixa) kaum noch Gebäude aus der Zeit vor dem Erdbeben besichtigt werden. Zu den wenigen gehören der Belem-Turm am Hafen und das Jeronimos-Kloster, die heute beide zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören und bei einem erstmaligen Besuch Lissabons unbedingt auf die Besichtigungsroute gehören. Weitere herausragende Bauwerke sind das Sao Vicente-Kloster, die Sao Jorge-Festung, die Kathedrale, das Pantheon und das Carmo-Kloster. Ein Muss für jeden Reisegast sind auch die Fahrten mit dem prächtigen Aufzug über 40m hinauf in die Oberstadt und mit der Straßenbahnlinie 28, die sich mit ihren geschichtsträchtigen Wagen durch die engen Gassen der Stadt schlängelt.

Bei einer Stadtrundfahrt können Sie unter anderem noch zwei weitere Bauwerke bewundern, die in verblüffender Ähnlichkeit in 2 ebenfalls bezaubernden Hafenstädten zu finden sind. Dies sind die Brücke über den Fluss Tejo, die der Golden Gate Brücke in San Francisco sehr ähnelt und die große Christusstatue, deren zum Verwechseln ähnliche Ausgabe in Rio de Janeiro ihre Hände über die Stadt ausbreitet. Zu den modernen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt auch das Gelände der ehemaligen Weltausstellung 1998, welches heute den Namen Park der Nationen (Parque das Nacoes) trägt und mit dem Oceanario eines der größten und schönsten Aquarienhäuser Europas besitzt.

Beliebte Ausflugsziele in der Umgebung von Lissabon sind das vom Fischfang geprägte Sesimbra mit seiner beeindruckenden Festung und einladenden Badestränden oder Sintra, ein UNESCO-Weltkulturerbe, welches zahlreiche Paläste, üppige Parklandschaften, eine ganze Reihe von Museen aus dem Bereich der Künste und der Wissenschaften sowie eine sehr farbenfrohe Altstadt für besuchende Touristen bereithält.


Leixoes (Portugal)
Leixoes ist ein Vorort der portugiesischen Stadt Porto und besitzt einen der wichtigsten Häfen Portugals. Vom Kreuzfahrthafen in Leixoes ist es nur ein Katzensprung von wenigen Kilometern in die Altstadt von Porto, eine der ältesten und schönsten Städte Portugals, die auch Namensgeber für den schmackhaften Portwein ist, den Sie unbedingt bei einem Ausflug in einer der schönen Bodegas (Weinbars) der Stadt verkosten sollten. Doch zuvor lockt das historische Zentrum von Porto, seit 20 Jahren ein UNESCO-Weltkulturerbe, welches geprägt ist von schmalen Gässchen, ansehnlichen Kirchbauten, mächtigen Brücken und einer langgestreckten Flußpromenade, an der sich zahlreiche restaurierte Holzboote besichtigen lassen, welche in vergangenen Jh. für die Verschiffung von Portwein genutzt wurden. Ein Bummel über die Avenida dos Aliados zeigt eindrücklich den früheren Reichtum der Handelsstadt, die heute die führende Industriestadt Portugals ist.

Etwa 250.000 Einwohner beherbergt die Stadt Porto, die sich am Fluss Duoro befindet und wenige Kilometer weiter in den Atlantik fließt. Schon zu Zeiten der Römer war der Hafen Portos bedeutend und ist es bis heute geblieben. Der historische Kern von Porto wurde zum Weltkulturerbe ernannt und versprüht mit den kleinen vielen Gassen und den farbenfrohen Häusern maritimen Flair. Häuser in unterschiedlichen Stilen befinden sich auf den Hügeln der Stadt und geben ein einzigartiges Stadtbild ab. Mit einem Tuk Tuk können Sie sich durch die Stadt fahren lassen oder steigen gleich selbst auf ein Fahrrad, um das rege Leben der Stadt hautnah auf sich wirken zu lassen. Herausstechend ist die Kathedrale von Porto. Ursprünglich vor etwa 800 Jahren in romanischer Architektur erbaut, wurde sie über die Jahrhunderte erweitert und umgebaut und enthält heute gotische Elemente. In der eher schlichteren Inneneinrichtung fallen die Altäre mit goldenen und silbernen Verzierungen besonders auf.

Weitere Kirchen wie die Santa Clara mit ihrer Innenausstattung aus brasilianischem Edelholz und die Igreja da Trindade mit neoklassischer Architektur schmücken die Innenstadt. Das Kloster „Serra do Pilar“ ist ein besonderes Schmuckstück aus dem 16. Jahrhundert. Bei einer geführten Tour können Sie die Kuppel besteigen und erhalten einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Die Haupteinkaufstraßen finden Sie entlang der Prachtstraße Avendida dos Aliados mit besonders reizvollen Gebäuden. Der Bahnhof Sao Bento mit schönen Malereien in der Vorhalle ist auch nicht weit entfernt. In Porto können Sie verschiedene Museen besuchen, wie das Nationalmuseum, welches sich in einem ehemaligen Palazzo befindet und Ausstellungsstücke portugiesischer Künstler aus mehreren Jahrhunderten präsentiert. Auch für zeitgenössische Kunst gibt es Museen und Galerien.

Die Umgebung hat auch einiges zu bieten. Statten Sie der mittelalterlichen Stadt Guimaraes, die UNESCO Weltkulturerbe ist, einen Besuch ab. Nicht verpassen sollten Sie eine Verkostung des bekannten Portweins, der hier hergestellt wird. Mehrere Weingüter warten auf Sie. Oder verbringen Sie den Tag an einem der wunderschönen portugiesischen Strände bzw. fahren Sie in den Gerês Nationalpark. Wunderschöne Aussichtspunkte, ein Wasserfall und der Canicada See werden Ihren Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.


La Coruna (Spanien)
La Coruna mit seinen 250.000 Einwohnern ist ein Kreuzfahrthafen an Spaniens Nordwestküste. In La Coruna, dem Anlegehafen der Aida, lohnt sich ein Stadtrundgang, da eine breite Promenade entlang des weiten Sandstrandes führt, mit dem Herkulesturm ein über 2000 Jahre alter Leuchtturm, mit der großen Festung ein trutziges Bauwerk samt Museum und dazu noch einer der größten Fischmärkte Spaniens zu besichtigen sind. Noch dazu herrscht hier im Norden Spaniens ein sehr mildes Klima, das weder große Hitze im Sommer noch extreme Kälte im Winter kennt und mit reichlich Niederschlag von Oktober bis Mai gesegnet ist, was die Umgebung der Stadt zu einer grünen und blühenden Landschaft werden lässt, ganz im Gegensatz zur trockenen und heißen Mittelmeerküste Spaniens. So lockt hier neben der Stadtbesichtigung auch ein Spaziergang oder eine kleine Wanderung entlang der Felsküste nahe der Stadt.

Die Hafenstadt La Coruna in Galizien ist der Ausgangspunkt für Landausflüge in das 75km entfernte Santiago de Compostela, die berühmte Pilgerstadt am Endpunkt des vielbegangenen Jakobsweges. Das Grab des Apostels Jakobus des Älteren ist alljährlich das Ziel zigtausender Pilger, die den viele Hundert Kilometer langen Pilgerweg auf sich nehmen, um in der nahezu tausendjährigen Kathedrale von Santiago de Compostela die Statue des Apostels zu berühren.

Neben der sehenswerten Kathedrale mit ihrem immensen Vorplatz beeindrucken den Reisenden auch die barocke Schönheit des malerischen Stadtzentrums mit seinen vielen leckeren Restaurants, die hier fangfrischen Fisch und herzhaften spanischen Wein kredenzen. Bereits in den 80-er Jahren in den Kreis der UNESCO-Weltkulturerbegüter aufgenommen, verzeichnet die Stadt gerade in den letzten Jahren einen gewaltigen Boom an Wallfahrern, die als organisierte Gruppe oder zunehmend als Einzelreisende Santiago de Compostela besuchen. Übrigens ist es durchaus möglich, dass Sie gerade eine Abbildung der Kathedrale bei sich tragen, da diese auf den 1- bis 5-Cent Münzen spanischer Prägung zu finden ist.

Wer selbst einmal ein Stück des Pilgerweges gehen möchte, für den wäre der Ausflug mit dem Bus nach Sobrado zum dortigen Kloster und weiter nach Melide mit anschließender kurzer Wanderung auf dem Jakobsweg in Kombination mit Stadt- und Kathedralenbesichtigung in Santiago de Compostela sicherlich ein gelungener Landgang.


Cherbourg (Frankreich)
Die in der französischen Normandie gelegene Hafenstadt Cherbourg beeindruckt bereits beim Einlaufen in den großen Hafen der Stadt, welcher von einer historischen Schutzmauer gegen das Meer abgeschirmt wird und in seinem Rücken eine Festungsanlage des 19. Jh. auf dem Roule Berg besitzt, von deren Terrasse man einen wunderbaren Blick über die Stadt hat. In der Festung findet sich ein interessantes Kriegsmuseum, welches insbesondere die Landung der alliierten Truppen 1944 nahe Cherbourg eindrucksvoll dokumentiert.

In der Stadt stößt man bei einem Bummel auf zahlreiche historische Bauwerke, Museen und gepflegte Gartenanlagen. Einige Straßen im Stadtzentrum strahlen mit ihren grauen Steinhäusern noch beinahe mittelalterlichen Charme aus. Das 120 Jahre alte Theater ist im prunkvollen italienischen Stil erbaut und die Basilika begeistert ihre Besucher mit kunstfertigen Buntglasfenstern. Im neo-gotischen Stil erstrahlt die Basilique Sainte-Trinité, die ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert stammt und später restauriert wurde.

Im ehemaligen Transatlantischen Marine-Terminal befindet sich heute ein interessantes Wissenschafts- und Geschichtsmuseum. In einer in den 20er Jahren errichteten Art-Deco-Halle können Sie unter anderem das Postamt, Frankreichs erstes nukleares Unterwasserboot und ein Aquarium besichtigen. Außerdem können Sie eine Ausstellung über die Titanic erkunden, die fünf Tage vor ihrem Sinken in Cherbourg einfuhr. Kunstinteressierte werden an der Kunstgalerie im Museé Thomas-Henry Gefallen finden.

Ein tolles Naturerlebnis wartet im Botanischen Garten auf Sie. Viele der Pflanzen stammen noch vom Entdecker Emmanuel Liais ab, der zu seinen Lebzeiten im 19 Jh. viele Exemplare aus Brasilien und dem fernen Osten mitbrachte. Sehr sehenswert ist auch der Parc du Château des Ravalet, dessen Schloss im 16. Jahrhundert errichtet wurde. In diesem wunderschönen Garten können Sie spazieren gehen und das Schloss von außen betrachten, da es in privatem Besitz ist.

Die Strände in der Umgebung laden zu Spaziergängen in der wild-romantischen Küstenlandschaft ein und für Geschichtsinteressierte bietet sich eine Besichtigung des deutschen Atlantikwalls aus dem 2. Weltkrieg an. Eines der charmantesten Dörfer der Normandie ist Barfleur. Vor etwa tausend Jahren wurde der Hafen von den Normannen errichtet, der heute von ansehnlichen Granithütten mit Schieferdächern umgeben ist.


Rotterdam (Niederlande)
Die niederländische Hafenstadt Amsterdam, die gerade in den Frühlings- und Sommermonaten in farbenfroher Blütenpracht erstrahlt, ist das beliebteste Ausflugsziel ab Rotterdam. Typisch sind die unzähligen Wasserstraßen, an denen sich die historischen Giebelhäuser aneinanderreihen, die Sie bei einer gemütlichen Grachtenfahrt in Amsterdam bestaunen können.

Rotterdam, eine der Partnerstädte von Köln und Dresden, liegt im Süden Hollands an der Rheinmündung und besitzt Europas größten Seehafen. Die Stadt wird von gewaltigen Deichen gegen die Nordsee geschützt, da ein Großteil ihrer Fläche unter dem Meeresspiegel liegt. Gegründet wurde Rotterdam im 13. Jh., entwickelte sich im Zuge der Industrialisierung des Ruhrgebietes bis zum 2. Weltkrieg prächtig, wurde in den Jahren 1940-44 von der deutschen Wehrmacht massiv zerstört, konnte aber nach den Kriegswirren wieder an seine sehr gute wirtschaftliche Entwicklung anschliessen. 400 Millionen Tonnen Güterumschlag, davon ca. 125 Millionen Tonnen Erdöl werden hier jährlich bewältigt.

Sehenswert sind die historischen Gebäude hinter dem Stadtbahnhof, das Rathaus und der alte Delfshafen, welcher heute als Museum dient. Attraktionen moderner Prägung sind die kubusförmigen Häuser am Blaaker Bahnhof, die Willmesbrücke, welche der Golden Gate in San Francisco sehr ähnelt,das Blijdorp Aquarium und die Kathedrale. So wie jede niederländische Stadt nennt Rotterdam eine Vielzahl interessanter Museen sein eigen, wobei das Maritime Museum und das Kunstmuseum Beuningen herausragen.

Das nahegelegene Amsterdam zeichnet sich durch unzähligen Grachten (Wasserstraßen) aus, auf denen man mit dem Ausflugsboot wunderbar die alten Handelskontore und Lagerhäuser der Stadt mit ihren typischen Giebeln besichtigen kann. Die Stadt ist mit reichlich Kunstmuseen ausgestattet, in denen die Werke von Rembrandt, Van Gogh und vieler weiterer Meister gezeigt werden. Und im grunde genommen ist eine Stadtbesichtigung hier ein Spaziergang über viele Millionen Holzstämme, auf denen Amsterdam, ähnlich wie Venedig, errichtet wurde.

In Amsterdam kommen Liebhaber der Malerei ganz besonders auf ihre Kosten, wobei hier die Werke der beiden niederländischen Künstler Rembrandt und van Gogh eindeutig im Vordergrund stehen. Liebhaber der Malkunst Rembrandts sei der Besuch von gleich zwei Kunstmuseen an das Herz gelegt: Das Rembrandthuis, einst Wohnhaus des Meisters, in dem die Radierungen aus seiner Hand zu sehen sind, neben Werken anderer niederländischer Maler, und das großartige Rijksmuseum, welches einige der bedeutenden Gemälde Rembrandts zeigt, u.a. Die Nachtwache und als Nationalmuseum natürlich eine Vielzahl weiterer Künstler des Landes mit ihren Werken präsentiert.

Das Van-Gogh-Museum ist ein moderner Museums-Bau, welcher eine Vielzahl der Bilder aus der Hand von Van Gogh zeigt, was nur möglich ist, da die heute viele Millionen Euro teuren Bilder zu Lebzeiten des Malers zumeist für ihn nur schwer verkäuflich waren, da sich so gut wie niemand dafür interessierte. Daneben findet sich dort auch eine bedeutende Sammlung mit Bildern von Malern wie Courbet, Gauguin, Manet und Toulouse-Lautrec, von denen viele zu Lebzeiten ein ähnlich ärmliches Dasein fristeten wie Van Gogh und deren Bilder heute Höchstpreise auf Auktionen erzielen.

Amsterdam, die schöne niederländische Hafenstadt, hat viel zu bieten und lädt zu einer spannenden Bootsfahrt durch ihre unzähligen Wasserstraßen ein. Viel Spaß macht auch ein Spaziergang durch die von Giebelhäusern gespickte Altstadt, die von unzähligen Kanälen durchzogen ist. Lassen Sie sich treiben und genießen Sie den charmanten Charme der alten Handelsstadt, deren wunderschöne Plätze gemütliche Straßencafes und schicke Geschäfte säumen. Amsterdam ist auch eine Stadt der Museen und Galerien, in denen die alten holländischen Meister und moderne avantgardistische Kunst präsentiert werden. Stilecht können Sie Amsterdam mit einer Grachtenfahrt erobern und die alten Giebelhäuser und backsteinernen Lagergebäude bewundern.

Bei einem Spaziergang durch die wunderschöne Altstadtgassen von Amsterdam, die mit Hunderten von Brücken durchzogen ist, können Sie sich den königlichen Palast anschauen und einen Bummel unter freiem Himmel über den vielbesuchten Straßenmarkt Albert-Cuip mit seinen Hunderten von Verkaufsständen machen. Amsterdam ist besonders berühmt für seine zahlreichen interessanten Galerien und Museen, wie das Rijksmuseum, in dem Sie die Werke der alten holländischen Meister bestaunen können und dem Anna Frank Haus, wo Anna Frank im 2. Weltkrieg lebte und ihr weltberühmtes Tagebuch schrieb. Hier ist eine Dauerausstellung zur Judenverfolgung und dem Faschismus im Hause untergebracht.


Warnemünde (Deutschland)
Da in Rostock der Firmensitz von Aida Cruises liegt, ist es nur naheliegend, den nur wenige Kilometer von Rostock entfernten Hochseehafen Warnemünde als Start- oder Zielhafen für Aida Kreuzfahrten auf der Ostsee und nach Norwegen zu nutzen.

Warnemünde ist heute ein schickes Ostseebad mit einem enorm breiten Strand, einer gepflegten Promenade, einem alten Leuchtturm, guten Restaurants, Parkanlagen und schönen Häuschen in der Altstadt. Ein wunderbar entspanntes Seebad, das zum gemütlichen Bummeln, Schwimmen, Sonnenbaden im Strandkorb und Strandspaziergängen einlädt.

Es empfiehlt sich sehr, vor oder nach ihrer Aida Kreuzfahrt Warnemünde zu erkunden. Machen Sie einen gemütlichen Spaziergang an der Seepromenade, genießen Sie die frische Meeresluft und werfen Sie einen Blick auf das Kurhaus, welches aus den 20er Jahren stammt und heute ein Restaurant beherbergt. Direkt vom Strand aus können Sie den hohen Leuchtturm von Warnemünde entdecken, der seit Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb war und heute noch als Seezeichen genutzt wird. Von Frühling bis Herbst können Besucher den Leuchtturm besteigen und eine herrliche Aussicht über den Ort, die See und die Landschaft genießen.

Gleich nebenan befindet sich der sogenannte Teepott mit einem Dach, welches wie eine Muschel geformt ist. Im Teepot können Sie in einem Restaurant leckere Fischgerichte probieren. Unweit entfernt beginnt der sogenannte Planetenwanderweg. Dieser Weg leitet Sie zu verschiedenen Informationsstationen, die so angelegt sind, dass sie das Sonnensystem in einem Modell widerspiegeln. Der Weg lädt ein, körperlich aktiv zu werden und sich gleichzeitig mit Wissenswertem über unsere Planeten zu beschäftigen.

Besuchenswert ist auch die neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Aus einer älteren Kirche stammt der Altar mit Schnitzereien aus dem 15. Jahrhundert. Weiter geht Ihr Rundgang zum Alten Strom. Hier befinden sich der Hafen für die Fischerei, ein bekanntes Hotel und mehrere Boutiquen. Über eine Drehbrücke kommen Sie in den Kern des Ortes und können eine Halbinsel erkunden, auf der sich der Bahnhof befindet. In einem Heimatmuseum können Sie Interessantes zur Marinehistorie von Warnemünde erfahren.