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Aida Vita - Baltikum & Skandinavien 1

Kreuzfahrt Aida Vita 05.07.2021 bis 15.07.2021
Aida Vita ab Warnemünde im Juli 2021

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Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
10 Tage Aida Vita Kreuzfahrt Baltikum & Skandinavien 1:
Warnemünde, Klaipeda (Litauen), Saaremaa (Estland), Mariehamn (Finnland), Rauma (Finnland), Stockholm (Schweden), Insel Gotland, Warnemünde

05.07.2021


Warnemünde
Da in Rostock der Firmensitz von Aida Cruises liegt, ist es nur naheliegend, den nur wenige Kilometer von Rostock entfernten Hochseehafen Warnemünde als Start- oder Zielhafen für Aida Kreuzfahrten auf der Ostsee und nach Norwegen zu nutzen.

Warnemünde ist heute ein schickes Ostseebad mit einem enorm breiten Strand, einer gepflegten Promenade, einem alten Leuchtturm, guten Restaurants, Parkanlagen und schönen Häuschen in der Altstadt. Ein wunderbar entspanntes Seebad, das zum gemütlichen Bummeln, Schwimmen, Sonnenbaden im Strandkorb und Strandspaziergängen einlädt.

Es empfiehlt sich sehr, vor oder nach ihrer Aida Kreuzfahrt Warnemünde zu erkunden. Machen Sie einen gemütlichen Spaziergang an der Seepromenade, genießen Sie die frische Meeresluft und werfen Sie einen Blick auf das Kurhaus, welches aus den 20er Jahren stammt und heute ein Restaurant beherbergt. Direkt vom Strand aus können Sie den hohen Leuchtturm von Warnemünde entdecken, der seit Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb war und heute noch als Seezeichen genutzt wird. Von Frühling bis Herbst können Besucher den Leuchtturm besteigen und eine herrliche Aussicht über den Ort, die See und die Landschaft genießen.

Gleich nebenan befindet sich der sogenannte Teepott mit einem Dach, welches wie eine Muschel geformt ist. Im Teepot können Sie in einem Restaurant leckere Fischgerichte probieren. Unweit entfernt beginnt der sogenannte Planetenwanderweg. Dieser Weg leitet Sie zu verschiedenen Informationsstationen, die so angelegt sind, dass sie das Sonnensystem in einem Modell widerspiegeln. Der Weg lädt ein, körperlich aktiv zu werden und sich gleichzeitig mit Wissenswertem über unsere Planeten zu beschäftigen.

Besuchenswert ist auch die neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Aus einer älteren Kirche stammt der Altar mit Schnitzereien aus dem 15. Jahrhundert. Weiter geht Ihr Rundgang zum Alten Strom. Hier befinden sich der Hafen für die Fischerei, ein bekanntes Hotel und mehrere Boutiquen. Über eine Drehbrücke kommen Sie in den Kern des Ortes und können eine Halbinsel erkunden, auf der sich der Bahnhof befindet. In einem Heimatmuseum können Sie Interessantes zur Marinehistorie von Warnemünde erfahren.


Klaipeda (Litauen)
Klaipeda ist eine litauische Stadt an der Ostsee, die in den letzten Jahrhunderten unterschiedlichste Einflüsse erlebt hat. Sie war Teil von Preußen und Schweden gewesen, zeitweise gehörte sie zu Deutschland und zuletzt bis zur Unabhängigkeit Litauens zur Sowjet-Union. Die litauische Hafenstadt Klaipeda liegt mit ihren 160.000 Einwohnern an der berühmten Kurischen Nehrung, eine nur wenige Kilometer breite Landzunge, welche das Kurische Haff von der Ostsee trennt. Klaipeda, ehemals Memel genannt, stand seit dem 14. Jh. unter dem Einfluss des Deutschen Ordens, war ab 1525 Teil des Herzogtum Preußen und ab 1871 Teil des Deutschen Kaiserreichs. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges war die Bevölkerung überwiegend deutschsprachig. Von 1945 bis zur Unabhängigkeit Litauens war Klaipeda Bestandteil der Litauisch Sozialistischen Sowjetrepublik. Stadtwahrzeichen ist der vielbesungene Simon-Dach-Brunnen mit dem Ännchen von Tharau, den Sie bei einem Stadtspaziergang ebenso bewundern können wie auch die Kopfsteinpflastergassen der Altstadt, die Handwerkerhöfe und die enorme Vielzahl an Bronzeskulpturen verteilt in der Stadt. Sehr empfehlenswert ist ein Ausflug zur Kurischen Nehrung, wo Literaturfreunde das Haus von Thomas Mann besichtigen sollten, alle Naturfreunde am kilometerlangen Strand durch die Dünen spazieren dürfen oder ein historisches Fischereimuseum und das Bernsteinmuseum von Nida besuchen können. Besonders schön ist die Altstadt, die durch das Fachwerk der Häuser geprägt ist. Die einzigartigen Häuser in der Altstadt sind teilweise 300 Jahre alt. Genießen Sie hier eine einzigartige Atmosphäre. Mittelpunkt ist ein Brunnen, welcher zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Memel, wie die Stadt damals hieß, erbaut wurde. Besonders ist die Mädchenfigur des Ännchen von Tharau in der Mitte des Brunnens. Die Vorlage für diese Figur stammt ursprünglich aus einem Volkslied des Landes. Der Brunnen befindet sich auf dem beliebten Theaterplatz auf dem auch Konzerte und Festivals abgehalten werden. Hier können Sie es sich unter einem Baum auf einer Bank gemütlich machen, dem Plätschern des Brunnens zusehen und den Anblick des Dramatheaters genießen. Der weitläufige Skulpturenpark wird gerne zum Spazierengehen genutzt. Laufen Sie an über hundert Skulpturen vorbei und werfen Sie einen Blick auf eine Friedhofskapelle. Außerdem können Sie zwei alte Postämter besichtigen. Eines befindet sich in einem Altstadthaus. Im zweiten ist ein Glockenspiel vorzufinden. Besonders schön anzublicken ist ein altes Segelschulschiff. Es befindet sich auf dem Fluss Dane und beinhaltet heute eine Gaststätte. Zahlreiche Kirchen schmücken das Stadtbild. Viele wurden zwar teilweise im zweiten Weltkrieg zerstört, jedoch auch wiederaufgebaut. Für Kunstliebhaber lohnt sich ein Ausflug zum Künstlerhof. Ateliers verschiedener Kunstrichtungen regen regelrecht zur kreativen Inspiration an. Auch ein Ausflug in die Umgebung ist sehr zu empfehlen. Die Kurische Nehrung ist eine schmale Landzungel, die sich über fast hundert Kilometer erstreckt. Sie trennt einen Teil der Ostsee ab, wodurch das Kurische Haff entsteht. Seien Sie bei einer Wanderung in der wunderschönen Natur dabei oder besuchen Sie das Meeresmuseum. Es beinhaltet ein Aquarium mit Delfinen, welches für Familien mit Kindern verlockend ist. Ganz in der Nähe befindet sich der Hexenberg. Über diesen Ort, wo Skulpturen aus Holz ausgestellt werden, werden sich noch heute mystische Sagen erzählt. Sie können auch nach Palanga fahren. Dies ist ein Seebad und lädt mit seiner Promenade zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Die Seebrücke werden Sie dabei nicht übersehen können.


Saaremaa (Estland)
Die estnische Insel Saaremaa, deutsch auch Ösel genannt, liegt am Rigaischen Meeresbusen und beheimatet ca. 35.000 Esten auf einer Fläche von 2.670km². Die flache Insel ist zur Hälfte von Wald bestanden. Wahrzeichen der Insel sind die zahlreichen Bockwindmühlen, zur Besichtigung lädt die aus dem 14. Jh. stammende Arensburg in Kuressaare ein, doch in erster Linie sind es die Strände der Insel, welche entspannte Stunden am Meer verschaffen, bevor ihre Aida Kreuzfahrt anderntags wieder eine der großartigen Ostseemetropolen wie Tallinn, St. Petersburg oder Stockholm besucht.

Saaremaa gehört zu den größten Inseln in der Ostsee. Hier geht es recht ruhig und gelassen zu, touristisch wurde die Insel bis jetzt eher wenig beworben. Am Hafen selbst gibt es nicht viel zu sehen, dafür jedoch im Süden der Insel. Fahren Sie nach Kurassare, ein estnischer Kurort und gehen Sie zwischen den historischen Gebäuden spazieren. Die etwa 700 Jahre alte Arensburg, auch der ehemalige deutsche Name der Stadt, wurde einst vom Deutschen Orden gebaut. Heute gehört sie zu den an den am besten erhaltenen Burgen im baltischen Gebiet. Statten Sie den historischen Windmühlen, der 200 Jahre alten Nikolaikirche und dem Geschichtsmuseum der Stadt einen Besuch ab. Außerdem können Sie das alte Kurhaus aus dem 19. Jahrhundert bewundern.

Beim Leuchtturm, am südlichsten Punkt der Insel gelegen, bekommen Sie einen tollen Ausblick auf das Meer und haben die Gelegenheit, ein paar schöne Erinnerungsfotos zu machen. Ein Kraterfeld, welches durch einen Einschlag eines Meteors vor vielen tausend Jahren entstand, wirkt heute durch einen See besonders interessant. Die Einwohner der Insel nutzten diesen Krater für traditionelle Rituale. Eine hiesige Bierbrauerei lädt ein, den Prozess des Brauens näher kennenzulernen und das hier gebraute Bier zu probieren.

Wer viel Bewegung mag, kann sich beim Wassersport austoben. Die Wellen bieten sich wunderbar zum Wind- und Kitesurfen an. In den schönen Wäldern können Sie Wandern und Klettern gehen. Bei einem Pferdeausritt können Sie die Landschaft der Insel auf sich wirken lassen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Bootstour auf das Meer hinaus, denn Seehunde tummeln sich in den Gewässern und gesellen sich nicht selten zu den fahrenden Booten dazu.

Naturliebhaber können bei Ebbe über das Watt zur Insel Vilsandi laufen. Hier befindet sich ein Nationalpark, den Sie bei geführten Touren kennenlernen können. Unter anderem erfahren Sie Spannendes zu der Tierwelt und den Fossilien dieser Insel. Auf der Insel Muhu können Sie sich auf das Fahrrad schwingen und werden wahrscheinlich auf die großen tierischen Bewohner der Insel stoßen, Rehe und Elche.


Mariehamn (Finnland)
Mariehamn ist mit seinen gerade einmal 11.000 Einwohnern die Hauptstadt der finnischen Alandsinseln, welche in der Zufahrt zum Bottnischen Meerbusen zwischen Finnland und Schweden zu finden sind. Die Stadt ist nur 150 Jahre alt und bei einem Bummel durch das Zentrum kann man die Gebäude des Parlaments und des Rathauses sehen, das Wohnviertel der Fischer und Seeleute samt den kleinen Schiffswerften besuchen und das Museum für Seefahrt samt dem Großsegler Pommern besichtigen. Auf einer Inselwanderung lassen sich mit etwas Glück freilebende Seeadler und Elche erspähen, man wird entdecken, dass die Alandsinseln zahlreiche aus Findlingsteinen erbaute Windmühlen und Kirchen beheimaten. Ambitionierten Wanderern sei der sogenannte Kirchenwanderweg empfohlen,der auf ca. 12,5km zu den größten Sehenswürdigkeiten führt, dem Kastelholmschloss und der Bomarsundfestung. Ebenso lassen sich vor Ort Fahrräder mieten, mit denen man die Alandinseln auf dem weit verzweigten und gut ausgeschilderten Radwegenetz erkunden kann.

Mariehamn, eine finnische Stadt auf der Insel Aland, trägt den Namen der Zarin Maria Alexondrowna, woran durch eine Statue von ihr auf dem Berg der Stadt gedacht wird. Das Parlamentsgebäude, welches mit reichlich Marmor geschmückt ist und das Mariehamner Rathaus stehen gleich daneben. Zentrum der Stadt ist der Marktplatz. Hier finden Sie einen Glockenturm und einen Musikpavillon. Besonders sehenswert ist das Seefahrerviertel. Hier treffen Sie auf Holzhäuser und eine Seefahrtkapelle, die früher für die Seefahrer wichtig war, um vor ihrem Aufbruch für Schutz zu beten. Auch ein Seefahrtsmuseum können Sie in der Nähe des Hafens besuchen.

Die beiden Häfen der Insel sind über die Esplanaden miteinander verbunden. Diese führen durch ein ehemaliges Kurbad, heute der Badhus Park. In der Mitte befindet sich ein Fußgängerweg, den Sie nutzen können. Sie werden an schönen Villen, an einer Sauna und dem Kurpavillon vorbeikommen. Oben auf einem Berg kann ein herrlicher Blick genossen werden. Hier sollten Sie auch an der St. Göran Kirche eine Stippvisite abstatten. Diese wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet und zieht Besucher insbesondere wegen des Deckengemäldes an.

Die Torggatan ist die Haupteinkaufsstraße. Gemütliches Schlendern, der ein oder andere Kauf in einem der Läden und das Kosten der nordischen Schlemmereien machen einen Rundgang zu einem freudvollen Erlebnis. Neben historischer Architektur gibt es auch moderne Bauten. Das Kultur- und Kongresszentrum Alandica zeugt davon. Am östlichen Hafen gibt es ein Freizeitgelände, Restaurants, die sich in Booten auf dem Wasser befinden, und eine Insel zum Baden.

Seien Sie bei einer Insel-Hopping-Tour dabei und blicken Sie auf die tolle Schärenlandschaft. Auch mit einem großen Segelboot oder in einem Kajak als Zweierteam können Sie die Küste rund um die Insel entdecken. Wer auf dem Land bleiben möchte, kann eine Fahrradtour machen und die Küstenlandschaft genießen.


Rauma (Finnland)


Stockholm (Schweden)
In Stockholm locken das königliche Schloss, das schöne Rathaus, in dem alljährlich die Nobelpreisverleihung stattfindet und die Gässchen von Gamla Stan, dem historischen Stadtzentrum von Stockholm, wo sich die Stockholmer in den Kneipen und Straßencafes bei Tag und bei Nacht vergnügen. Sehr romantisch ist übrigens eine Bootsfahrt durch das weitverzweigte Netz der Wasserstraßen der skandinavischen Stadt.

Die 870.000 Stockholmer sind ein feierfreudiges Völkchen, die den hier nur kurzen Sommer ausgiebig nutzen, was insbsondere für die Zeit um die Sommersonnwende am 21. Juni gilt, wenn die Sonne für nahezu 19 Stunden über dem Horizont verbleibt. Gerne unternimmt man im Sommer auch Ausflüge in den sog. Schärengarten, der aus Tausenden von winzigen Inselchen an der Ostseeküste bei Stockholm besteht und wo viele Familien über kleine Wochenendhäuser verfügen, die vorzugweise aus Holz erbaut und dann kunterbunt angestrichen wurden, die man bei der An- und Abfahrt in den Stockholmer Kreuzfahrthafen bewundern kann.

Auch Stockholm besteht aus mehreren Inseln, die durch zahlreiche Brückenbauwerke untereinander verbunden werden und deren erstbesiedelte Gamla Stan heißt, die heutige Altstadt von Stockholm mit dem Königlichen Schloß und einer Vielzahl kleiner, pittoresker Gässchen voll kleinen Läden, Boutiquen und Cafes. Einige der üppig ausgestatteten Schloßräume sind offen zur Besichtigung und wer ein Faible für historische Waffen besitzt, der wird hier in der Rüstkammer sein Eldorado finden. Sehr erbaulich sind auch die bunten Glasfenster der Deutschen Kirche auf Gamla Stan, die auf den ehemals starken Einfluss der deutschen Hanse hinweist.

Bei einem Stadtbummel trifft man auf viele Palais, Museen und Herrenhäuser, welche in ihrer Gesamtheit vom seit Jahrhunderten andauernden Wohlstand der Stadt künden, die das wohl schönste Stadtbild im gesamten Ostseeraum zeigt. Hier sei noch auf die Insel Djurgarden verwiesen, die im Ostteil Stockholms liegt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist. Hier finden Sie das besonders sehenswerte Vasa-Museum, welches das berühmte Schiff gleichen Namens zeigt, welches bereits bei seiner ersten Fahrt 1628 kenterte, nach wenigen Hundert Metern versank und für 333 Jahre auf dem Meeresgrund lag, um dann geborgen und restauriert zu werden. Desweiteren sind auf dem Gelände noch weitere Spezialschiffe neueren Datums zu finden.

In der Nachbarschaft liegt auch das äußerst interessante Freilichtmuseum Skansen, welches mehr als 100 historische Häuser von Bauern, Handwerkern, Händlern, Arbeitern und Gutsherren aus allen Regionen des Landes zeigt. Dazu finden sich hier typisch skandinavische Tiere, wie das Rentier. Im Museum sind Darsteller des historischen Lebens in Schweden in ihren alten Trachten und beim Arbeiten mit historischen Werkzeugen zu bestaunen und es gibt auch künstlerische Vorführungen sowie Informationen zu altem Brauchtum und schwedischen Traditionen.


Insel Gotland
Visby ist eine Hafenstadt im Westen der schwedischen Insel Gotland, die 23.000 Einwohner zählt. Der Ort war im 13. und 14. Jahrhundert der wichtigste Handelsplatz der Ostsee, da hier deutsche, russische, schwedische und dänische Seekaufleute zusammenkamen. Diese frühe Hochphase spiegelt sich noch heute in den damals entstandenen Bauwerken, der fast 4km langen Stadtmauer, der Visborg, dem Dom sowie weiteren Kirchen und Klöstern. Heute ist die Altstadt ein UNESCO-Weltkulturerbe, dass bei einem ausgedehnten Spaziergang problemlos in Eigenriegie erkundet werden kann.

Schon die Wikinger nutzen den Hafen der Stadt, denn die Wasserquellen in der Umgebung waren wichtig für die Versorgung bei den Reisen per Schiff. Wie die Wikinger wohl früher hier gelebt haben, können Sie in einem Freilichtmuseum näher erkunden. In der Stadt Visby gibt es jedoch noch weitere historische Monumente zu entdecken. Eine Befestigungsanlage und Stadtmauern aus der Mittelalterzeit sind besonders gut erhalten. In der zum Weltkulturerbe ernannten Anlage laufen Sie durch kleine Gassen hindurch und können einen Blick auf Häuser früherer Kaufmänner blicken. Vor knapp 800 Jahren gehörte der Hafen von Visby zu den bedeutendsten in der Ostsee. Sehen kann man das an den herrlichen Häusern. Die Apotheke aus dem Mittelalter und ein Dom schmücken das Stadtbild. Mehr zur Geschichte können Sie im Museum der Stadt erfahren, welches Reliquien aus der Wikinger- sowie der Hansezeit ausstellt. In einem weiteren Freilichtmuseum können Sie dem Leben der gotländischen Bevölkerung aus den letzten drei Jahrhunderten näherkommen.

Historisch nicht so bedeutend, aber deutlich bekannter ist das Haus von Pippi Langstrumpf, welches sich hier im Freizeitpark Kneippbyn befindet, da sämtliche Pippi-Langstrumpffilme hier gedreht wurden. Desweiteren ist die Insel ein nordisches Naturparadies mit angenehmem Klima, welche zu Spaziergängen, Wanderungen und Radtouren auf flachen Wegen einlädt. Ausflüge in die umgebende Natur sind auch sehr reizvoll. Mehrere Sandstrände laden zum Faulenzen und Entspannen ein, oder kitzeln die Bewegungsfreude aus einem heraus. Hier können Sie Wassersportarten wie Surfen, Windsurfen und Stand-up-Paddling betreiben. Für Taucher wird die Unterwasserwelt zum reinsten Abenteuer, mehrere Schiffswracks können erforscht werden. Auch im Inselinneren ist es herrlich. Bei Wanderungen oder einer Fahrradtour können Sie die Natur genießen. Auch ein Ausritt auf Pferden ist möglich. Besuchen Sie auch die Tropfsteinhöhlen, atemberaubend ist dieses Naturspektakel unter der Erde.


Warnemünde
Da in Rostock der Firmensitz von Aida Cruises liegt, ist es nur naheliegend, den nur wenige Kilometer von Rostock entfernten Hochseehafen Warnemünde als Start- oder Zielhafen für Aida Kreuzfahrten auf der Ostsee und nach Norwegen zu nutzen.

Warnemünde ist heute ein schickes Ostseebad mit einem enorm breiten Strand, einer gepflegten Promenade, einem alten Leuchtturm, guten Restaurants, Parkanlagen und schönen Häuschen in der Altstadt. Ein wunderbar entspanntes Seebad, das zum gemütlichen Bummeln, Schwimmen, Sonnenbaden im Strandkorb und Strandspaziergängen einlädt.

Es empfiehlt sich sehr, vor oder nach ihrer Aida Kreuzfahrt Warnemünde zu erkunden. Machen Sie einen gemütlichen Spaziergang an der Seepromenade, genießen Sie die frische Meeresluft und werfen Sie einen Blick auf das Kurhaus, welches aus den 20er Jahren stammt und heute ein Restaurant beherbergt. Direkt vom Strand aus können Sie den hohen Leuchtturm von Warnemünde entdecken, der seit Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb war und heute noch als Seezeichen genutzt wird. Von Frühling bis Herbst können Besucher den Leuchtturm besteigen und eine herrliche Aussicht über den Ort, die See und die Landschaft genießen.

Gleich nebenan befindet sich der sogenannte Teepott mit einem Dach, welches wie eine Muschel geformt ist. Im Teepot können Sie in einem Restaurant leckere Fischgerichte probieren. Unweit entfernt beginnt der sogenannte Planetenwanderweg. Dieser Weg leitet Sie zu verschiedenen Informationsstationen, die so angelegt sind, dass sie das Sonnensystem in einem Modell widerspiegeln. Der Weg lädt ein, körperlich aktiv zu werden und sich gleichzeitig mit Wissenswertem über unsere Planeten zu beschäftigen.

Besuchenswert ist auch die neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Aus einer älteren Kirche stammt der Altar mit Schnitzereien aus dem 15. Jahrhundert. Weiter geht Ihr Rundgang zum Alten Strom. Hier befinden sich der Hafen für die Fischerei, ein bekanntes Hotel und mehrere Boutiquen. Über eine Drehbrücke kommen Sie in den Kern des Ortes und können eine Halbinsel erkunden, auf der sich der Bahnhof befindet. In einem Heimatmuseum können Sie Interessantes zur Marinehistorie von Warnemünde erfahren.