www.kreuzfahrt-sonne.de
Phoenix, MSC, Mein Schiff und Aida Kreuzfahrten
Travianet Reisebüro - 94469 Deggendorf - Stadtfeldstraße 16

Tel: 0991 2967 69768

Anfrageformular     Rückruf

Mo-Fr: 08:00-22:00 Uhr
Sa: 09:00-22:00 Uhr
So: 11:00-22:00 Uhr
Buchungsablauf + AGB
Datenschutz

Start                Reisebüro                Kreuzfahrten-Suche                Kreuzfahrtschiffe                Schiffsbewertungen

     Aida Nova > Preise und ausführliche Beschreibung aller Aida Nova Kreuzfahrten

     Alle Aida Mittelmeer Kreuzfahrten


Aida Nova - Von Teneriffa nach Mallorca oder Barcelona

Aida Nova vom 01.04.2020 bis 10./11.04.2020 für 9/10 Tage
Kreuzfahrt Aida Nova ab Santa Cruz de Tenerife in das Mittelmeer

Aida Nova - Von Teneriffa nach Mallorca 3, Aida Nova vom 04.04.2020 bis 11.04.2020 für 10 Tage, Kreuzfahrt Aida Nova ab Santa Cruz de Tenerife in das Mittelmeer

Sie können diese Kreuzfahrt bis Mallorca für 10 Tage oder bis Barcelona für 9 Tage buchen.

Preise, Schiffsinfos, Ausflüge, An- und Abreise
Anfrage und Buchung













Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
10 Tage Aida Nova Kreuzfahrt Von Teneriffa nach Mallorca oder Barcelona:
Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, Gran Canaria, Cadiz (Spanien), Malaga (Spanien), Barcelona (Spanien), Palma de Mallorca

Sie können diese Kreuzfahrt bis Mallorca für 10 Tage oder bis Barcelona für 9 Tage buchen.

01.04.2020



Teneriffa
Die größte Insel des kanarischen Archipels ist mit über 2.000 km2 die Sonneninsel Teneriffa, in deren Zentrum der über 3.700 m hohe Schichtvulkan Teide sich aus der riesigen Caldera Las Canadas emporhebt. Dieses außergewöhnliche Naturgebiet, das unter dem Schutz des UNESCO Weltnaturerbes steht, können Sie bei einer geführten Ausflugstour kennen- und bewundern lernen. Wanderfreunde können auf den ausgeschilderten Wegen rund um den Vulkan Teide durch die bizarre Landschaft der Canadas spazieren.

Auf der schönen Badeinsel Teneriffa können Sie sich dann an feinsandigen Stränden genussvoll in die Brandung stürzen, da die Kanaren mit einem ganzjährig milden Klima gesegnet sind. Sportliche Passagiere dürfen aus einer Vielzahl an Aktivitäten wie Segeln, Windsurfen, Biken, Golfen, Wandern, Reiten, Schnorcheln und Hochseefischen auswählen und mit viel Spaß ihrem Vergnügen nachgehen. Wanderer sollten im Gebiet des rund 3.700 m hohe Vulkan Teide, der der höchste Berg Spaniens ist, auf zahlreichen ausgeschilderten Wegen bei kleinen und großen Touren die herrliche Natur bestaunen.

Auf der lebhaften Kanareninsel Teneriffa sollten Sie sich ins pulsierende Hauptstadtleben von Santa Cruz de Tenerife werfen und einen Ausflug zur riesigen Kraterlandschaft Las Canadas unternehmen, in deren Mitte der Vulkan Teide thront. Besuchen Sie auch die einstige Hauptstadt La Laguna, deren bezaubernder Altstadtkern zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Sonnenanbeter können einen vergnügten Tag an der Küste im Südwesten der Insel verbringen, wo sich wunderschöne Strände befinden und eine herrliche Strandpromenade mit schicken Hotels und Restaurants, zahlreichen Geschäften und Straßencafes zum Bummeln einlädt.

Teneriffa ist eine sehr lebendige Insel, deren Strände von Touristen aus aller Welt besucht werden. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch der alten Inselhauptstadt San Cristobal de La Laguna, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde und die sich nur wenige Kilometer entfernt vom Kreuzfahrthafen in Santa Cruz de Tenerife befindet.

Im Nordosten liegt die pulsierende Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife, die vom Anagagebirge eingerahmt wird. Hauptsehenswürdigkeit ist das futuristische und markante Auditorium, das an die Oper in Sydney erinnert und als Konzert- und Kongresshalle genutzt wird. Viel Spaß macht ein Bummel vom Hafen zum großen Platz Plaza de Espana am Ende der Uferpromenade und weiter in die geschäftige Shoppingmeile Calle Castillo, wo exquisite Geschäfte und Boutiquen sowie charmante Straßencafes und Restaurants sich aneinanderreihen. Die weitläufige Inselhauptstadt liegt inmitten grüner Hügel unweit des Anagagebirges und in seinem Zentrum finden sich zahlreiche von kolonial-spanischer Architektur geprägte Gebäude und Plätze. Besonders sehenswert ist das über 400 Jahre alte Kapitänshaus.

Der einzig wirklich kalte Ort auf den Kanaren ist die 3.700m hohe Bergspitze des Teide-Vulkans in Teneriffa, auf den eine Liftanlage hinaufführt, deren Talstation auf etwas über 2.300m Höhe inmitten der weitgestreckten Caldera eines urzeitlichen Riesenvulkans liegt, aus dessen Zentrum sich nun der Teide auf nahezu 4km Höhe erhebt. Welch gewaltige Eruptionen hier zu Urzeiten stattfanden, damit sich ein 17km messender Vulkankrater bilden konnte, ist schier unvorstellbar.

Der Teide hatte in den letzten 100 Jahren keine nennenswerten Ausbrüche mehr zu verzeichnen und so wagte man sich, hier eine Seilbahn bis knapp unter den Gipfel zu bauen, die jahrum im Einsatz ist, allerdings insbesondere im Winter bei kräftigen Windböen oder eisigen Verhältnissen ihre Fahrten stoppt. Unabhängig davon lohnt sich die Fahrt hinauf auf die 2.000m bis 2.400m hohe Vulkanlandschaft bei nahezu jeder Wetterbedingung, da die Ausblicke von den Serpentinenstraßen atemberaubend sind, da man hier bei guten Sichtverhältnissen auch hinüber zu den Nachbarinseln Gomera und Gran Canaria schauen kann.

Erlebnisreich ist aber nicht nur eine Fahrt zum mächtigen Vulkankegel des Pico del Teide, um den herum herrliche Eukalyptuswälder wachsen oder eine Wanderung entlang des gigantischen Vulkankessels der Caldera de las Canadas sondern auch ein Besuch des tropischen Gartens Loro Parque, mit seinen unzähligen bunten Papageienarten und seinem riesigen Aquarium für Haie. Aktivurlauber können eine Fahrradtour entlang der wunderschönen Küste unternehmen, wobei Badestopps an den schönsten Stränden eingelegt werden. Strandgänger und Wassersportliebhaber finden im Süden von Teneriffa weitläufige Sandstrände, wie den beliebten Strand El Medano, der wegen seiner guten Windverhältnisse auch ein Paradies für Kite- und Windsurfer ist. Gerne besucht wird auch der mit Saharasand aufgeschüttete Strand Playa de las Teresitas, wo Palmen sich im Winde wiegen und fast schon karibischer Flair die Badegäste bezaubert.


Fuerteventura
Die regen- und vegetationsarme Insel Fuerteventura mit ihrer kargen Vulkanlandschaft, die sich trotz wenig Niederschlag hervorragend zum Weinanbau eignet, wird Ihnen gefallen. An ihrer Küste reihen sich feinsandige Strände aneinander, die zum Schwimmen und Wassersport treiben einladen. Die im Vergleich zu den anderen Kanareninseln recht flache Insel Fuerteventura, ist bekannt für ihre Wanderdünen und ein an Mondlandschaften erinnerndes Inselinnere. Konstante Winde machen Windsurfen und Lenkdrachensegeln, das sogenannte Kitesurfen, zu einem wahren Vergnügen.

Fuerteventura verfügt über eine große Anzahl von Badestränden, wo man im feinen Sand einen Tag voller Badespaß verbringen kann. Das Inselinnere ist karg und erinnert einen mehr an eine Westernszenierie, als an eine Insellandschaft inmitten des Ozeans. Das administrative Zentrum der Insel ist die Inselhauptstadt Puerto del Rosario, wo 36.000 Menschen leben, darunter auch viele Ausländer, wie Deutsche und Engländer. Der Ort selbst hat in seinem alten Zentrum ein paar schöne Kirchen, jedoch zieht es die Mehrzahl Fuerteventura besuchender Kreuzfahrttouristen direkt in die Vulkanlandschaften der Insel, deren beeindruckendste sicherlich der Nationalpark Timanfaya ist, wo die sog. Feuerberge mit ihrem rötlichen Gestein auf die Ausflugsgäste warten.

Im dortigen Parkzentrum erfährt man vieles über die Entstehung der Insel und bekommt auch sehr eindrücklich gezeigt, welche Hitze heute noch aus Erdspalten an die Oberfläche dringt. Wer keine Scheu vor Wüstenschiffen hat, kann hier mittels Kamelkarawane die vegetationsarme Landschaft durchqueren. Wanderfreunde können hier auch mit den eigenen Füßen über die Lavafelder schreiten. Eine weitere Besonderheit der Insel ist der Weinanbau in kleinen, von Menschenhand geschaffenen Mulden, wo sich nachts der Tau anlagert und so die Weinstöcke in der nahezu niederschlagsfreien Gegend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Den Wein kann man direkt in einer der Weinkellereien verkosten.

Die bizarren Vulkanlandschaften haben eine ganze Reihe von Künstlern inspiriert, besonders Cesar Manrique, welcher die raue Naturlandschaft künstlerisch bearbeitete und sehr eindrucksvolle Werke schuf, wie die Grotten von Jamenos del Agua, in die er einen Kozertsaal hineinbaute. Weitere interessante Aktivitäten auf der Insel sind das Surfen und Kiten, die Teilnahme an einer Jeepsafari oder an einer Radtour, das Golfen und Tauchen sowie ein Ausflug in den Strandort Puerto del Carmen, wo Schwimmen, Sonnenbaden und Souvenireinkauf locken. Allen Passagiere der Aida, die erfahren möchten, wie sich das Leben der Bauern und Handwerker in den vergangenen Jahrhunderten auf den Kanarischen Inseln abgespielt hat, sei ein Besuch im Museum Algocida empfohlen.


Lanzarote
Die Kanarischen Insel liegen rund 1000 km südwestlich von Spanien auf Höhe Nordafrikas im Atlantik und bezaubern mit schönen Sandstränden, vulkanischen Naturparks und einem ganzjährig angenehmen Badeklima. Aufregend ist die kanarische Insel Lanzarote, die mit mondähnlicher Vulkanlandschaft und wunderschönen langen Stränden glänzt. Sie ist die viertgrößte Kanareninsel und hat durch ihre ständigen Passatwinde ein gleichmäßiges sonniges Klima.

Berühmt ist Sie wegen ihres vulkanischen Naturschutzgebietes Timanfaya im Westen der Insel, das mit unzähligen Vulkankratern und Vulkankegel übersät ist, die sich nach einer verheerenden Eruption im 18. Jh. gebildet haben. Die mondähnliche Lavalandschaft mit ihrem kargen Bewuchs von Flechten und Moosen und der nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche beginnenden großen Hitze ist ein beeindruckendes Phänomen, das Sie bei einer Busrundfahrt bestaunen können. Besuchen Sie auch das informative Besucherzentrum, wo Sie viel Interessantes über die Entstehung des Nationalparks erfahren und das bekannte Nationalparkrestaurant El Diablo, das seine leckeren Gerichte nur mit Hilfe der heißen Glut der Erdwärme brutzelt.

Im Süden und Osten von Lanzarote liegen die malerischen Buchten und bezaubernden Strände der Urlaubszentren, deren flachen Bauten harmonisch in die Natur eingepasst wurden. Die bunte Unterwasserwelt rund um Lanzarote können Sie bei einem Ausflug mit dem Unterseeboot durch gläserne Panoramafenster bewundern und sich viel über die exotischen Meeresbewohner von ihrem Reiseleiter erzählen lassen. Genießen Sie die kühlen Wellen des Atlantiks und verbringen Sie ausgelassene Stunden mit Wassersportaktivitäten, wie Surfen, Segeln und Tauchen.

Lanzarote lockt insbesondere mit seiner kargen Vulkanlandschaft im Nationalpark Timanfaya, wo auch der gleichnamige Vulkan steht. Die mineralisch-roten Feuerberge sind eine aussergewöhnlich ursprüngliche Landschaft auf der Kanareninsel Lanzarote, die von sandigen Küsten umgeben ist. Die vulkanischen Böden werden auf einer Fläche von über 20 km² zum Weinanbau genutzt. Hierzu pflanzt man den Weinstock in eine zuvor ausgehobene Mulde. Der dunkle und sehr poröse Boden nimmt nach nächtlicher Abkühlung Luftfeuchtigkeit auf und lässt so den Weinanbau auch ohne große Niederschlagsmengen gelingen.

Spannend ist eine Bustour durch den Nationalpark, wo nach einem Vulkanausbruch 1730 riesige Lavafelder entstanden sind, unter deren Oberfläche in wenigen Metern Tiefe heute noch Temperaturen bis zu 100 Grad Celsius herrschen. Ein herrliches Naturschauspiel bietet ihnen auch die Vulkankraterlagune El Golfo Lagune, mit ihrem grünlich leuchtenden Wasser und dem im Hintergrund aufragenden Vulkanformationen. Viel besucht sind auch die unterirdischen Höhlen des Jameos del Agua, wo Sie über in den Felsen gehauene Treppen durch ein einzigartiges Höhlensystem tief hinunter zum türkisblauen Höhlensee gelangen.


Gran Canaria
Der Kreuzfahrthafen Las Palmas liegt auf der Kanarischen Insel Gran Canaria. Die Insel ist in ihrem Inneren noch sehr ursprünglich. Kleine Bergdörfer, die man auf Serpentinenstraßen erreichen kann und die atemberaubende Ausblicke in tiefe Schluchten gewähren, Wanderwege durch vulkanisch geprägte Bergregionen und freundliche Menschen finden sich hier. In den Küstenregionen lassen sich Spaziergänge in der Meeresbrandung, eine Golfpartie auf gepflegten Golfplätzen oder der Besuch der Hauptstadt Las Palmas unternehmen, die in ihrem alten Zentrum zahlreiche historische Gebäude zeigt.

Las Palmas ist mit seinen ca. 380.000 Bewohnern die bevölkerungsreichste Stadt der Kanarischen Inseln und von einem ganzjährig warmen, aber nicht übermäßig heißem Klima geprägt, was in Verbindung mit den schönen Badestränden und dem gebirgigen Inselinneren jährlich Millionen von Touristen auf die beliebte Urlaubsinsel Gran Canaria bringt. Sollte es ihr An- bzw. Abreisearrangements zulassen, sollten Sie unbedingt einen kleinen Bummel durch die Altstadt von Las Palmas unternehmen, deren wichtigste Sehenswürdigkeiten die über 500 Jahre alte Kathedrale, das dem Entdecker Christoph Kolumbus geweihte Haus 'Casa de Colon', der Espiritu Santo Platz am Rathaus und eine ganze Reihe prächtiger Jugendstilgebäude sind.

Die Casa de Colon, einst der Gouverneurspalast, in dem Christoph Kolumbus bei Stopps auf seinen Entdeckungsreisen nach Amerika 1492, 1493 und 1502 weilte, ist eine historische Augenweide, die ein sehenswertes Museum zum Leben und Schaffen des Entdeckers von Amerika beheimatet. Eine originalgetreue Nachbildung der Schiffskajüte von 1492, alte Navigationsgerätschaften und verkleinerte Nachbauten seiner Schiffen lassen die Entdeckungsreisen wieder lebendig werden. Für Geschichtsfreunde dürfte ebenfalls die aus dem 16. Jh. stammende Festung 'Castillo de la Luz' mit ihrem maritimen Museum einen Besuch wert sein. Der gepflegte Stadtstrand 'Las Canteras' samt seiner von gastronomischen Angeboten wimmelnden Promenade ist der beste Ort, um ein erfrischendes Bad im Atlantischen Ozean zu nehmen.


Cadiz (Spanien)
Das an der spanischen Atlantikküste im Süden der Region Andalusien gelegene Cadiz kann auf eine nahezu 3.000-jährige Geschichte zurückblicken, die mit der Gründung eines phönizischen Handelsstützpunktes begann und ihren ersten Höhepunkt unter den römischen Kaisern hatte. In den Zeiten der Goten- und späteren Maurenherrschaft spielte Cadiz keine große Rolle, was sich nach der christlichen Reconquista und dem anschließenden Aufstieg Spaniens zu einer bedeutenden Seemacht änderte

Die spanischen Kreuzfahrthäfen Cadiz ist eine lebende Ansichtskarte für den historischen Reichtum Spaniens und das Eingangstor zu Andalusien und seiner prächtigen Hauptstadt Sevilla, die auf einem Landausflug besucht werden kann. Die 120.000 Einwohner zählende Hafenstadt liegt auf einer in den Atlantik ragenden Halbinsel, die von phönizischen Händlern vor etwa 3.100 Jahren besiedelt und später von den Karthagern, Römern, Mauren und schließlich den spanischen Königen beherrscht wurde.

Cadiz, einst während der spanischen Kolonialzeit zu einer reichen Hafenstadt aufgeblüht, glänzt heute noch mit zahlreichen prächtigen Bauwerken in ihrem schönen Altstadtzentrum. Sie ist Ausgangspunkt für Landausflüge zu den weißen Dörfern Andalusiens und zur außergewöhnlich schönen Stadt Sevilla, die von engen Gassen und bezaubernden Plätzen durchzogen ist, an denen alte Paläste und imposante Kirchenbauten stehen.

Berühmt ist der mittelalterliche königliche Palast Alcazar, ein Meisterwerk der Mudejar Architektur, der wegen seiner Schönheit zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Besuchen Sie auch eine ausdrucksstarke Flamencodarbietung, die ihren Ursprung in Andalusien hat und daher tief in die Tradition der Region verwurzelt ist. Sonnenanbeter können an den umliegenden feinsandigen Stränden von Cadiz einen unbeschwerten Tag verbringen und sich im frischen Meereswasser abkühlen. An der Küste der Region Cadiz gibt es zahlreiche Urlaubsorte, die mit ihren zauberhaften Stränden und einem bewegten Nachtleben seit Jahrzehnten die Schönen und Reichen anziehen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hafenstadt Cadiz stammen aus dem 18. Jh., wie die prächtige Kathedrale, da Angriffe englischer Piraten und offizieller Streitkräfte im 16. bzw. 17. Jh. oftmals zu großen Verwüstungen führten. Von Cadiz aus besteht auch die Gelegenheit, sich einem der Ausflüge nach Sevilla, Gibraltar oder zu den berühmten weißen Dörfern Andalusiens anzuschliessen, deren Architektur von der etwa 500-jährigen Herrschaft der Mauren in Südspanien künden.

Das älteste, noch erhaltene Bauwerk von Cadiz ist das aus römischer Zeit stammende Theater. Die Altstadt ist geprägt vom Reichtum der spanischen Kolonialzeit, als hier vom 16. bis 18. Jh. mit Gold und Silber beladene Galeonen aus den lateinamerikanischen Kolonien ihre wertvolle Fracht entluden. Prächtige Kathedralen und Kirchen, alte Stadttore und Festungsanlagen sowie die Plätze, Märkte und historischen Handelshäuser künden vom früheren Reichtum. Einen schönen Rumd-um-Blick auf genannte Bauwerke und die Küste sowie das Meer bei Cadiz haben Sie vom Torre Tavia, einem ca. 45m hohen Barockturm inmitten der Altstadt. Cadiz verfügt auch über für eine Stadt dieser Größe erstaunlich schöne und lange Sandstrände, an denen sich in den Sommermonaten überwiegend spanische Touristen und besuchende Kreuzfahrtreisende in der Sonne und dem Meer vergnügen.

Ein Besichtigung von Cadiz ist nicht vollständig ohne den Besuch einer der vielen romantischen Weinlokale, wo die für Südspanien so typischen Tapas zum lokalen Wein serviert werden. Durch die Lage am Meer ist die hiesige Küche stark von Fischgerichten und Meeresfrüchten geprägt. Eine nicht-kulinarische sondern künstlerische Spezialität von Cadiz ist der hier seit Jahrhunderten zur Aufführung gebrachte Flamenco. Bedeutendstes Ausflugsziel ab Cadiz ist Sevilla, Andalusiens größte und schönste Stadt, die etwa 130km landeinwärts am Rio Guadalquivir liegt und mit ihrer Kathedrale, dem maurischen Alcazar-Palast, der großartigen Plaza de Espana, der nahezu 20.000 Zuschauer fassenden Stierkampfarena und seiner insgesamt äußerst sehenswerten Altstadt zu Landausflügen lockt.


Malaga (Spanien)
Die andalusische Hafenstadt Malaga verfügt über die 3 wichtigen Requisiten einer südspanischen Stadt. Eine prächtige Kathedrale, welche das Zentrum der Stadt bildet, eine maurische Festungsanlage, die von den spanischen Königen nach erfolgreicher Rückeroberung Andalusiens um- und ausgebaut wurde und selbstverständlich eine Stierkampfarena. In Malaga kommen noch Ruinen aus der Zeit der römischen Herrschaft und das famose Picassomuseum hinzu, welches im außerordentlich schönen Buenavista-Palast untergebracht ist. Entlang der Küste finden sich zahlreiche Badeorte, deren bekanntester wohl Marbella sein dürfte, wo der internationale Jet-Set gerne einmal seine Yachten am Kai festmacht, um sich in das Nachtleben zu stürzen.

Granada und seine Alhambra liegen etwa 2 Stunden Busfahrt entfernt zu Füßen der Sierra Nevada, deren schneebedeckte Gipfel eine imposante Kulisse für den maurischen Palast abgeben, der einmalig schöne Ornamente und Gartenarchitektur zeigt. Von Malaga aus besteht die Möglichkeit, eine Ausflugstour nach Granada zu unternehmen, welche die weltberühmte Alhambra besucht, eine einstig maurische Festungsanlage, die nach der spanischen Reconquista von den spanischen Königen um einen Palast erweitert wurde.

Den schönsten Blick auf die über der Altstadt von Granada throhnende Burg- und Palastanlage hat man vom benachbarten Hügel Albaicin aus, dem alten maurischen Stadtviertel von Granada. Der Mirador, ein dort gelegener kleiner Platz, ist ein beliebter Treffpunkt für Gäste und Einheimische, die hier den Blick hinüber zur Alhambra und weiter zu der im Hintergrund träuenden Sierra Nevada schweifen lassen können. Der Burghügel war schon lange vor der maurischen Herrschaft über Andalusien bewohnt, diese waren allerdings die ersten, die eine kleine Burganlage hier errichteten, die ab Mitte des 13. Jhs. massiv ausgebaut wurde, um als militärisches Bollwerk und zeitweise auch als Palast zu dienen. Nach der Niederlage der maurischen Nasriden gegen die Truppen des Königreich Spaniens, wurde von Karl V. der nach ihm benannte Palast auf dem Gelände errichtet, sodass man heute bei einem Rundgang auf architektonische Stile arabischer und europäischer Prägung trifft, was den großen Reiz der Anlage begründet.

Das andalusische Küstengebirge lädt zu spektakulären Panoramafahrten mit dem Ausflugsbus ein und beheimatet solche architektonischen und historischen Perlen wie Mijas, eines der berühmten Villas Blancas (Weißen Dörfer) und die wundersamen Tropfsteinhöhlen von Nerja.


Barcelona (Spanien)
In Barcelona spannt sich ein zeitlicher Bogen vom Barrio Gotico bis zum modernen Kirchenbauwerk der Sagrada Familia, das nach den Plänen von Antonio Gaudi nach mehreren Jahrzehnten Bauzeit noch immer seiner Vollendung harrt. Auch die Katalanen sind sich dieser großen Spannweite ihrer Hauptstadt bewußt und zeigen sich traditionsverbunden, aber dennoch der Moderne zugewandt.

Die 1.600.000 Einwohner Barcelonas fühlen sich zuvörderst als Katalanen und dann erst als Spanier, wobei eine große Zahl von ihnen die Unabhängigkeit von Spanien anstreben, um endlich nicht mehr vom ungeliebten Madrid aus regiert zu werden. Die Ursprünge der Stadt liegen im Dunkel der Geschichte, es existieren Gründungsmythen, die wahlweise Hannibals Vater Barkas oder sogar Herakles als Gründer benennen. Erst in römischer Zeit gibt es gesicherte Überlieferungen mit dem Stadtnamen Barcino und es finden sich auch Reste eines Aquädukts.

Auf die Römer folgten Westgoten, Mauren, das Frankenreich, Aragonen und schließlich im 15. Jh. die spanische Monarchie, welche die immer wieder aufflammenden Unabhängigkeitsbestrebungen mit harter Hand niederschlug. So war Barcelona auch in den 1930-er Jahren das Zentrum des Widerstandes gegen General Franco, der in seiner Regierungszeit bis 1975 Barcelona zu einer politisch unbedeutenden Stadt degradierte und die katalanische Sprache zu verdrängen versuchte. Heute ist Barcelona wieder eine Stadt der Kunst, des Handels und des Tourismus, die aktuell allerdings auch unter den Folgen der Eurokrise leidet.

Da die hier sehr zahlreich eintreffenden Kreuzfahrtschiffe zumeist sehr nahe am Stadtzentrum anlegen, lässt sich die Stadt bequem auf eigene Faust erkunden, wenn man sich der U-Bahn oder der auf Rundrouten verkehrenden Hop-on-Hop-off-Busse bedient, die an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten einen Aus- und Zustieg bieten. Beginnen sollte man eine Stadtbesichtigung im historischen Stadtkern, dem Barri Gotic, welches viele Bauwerke aus dem 14. und 15. Jh. beheimatet, wie die Kathedrale, den Bischofspalais und viele weitere Paläste sowie Herrenhäuser und Plätze. Die große Flaniermeile Rambla mit ihren Straßenkünstlern, Cafes und der prächtigen Markthalle Mercat de la Boqueria, der ideale Ort für einen kleinen Snack zwischendurch, grenzt direkt an das Barri Gotic.

Untrennbar mit der Stadt Barcelona ist ihr berühmtester Künstler, der Architekt Antoni Gaudi verbunden, der mit dem Kirchenbau Sagrada Familia eines der beeindruckendsten Kirchenbauwerke der menschlichen Geschichte geschaffen hat, das man unbedingt besichtigen sollte. Desweiteren sind u.a. der Park Guell, die Casa Batlo und die Casa Mila zu nennen, die allesamt für die Architektur des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jh. eine Revolution darstellten, da hier nicht der rechte Winkel und ebene Flächen, sondern der Natur nachempfundene Wellen-, Pflanzen- und Bogenformen vorherrschen, die einen sehr verspielten und organischen Baustil hervorbrachten.


Palma de Mallorca

Sie können diese Kreuzfahrt bis Mallorca für 10 Tage oder bis Barcelona für 9 Tage buchen.




Preise und ausführliche Beschreibung aller Aida Nova Kreuzfahrten