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Aida Mira - Von Mallorca nach Kapstadt

Kreuzfahrt Aida Mira 16.11.2021 bis 06.12.2021

Aida Mira - Von Mallorca nach Kapstadt, Kreuzfahrt Aida Mira 16.11.2021 bis 06.12.2021

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20 Tage Aida Mira Kreuzfahrt Von Mallorca nach Kapstadt:
Palma de Mallorca, Gibraltar, Lanzarote, Gran Canaria, Praia (Kapverden), Walvis Bay (Namibia), Lüderitz (Namibia), Kapstadt (Südafrika)

16.11.2021


Palma de Mallorca
Palma de Mallorca befindet sich auf der Insel Mallorca und hat von allen Städten der Balearen Inseln mit etwa 400.000 Bewohnern die größte Einwohnerzahl. Ein großangelegter Hafen macht es neben Güterschiffen und Segelbooten auch Kreuzfahrtschiffen möglich, hier anzulegen. Die Insel Mallorca ist in den letzten Jahrzehnten zu einem beliebten touristischen Reiseziel geworden. Neben den touristischen Zentren gibt es aber auch noch unberührte Natur und ruhige Ortschaften.

Mallorca ist die Lieblingsurlaubsinsel der Deutschen und bietet von der stimmungsvollen Partymeile bis zur romantischen Finca eine Vielzahl von Reisemöglichkeiten. Für Aida Kreuzfahrten dient der Kreuzfahrthafen von Palma de Mallorca zumeist als Start- oder Zielhafen. Sollten Sie vor Abfahrt oder nach der Ankunft ihres Aida Kreuzfahrtschiffes noch etwas Zeit haben, lohnt sich insbesondere die Besichtigung der Altstadt von Palma de Mallorca, wo der kunstvoll gestaltete Dom, malerische Gässchen und prächtige Residenzen auf Sie warten. Selbstverständlich lassen sich in der Umgebung auch schöne Stunden am Strand verbringen, eine Runde Golf spielen oder man bricht auf zu einem kurzen Ausflug über die Insel, welcher die natürliche Schönheit von Mallorca zeigt.

Die Altstadt von Palma de Mallorca ist durch ihre vielen kleinen Gassen gekennzeichnet. Größtenteils besteht sie aus Fußgängerzone, Autos fahren nur wenige. Die Architektur der Altstadt hat unterschiedliche Einflüsse erlebt. Neben katalanischen Elementen sind auch viele arabische zu entdecken. Herausragend ist die prächtige Kirche La Seu, die ihre Anfänge im 13. Jahrhundert hat. Wie die Vielzahl an Kirchen in Palma de Mallorca wurde sie im gotischen Stil errichtet. Der prächtige Innenraum wurde bei Renovierungsarbeiten zu Beginn des 20. Jahrhunderts teilweise vom bekannten Künstler Gaudi mitgestaltet. Neben den zahlreichen Gotteshäusern, können Sie den arabischen Almudaina Palast besichtigen. Dieser diente als Königspalast unter den Mauren und wird auch noch heute von der spanischen Königsfamilie beispielsweise bei wichtigen Empfängen genutzt. Außerdem können Sie in der Stadt die über 800 Jahre alten arabischen Bäder ansehen und ein Kastell aus dem 14. Jahrhundert besuchen. Wenn Sie gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind, können Sie die Stadt auf Rädern erkunden.

Auch das Inselinnere hält eine Vielfalt an Angeboten bereit. Fahren Sie nach Montuiri und besichtigen Sie eine Perlenfabrik. Bei Porto Cristo gibt es atemberaubende Tropfsteinhöhlen mit einem See weit unter der Erde. Am kleinen Ort Esporles können Sie mit einer Wanderung in die wunderschönen Natur Mallorcas beginnen und werden beim Laufen entlang der Küste eine großartige Aussicht erfahren. Im Norden der Insel können Sie die mittelalterliche Altstadt von Alcudia besichtigen und auf einem Weingut an einer Verkostung teilnehmen. Oder fahren Sie mit einer kleinen Eisenbahn durch verschiedene Ortschaften und lassen Sie sich alles über die Pressung des hier hergestellten Olivenöls erklären. Auch die Strände am himmelblauen Meer rund um Palma de Mallorca lassen keine Wünsche übrig.


Gibraltar
Das gerade einmal sechseinhalb Quadratkilometer große Gibraltar steht seit Beginn des 18 Jh. unter britischer Herrschaft und ist weltberühmt für den sogenannten Felsen von Gibraltar der sich hier nördlich der Meeresenge zwischen Mittelmeer und Atlantischem Ozean auf eine Höhe von über 400m erhebt. Er galt im griechischen Altertum als eine der beiden Säulen auf denen das Himmelsfirmament ruhte und ebenso als Endpunkt der bekannten Welt.

Heute ist der Felsen, welcher von einer großen Horde Berberaffen bevölkert wird und dessen Spitze bequem per Seilbahn erreicht werden kann, eine große Touristenattraktion, insbesondere die von den Mauren im 8. Jh. errichtete Festung, die Festungsmauer des deutsch-spanischen Kaisers Karl V. und die Galerien und Tunnel sowie historische Geschütze aus der Zeit der großen Belagerung Ende des 18. Jh. sowie aus dem 2. Weltkrieg.

Beliebte Ausflugsziele sind auch die St. Michael-Tropfsteinhöhle und die Shoppingmeile der Innenstadt mit ihren Duty-Free-Läden. Ausflugsziele in der weiteren Umgebung sind die spanische Hafenstadt Algeciras und die Badestrände der nordöstlich gelegenen Costa del Sol.


Lanzarote
Die Kanarischen Insel liegen rund 1000 km südwestlich von Spanien auf Höhe Nordafrikas im Atlantik und bezaubern mit schönen Sandstränden, vulkanischen Naturparks und einem ganzjährig angenehmen Badeklima. Aufregend ist die kanarische Insel Lanzarote, die mit mondähnlicher Vulkanlandschaft und wunderschönen langen Stränden glänzt. Sie ist die viertgrößte Kanareninsel und hat durch ihre ständigen Passatwinde ein gleichmäßiges sonniges Klima.

Berühmt ist Sie wegen ihres vulkanischen Naturschutzgebietes Timanfaya im Westen der Insel, das mit unzähligen Vulkankratern und Vulkankegel übersät ist, die sich nach einer verheerenden Eruption im 18. Jh. gebildet haben. Die mondähnliche Lavalandschaft mit ihrem kargen Bewuchs von Flechten und Moosen und der nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche beginnenden großen Hitze ist ein beeindruckendes Phänomen, das Sie bei einer Busrundfahrt bestaunen können. Besuchen Sie auch das informative Besucherzentrum, wo Sie viel Interessantes über die Entstehung des Nationalparks erfahren und das bekannte Nationalparkrestaurant El Diablo, das seine leckeren Gerichte nur mit Hilfe der heißen Glut der Erdwärme brutzelt.

Im Süden und Osten von Lanzarote liegen die malerischen Buchten und bezaubernden Strände der Urlaubszentren, deren flachen Bauten harmonisch in die Natur eingepasst wurden. Die bunte Unterwasserwelt rund um Lanzarote können Sie bei einem Ausflug mit dem Unterseeboot durch gläserne Panoramafenster bewundern und sich viel über die exotischen Meeresbewohner von ihrem Reiseleiter erzählen lassen. Genießen Sie die kühlen Wellen des Atlantiks und verbringen Sie ausgelassene Stunden mit Wassersportaktivitäten, wie Surfen, Segeln und Tauchen.

Lanzarote lockt insbesondere mit seiner kargen Vulkanlandschaft im Nationalpark Timanfaya, wo auch der gleichnamige Vulkan steht. Die mineralisch-roten Feuerberge sind eine aussergewöhnlich ursprüngliche Landschaft auf der Kanareninsel Lanzarote, die von sandigen Küsten umgeben ist. Die vulkanischen Böden werden auf einer Fläche von über 20 km² zum Weinanbau genutzt. Hierzu pflanzt man den Weinstock in eine zuvor ausgehobene Mulde. Der dunkle und sehr poröse Boden nimmt nach nächtlicher Abkühlung Luftfeuchtigkeit auf und lässt so den Weinanbau auch ohne große Niederschlagsmengen gelingen.

Spannend ist eine Bustour durch den Nationalpark, wo nach einem Vulkanausbruch 1730 riesige Lavafelder entstanden sind, unter deren Oberfläche in wenigen Metern Tiefe heute noch Temperaturen bis zu 100 Grad Celsius herrschen. Ein herrliches Naturschauspiel bietet ihnen auch die Vulkankraterlagune El Golfo Lagune, mit ihrem grünlich leuchtenden Wasser und dem im Hintergrund aufragenden Vulkanformationen. Viel besucht sind auch die unterirdischen Höhlen des Jameos del Agua, wo Sie über in den Felsen gehauene Treppen durch ein einzigartiges Höhlensystem tief hinunter zum türkisblauen Höhlensee gelangen.


Gran Canaria
Der Kreuzfahrthafen Las Palmas liegt auf der Kanarischen Insel Gran Canaria. Die Insel ist in ihrem Inneren noch sehr ursprünglich. Kleine Bergdörfer, die man auf Serpentinenstraßen erreichen kann und die atemberaubende Ausblicke in tiefe Schluchten gewähren, Wanderwege durch vulkanisch geprägte Bergregionen und freundliche Menschen finden sich hier. In den Küstenregionen lassen sich Spaziergänge in der Meeresbrandung, eine Golfpartie auf gepflegten Golfplätzen oder der Besuch der Hauptstadt Las Palmas unternehmen, die in ihrem alten Zentrum zahlreiche historische Gebäude zeigt.

Las Palmas ist mit seinen ca. 380.000 Bewohnern die bevölkerungsreichste Stadt der Kanarischen Inseln und von einem ganzjährig warmen, aber nicht übermäßig heißem Klima geprägt, was in Verbindung mit den schönen Badestränden und dem gebirgigen Inselinneren jährlich Millionen von Touristen auf die beliebte Urlaubsinsel Gran Canaria bringt. Sollte es ihr An- bzw. Abreisearrangements zulassen, sollten Sie unbedingt einen kleinen Bummel durch die Altstadt von Las Palmas unternehmen, deren wichtigste Sehenswürdigkeiten die über 500 Jahre alte Kathedrale, das dem Entdecker Christoph Kolumbus geweihte Haus 'Casa de Colon', der Espiritu Santo Platz am Rathaus und eine ganze Reihe prächtiger Jugendstilgebäude sind.

Die Casa de Colon, einst der Gouverneurspalast, in dem Christoph Kolumbus bei Stopps auf seinen Entdeckungsreisen nach Amerika 1492, 1493 und 1502 weilte, ist eine historische Augenweide, die ein sehenswertes Museum zum Leben und Schaffen des Entdeckers von Amerika beheimatet. Eine originalgetreue Nachbildung der Schiffskajüte von 1492, alte Navigationsgerätschaften und verkleinerte Nachbauten seiner Schiffen lassen die Entdeckungsreisen wieder lebendig werden. Für Geschichtsfreunde dürfte ebenfalls die aus dem 16. Jh. stammende Festung 'Castillo de la Luz' mit ihrem maritimen Museum einen Besuch wert sein. Der gepflegte Stadtstrand 'Las Canteras' samt seiner von gastronomischen Angeboten wimmelnden Promenade ist der beste Ort, um ein erfrischendes Bad im Atlantischen Ozean zu nehmen.


Praia (Kapverden)
Die Kapverden liegen auf halbem Wege zwischen Europa und Südamerika inmitten des Atlantischen Ozeans. Früher eine wichtige Kohlenbunkerstation für Handelsschiffe auf ihrem Weg zwischen den beiden Kontinenten, werden die Kapverden heute als außergewöhnliche Reisedestination geschätzt. Besonders sehenswert in der Inselhauptstadt Praia ist der historische Stadtteil Cidade Velha, mit seinen Kirchen, Festungsanlagen und kolonialen Gebäuden. Die trockene und schroffe Insellandschaft erinnert an Wildwestlandschaften und lädt wanderfreudige Reisegäste zu Naturerlebnissen ein, was auch die Strände der Insel Santiago tun.

Praia ist eine 140.000 Einwohnerstadt auf den Kapverden. Sie befindet sich auf der größten Insel der Kapverden, auf Santiago. Vor der westafrikanischen Küste gelegen, erinnert die Natur und Landschaft an die Kanaren. Im 16. Jahrhundert gab es in der Region die ersten Siedlungen. Später sollte die Stadt Praia entstehen, die insbesondere wuchs, da anlegende Schiffe versuchten, die portugiesischen Zollgebühren in der Hauptstadt zu umgehen.

Beim Schlendern durch die Altstadt können Sie den besonderen Charme von Praia kennenlernen. Koloniale Bauten prägen das Stadtbild. Der Hauptplatz ist mit Blumen gesäumt und erlaubt einen Blick auf das Rathaus und die Kirche von Praia. Auf dem Mercado erhalten Sie Produkte aus der Region und können sich ein schönes Mitbringsel kaufen. Außerdem gibt es ein kleines ethnografisches Museum. Dieses befindet sich in einem alten Herrenhaus und berichtet über die Geschichte der Stadt. In einer alten Kaserne aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts finden Sie noch einige Kanonen vor.

Ein Ausflug zur ehemaligen Hauptstadt lohnt sich sehr, denn die Altstadt, heute Cidade Velha genannt, gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Während der Zeit des Sklavenhandels wuchs sie zu einer der reichsten portugiesischen Städte heran. Auch berühmte Persönlichkeiten wie Kolumbus machten hier Halt. Eine Festungsanlage kann auf einem Hügel besichtigt werden und bietet einen fantastischen Blick über den Ort und das Meer.

Auch die einzigartige Natur können Sie rund um Praia erleben. Die traumhaften Sandstrände machen einen Tag am Meer zu einem genussvollen Erlebnis. Ob Sie sich gerne an einem touristisch erschlossenen Strand aufhalten möchten, um auch Wassersport treiben zu können oder sich an den Bars mit erfrischenden Getränken zu erfrischen, oder es lieber etwas ruhiger mögen an einem der abgelegenen Strände, für jeden ist etwas dabei. Allemal sollten Sie die lokalen Spezialitäten probieren. Bei Wandertouren können Sie die Flora und Fauna der Insel kennenlernen. Die einzigartige Unterwasserwelt wartet auch darauf, von Schnorchlern erkundet zu werden. Auf der Nachbarinsel Fogo türmt sich ein fast 3000m hoher Vulkan auf, dessen einzigartige natürliche Umgebung Sie bei einer geführten Tour entdecken können.


Walvis Bay (Namibia)
Die ca. 62.000 Bewohner zählende namibische Hafenstadt Walvis Bay ist der Ausgangspunkt für spannende Ausflüge in die angrenzenden Wüstengebiete, wo in der Namibwüste imposante Dünen- und Felslandschaften auf Sie warten, die von an die extreme Trockenheit angepassten Reptilien und Vögeln besiedelt werden. Mit dem Allradgeländewagen lassen sich hier auch Touren zur großen Walvis Bay Lagune unternehmen, wo pinkfarbene Flamingos siedeln. Auf einer Boots- oder Kajaktour zu den hier im Atlantik lebenden Delfinen und Robben können Sie ganz nah an die zutraulichen Meeressäuger gelangen. Und wer einmal die Wüste mit ihren Riesendünen sowie die endlose Küste aus Vogelperspektive erleben möchte, der sollte einen Rundflug mit dem Propellerflugzeug buchen.

Walvis Bay ist eine namibische Stadt an der Atlantikküste. Sie besitzt einen Hafen, der für Namibia und die Nachbarstaaten von großer Bedeutung ist. Die Küste und das Inland bieten einzigartige Erlebnismöglichkeiten durch den besonderen Artenreichtum an Tieren und die unvergleichlichen Sanddünen der Wüste.

Im 19. Jahrhundert fiel das Land größtenteils unter deutsche Kolonialherrschaft. Nur die Walvis Bay gehörte zu Großbritannien. Die Einflüsse dieser Zeit können teilweise in der Architektur der Stadt wiederentdeckt werden. Wenn Sie in Walvis Bay, eine der großen Städte Nambias, ankommen, erblicken Sie bei einem Spaziergang zahlreiche koloniale Überreste, wie die Rheinische Missionskirche aus dem 19. Jahrhundert. Nach dem Rundgang können Sie sich sogleich aufmachen, um die unvergessliche Landschaft zu erkunden.

Die wunderschöne Lagune Walvis Bay ist ein Schutzgebiet für Vögel. Zu Tausenden leben hier unterschiedliche Vogelarten. Papageien und Seeschwalben drehen ihre Runden. Bei einer Kajaktour kommen Sie an den in Rosa erstrahlenden Flamingos vorbei. Pelikane gesellen sich auch dazu. Wenn Sie zum Pelican Point kommen, tummeln sich Pelzrobben im Wasser und schauen gerne einmal mit Neugier an Ihrem Kajak vorbei. Für Naturliebhaber ist dies ein einmaliges Erlebnis. Auch vom Land aus können Sie die Kolonien an Robben beobachten und fahren dafür zum Leuchtturm. Große Meeressäuger wie Wale befinden sich weiter draußen im Wasser. Die prächtigen Tiere sowie Delfine können oft bei einer Bootstour gesichtet werden.

Kontrastreich wird es, wenn Sie sich in die Wüste begeben. Die Namibwüste ist von unglaublich beeindruckenden, rötlich schimmernden Dünen geprägt. Bei einer geführten Biketour mit besonders ausgestatteten Bikes können Sie die Wüste kennenlernen. Aber es ist auch schon abenteuerlich, wenn Sie sich in einem Geländewagen durch die Dünenlandschaft fahren lassen. Die Tourführer können Ihnen alles über die Lebewesen dieser unwirtlichen Gegend erzählen. Vielleicht erblicken Sie sogar mal einen Gecko oder eine Klapperschlange. Unvergesslich ist es wohl, die Wüste mit einem Heißluftballon oder einem Leichtflugzeug zu überfliegen. Dabei kommen Sie auch an Geisterstädten und Schiffswracks vorbei. Für mehr Kolonialgeschichte und deutsche Fachwerkhäuser fahren Sie in den Ort Swakopmund.


Lüderitz (Namibia)
Das einst vom deutschen Händler Adolf Lüderitz zur Ausbeutung von Bodenschätzen 1883 erworbene Areal an der namibischen Küste liegt in einer der trockensten Regionen der Erde mit nicht einmal 20mm Niederschlag im Jahr. Das durch den kalten Benguelastrom an der Küste beinflusste Wüstenklima erzeugt eine nahezu vegetationslose Landschaft und ganz im Gegensatz dazu einen nährstoffreichen Meeresbereich, in dem sich zahlreiche Fischarten, Seebären, Delphine, Pinguine und Seevögel beobachten lassen.

Die Kleinstadt Lüderitz lässt sich bequem zu Fuß erkunden und ist einer von wenigen Orten weltweit, an dem Überbleibsel deutscher Kolonialarchitektur und Kolonialgeschichte zu besichtigen sind, wie die Felsenkirche, das Stadtmuseum, das Görkehaus und die bunten Wohnhäuser und Handelskontore im Stadtzentrum, die in den letzten Jahren zahlreich restauriert wurden.

Die im Hinterland der Stadt gelegene Namibwüste ist ein lohnenswertes Ausflugsziel für alle Naturfreunde, die hier auf einer kurzen Wanderung die atemberaubende Wüstenlandschaft und ihre pittoresken Felsen hautnah erleben können. Die Beobachtung von hier lebenden Wildpferden, Straußen und Springböcken ist beeindruckend, was ebenfalls für die Bootsfahrten hinaus auf den Atlantischen Ozean zu den Pinguinkolonien gilt, in deren Verlauf man mit etwas Glück auch Robben, Delfine oder Wale sichten kann.


Kapstadt (Südafrika)
Kapstadt, auch die Mutterstadt Südafrikas genannt, hat heute mehr als 3 Millionen Einwohner. Zwischen einer unglaublich vielfältigen Kultur, moderner Großstadtatmosphäre und wunderschöner Landschaft mit dem Ozean vor der Tür und den Bergen dahinter begeistert Kapstadt Besucher aus der ganzen Welt. Kapstadt liegt im Südwesten Südafrikas nur ca. 50Km nördlich des Kaps der Guten Hoffnung, dem Namensgeber der Stadt. Das unübersehbare Wahrzeichen der Stadt ist der Tafelberg, welcher sich in unmittelbarer Stadtnähe in deren Norden auf eine Höhe von beinahe 1.100 m erhebt und problemlos mit einer Seilbahn erklommen werden kann. Die Fahrt hinauf sei jedem Besucher der Stadt empfohlen, da es weltweit kaum ein schöneres Stadtpanorama zu sehen gibt, als es der Blick vom Tafelberg hinunter auf Kapstadt gewährt.

Zunächst von den Niederlanden und dann von Großbritannien kolonialisiert, wurde aus der 1910 gegründeten unabhängigen Südarikanischen Union 1961 die Republik Südafrika, die zunächst ein brutales Apartheitsregime installierte, welches erst in den 90er-Jahren nach der Freilassung Nelson Mandelas beseitigt wurde.

Kapstadt ist wegen seines Klimas ein Winterreiseziel, welches neben einer Vielzahl von historischen Bauwerken auch ausgedehnte Strände, eine malerische Weinbauregion, das beeinruckende Kap der Guten Hoffnung und den eingangs bereits erwähnten Tafelberg zu seinen größten Attraktionen zählen kann. Direkt in der Stadt am Meer gelegen befindet sich das Victoria and Alfred Waterfront-Viertel. Hier können Sie die Zeit für einen Einkaufsbummel nutzen oder südafrikanische Gerichte probieren. Zur Waterfront gehören ein Aquarium, ein Diamantenmuseum und das Maritime Museum. Nicht weit entfernt liegt das Stadium, welches für die WM 2010 errichtet wurde. Von hier können Sie zur Robben Insel übersetzten, welche von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Diese war über mehrere Jahrhunderte ein Gefängnis. Auch der erste schwarze Staatspräsident Nelson Mandela wurde hier gefangen gehalten.

Im historischen Kern der Stadt befindet sich das Castle of Good Hope. Dieses wurde im 17. Jahrhundert von den Kolonieeinwanderern erbaut. Auch das Rathaus, welches zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, finden Sie hier vor. Mehrere Museen befinden sich ganz in der Nähe, eines zum Leben der muslimischen Einwanderer und ein weiteres über die Kolonialherren aus vergangenen Tagen. Wenn Sie sich für das Leben im Township interessieren, können Sie an einer geführten Tour teilnehmen.

Eine atemberaubende Sicht erhalten Sie vom berühmten Tafelberg hinter der Stadt. Bei einer Wanderung zu Fuß oder durch eine Fahrt mit der Seilbahn kommen Sie ganz nach oben. Am Kap der Guten Hoffnung können Sie weit über das Meer und die Küste blicken. Ganz in der Nähe befindet sich ein Leuchtturm. Früher war diese Meeresstelle für die Schiffe, die das Kap umrunden wollten, äußerst gefährlich.

Schön ist auch eine Fahrt in das Weinanbaugebiet. Bei Stellenbosch können Sie Häuser im holländischen Stil besichtigen und mehrere Weingüter besuchen. Nicht weit entfernt befindet sich ein Naturreservat. Bei einem entspannten Spaziergang durch den Botanischen Garten, den es schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt, können Sie die Pflanzenwelt des Landes kennenlernen. Auch für die Sonnenanbeter lassen sich zahlreiche attraktive Strände finden. Bei Clifton können Sie gleich an mehreren Stränden schwimmen und surfen. Am Boulders Beach können Sie sogar ganze Kolonien an Pinguinen besichtigen.